„Wer der Jugend vorangehen will, muss gerade Wege gehen.“ (Jean Cocteau 1889-1963, frz. Dichter, Maler u. Filmregisseur).
Liest man dieses Zitat stellt sich, wenn man sich mit der Thematik Alkoholkonsum im Jugendalter auseinandersetzt, unweigerlich die Frage: Welcher Weg wird in Bezug auf Alkoholkonsum in Deutschland gegangen? Kann man als Jugendlicher noch gerade gehen, denn allein die faktischen Zahlen rund um das Thema Alkohol bringen dieses Zitat ins Wanken. Laut Jahrbuch Sucht 2012 wurden im Jahr 2010 525 Millionen Euro Werbeetat ausgegeben um Bier, Wein und Spirituosen zu bewerben. Darüber hinaus wurden pro Kopf 9,6 Liter purer Alkohol konsumiert: 107,4 Liter Bier, 20,5 Liter Wein 5,4 Liter Spirituosen, 3,9 Liter Schaumwein/Sekt wurden im Durchschnitt auf eine Person errechnet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Alkohol
- Definition Alkohol
- Wirkungsweise von Alkohol
- Definition „Exzessives Trinken" und daraus entstehende Gefahren
- Begriffliche Abgrenzung Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit
- Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol)
- Methode
- Ergebnisse der Drogenaffnitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol)
- Verbreitung des regelmäßigen Alkoholkonsums und der Konsum riskanter Mengen
- Verbreitung der subjektiven Alkoholrauscherfahrung und des Rauschtrinkens (binge drinking)
- Einstellungen gegenüber Alkohol
- Theoretische Ansätze und Modelle zur Erklärung von Alkoholkonsum
- Ansätze von globalen oder gesamtgesellschaftlichen Faktoren
- Ansätze von intrapersonell-individuellen Faktoren
- Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland. Sie analysiert die Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol) und untersucht, welche Faktoren den Alkoholkonsum im Jugendalter beeinflussen.
- Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen in Deutschland
- Risiken und Gefahren des exzessiven Alkoholkonsums
- Theoretische Ansätze zur Erklärung des Alkoholkonsums
- Einflussfaktoren auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen (z.B. gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Peer-Group)
- Präventionsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Alkoholkonsum im Jugendalter dar und verweist auf die problematische Entwicklung des Alkoholkonsums in Deutschland.
Das Kapitel „Alkohol" erläutert die Definition von Alkohol, seine Wirkungsweise und die verschiedenen Stadien der Trunkenheit. Es werden zudem die Begriffe „Exzessives Trinken" (Binge-Drinking) und Alkoholmissbrauch sowie die Abgrenzung zur Alkoholabhängigkeit definiert.
Das Kapitel „Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol)" präsentiert die Ergebnisse der Studie, die sich mit dem Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland befasst. Die Studie zeigt die Verbreitung des regelmäßigen Alkoholkonsums, des Konsums riskanter Mengen und die subjektive Alkoholrauscherfahrung. Zudem werden die Einstellungen gegenüber Alkohol bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysiert.
Das Kapitel „Theoretische Ansätze und Modelle zur Erklärung von Alkoholkonsum" beleuchtet verschiedene Ansätze zur Erklärung des Alkoholkonsums, die sich auf globale, gesamtgesellschaftliche Faktoren sowie auf intrapersonell-individuelle Faktoren konzentrieren.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Alkoholkonsum, Jugendalter, Drogenaffinitätsstudie, Binge-Drinking, Alkoholmissbrauch, Alkoholabhängigkeit, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Peer-Group, Prävention, pädagogische Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Binge-Drinking“?
Binge-Drinking bezeichnet Rauschtrinken, also den Konsum großer Mengen Alkohol in kurzer Zeit mit dem Ziel, einen Rauschzustand zu erreichen.
Was sind die Kernergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2011 zum Thema Alkohol?
Die Studie dokumentiert die Verbreitung des regelmäßigen Alkoholkonsums, das Ausmaß von riskanten Konsummengen sowie die subjektiven Rauscherfahrungen bei Jugendlichen in Deutschland.
Wie unterscheiden sich Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit?
Missbrauch bezieht sich auf einen schädlichen Konsum trotz negativer Folgen, während Abhängigkeit durch einen Kontrollverlust und körperliche oder psychische Symptome gekennzeichnet ist.
Welchen Einfluss hat die Peer-Group auf den Alkoholkonsum?
Die Peer-Group (Gleichaltrige) gilt als einer der stärksten intrapersonellen Faktoren, die das Konsumverhalten und die Einstellungen gegenüber Alkohol prägen.
Wie hoch war der Werbeetat für Alkohol im Jahr 2010?
Laut Jahrbuch Sucht 2012 wurden rund 525 Millionen Euro ausgegeben, um Bier, Wein und Spirituosen zu bewerben.
- Quote paper
- Florian Zarling (Author), 2013, Jugendalkoholismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262672