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Die Haftung von Ratingagenturen gegenüber den bewerteten Emittenten

Kapitalmarktrecht und Bankenaufsicht in der Europäischen Union zwischen Krise und Reform

Titel: Die Haftung von Ratingagenturen gegenüber den bewerteten Emittenten

Seminararbeit , 2013 , 40 Seiten , Note: 16 Punkte

Autor:in: Johanna Wernthaler (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Als Reaktion auf die Finanzkrise müssen sich Ratingagenturen in Europa künftig strengeren Regeln unterwerfen. Unter anderem sollen sie für Fehleinschätzungen leichter zur Verantwortung gezogen werden können. Zu negative Ratingurteile können u.U. zu Nachteilen der bewerteten Emittenten etwa in ihrer Kreditwürdigkeit führen. Das Werk untersucht, ob und inwieweit die bewerteten Emittenten in solchen Fällen Ansprüche gegen Ratingagenturen geltend machen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • A. Rechtsschutz gegen Götter?
    • I. Der Ratingvertrag
      • 1. Das Ratingwesen.
        • a) Begriffsbestimmung
        • b) Das Ratingverfahren
        • c) Das Rating als Marktzugangsvoraussetzung
      • 2. Die Pflichtverletzung der Ratingagentur
        • a) Anknüpfung an die Richtigkeit des Ratingergebnisses
        • b) Anknüpfung an die Vertretbarkeit des Ratingergebnisses.
        • c) Anknüpfung an das Ratingverfahren.
          • aa) Rechtsprechung zu Warentests...
          • bb) Kernpflichten von Finanzanalysten.......
          • cc) Materielle Vorgaben im Aufsichtsrecht
          • dd) Empfehlungen der IOSCO
          • ee) Stellungnahme.
          • ff) Konkretisierung der Kernpflichten durch den IOSCO-Kodex ......
        • d) Zwischenergebnis
      • 3. Weitere Anspruchsvoraussetzungen.
      • 4. Ergebnis
    • II. Deliktsrechtliche Haftung
      • 1. Anspruch aus § 824 I BGB.
        • a) Rating als Tatsachenbehauptung
          • aa) Klassische Abgrenzungskriterien
          • bb) Trennungstheorie ....
          • cc) Rechtsprechung zu Warentests.
          • dd) Gesamtbetrachtung....
        • b) Das Rating als bloße Meinungsäußerung
          • (1) Einwand des Prognosecharakters
          • (2) Einwand der Subjektivität.
          • (3) Zwischenergebnis..\li>
        • c) Weitere Anspruchsvoraussetzungen
        • d) Ergebnis......
      • 2. Anspruch aus § 826 BGB
      • 3. Anspruch aus § 823 BGB
    • III. Zivilrechtliche Haftung auf europäischer Ebene.....
    • IV. Das Beweisproblem.........
    • V. Zusammenfassung der Thesen
    • VI. Götterdämmerung?

    Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Haftung von Ratingagenturen gegenüber den bewerteten Emittenten. Dabei steht insbesondere die Frage im Vordergrund, inwieweit Ratingagenturen für ihre Einschätzungen haftbar gemacht werden können und welche rechtlichen Rahmenbedingungen für die Regulierung des Ratingwesens relevant sind.

    • Rechtliche Rahmenbedingungen der Haftung von Ratingagenturen
    • Vertragliche und deliktische Haftungsansprüche
    • Europäische Rechtsentwicklung im Bereich der Ratingregulierung
    • Beweisprobleme im Zusammenhang mit der Haftung von Ratingagenturen
    • Bewertung der Rolle von Ratingagenturen im Finanzsystem

    Zusammenfassung der Kapitel

    • Kapitel A befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit Ratingagenturen für ihre Leistungen haftbar gemacht werden können. Hierbei wird zunächst der Ratingvertrag im Detail beleuchtet, wobei insbesondere die Bedeutung von Pflichtverletzungen der Ratingagenturen im Fokus steht.
    • Kapitel B analysiert die deliktische Haftung von Ratingagenturen. Hierbei werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale des § 824 I BGB sowie der §§ 826 und 823 BGB untersucht.
    • Kapitel C betrachtet die zivilrechtliche Haftung von Ratingagenturen auf europäischer Ebene. Dabei werden die relevanten Rechtsnormen und deren Bedeutung für die Regulierung des Ratingwesens dargestellt.
    • Kapitel D befasst sich mit dem Beweisproblem im Zusammenhang mit der Haftung von Ratingagenturen. Hierbei werden die Schwierigkeiten aufgezeigt, die sich bei der Beweisführung in Haftungsprozessen gegen Ratingagenturen ergeben.
    • Kapitel E fasst die wichtigsten Thesen der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Ratingwesens.

    Schlüsselwörter

    Ratingagenturen, Haftung, Ratingvertrag, Deliktsrecht, Zivilrecht, Europäisches Recht, Ratingwesen, Finanzsystem, Beweisproblem, Regulierung.

    Häufig gestellte Fragen

    Können Ratingagenturen für fehlerhafte Bewertungen haftbar gemacht werden?

    Die Arbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen Emittenten Ansprüche gegen Ratingagenturen geltend machen können, insbesondere wenn zu negative Ratings die Kreditwürdigkeit schädigen.

    Wann liegt eine Pflichtverletzung beim Rating vor?

    Eine Pflichtverletzung kann an die Unrichtigkeit des Ergebnisses, die Unvertretbarkeit der Prognose oder an Fehler im Ratingverfahren (z.B. Verstoß gegen IOSCO-Standards) anknüpfen.

    Ist ein Rating eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinung?

    Dies ist eine zentrale Rechtsfrage für die deliktische Haftung (§ 824 BGB). Die Arbeit diskutiert den Prognosecharakter und die Subjektivität von Ratings im Vergleich zu Warentests.

    Welche Rolle spielt das europäische Recht bei der Haftung?

    Infolge der Finanzkrise wurden auf europäischer Ebene strengere Regeln eingeführt, um die zivilrechtliche Haftung von Ratingagenturen zu erleichtern und die Aufsicht zu verschärfen.

    Was ist das größte Problem bei Klagen gegen Ratingagenturen?

    Das Hauptproblem ist die Beweisführung. Es ist für Emittenten oft schwierig nachzuweisen, dass ein Rating methodisch fehlerhaft war oder auf falschen Annahmen beruhte.

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Details

Titel
Die Haftung von Ratingagenturen gegenüber den bewerteten Emittenten
Untertitel
Kapitalmarktrecht und Bankenaufsicht in der Europäischen Union zwischen Krise und Reform
Hochschule
Universität Passau
Note
16 Punkte
Autor
Johanna Wernthaler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
40
Katalognummer
V263039
ISBN (eBook)
9783656518471
ISBN (Buch)
9783656517849
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ratingagenturen Haftung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Wernthaler (Autor:in), 2013, Die Haftung von Ratingagenturen gegenüber den bewerteten Emittenten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263039
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  40  Seiten
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