Anhand von verschiedenen Kulturdimensionen wird die Bedeutung unterschiedlicher Qualifikationsmerkmale für Führungspersonen globaler Unternehmen im Auslandseinsatz erörtert. Das Beispiel Disneyland Paris liefert hierzu den Praxisbezug.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Bedeutung der Kultur
- Forschungsansätze
- Dimensionen
- Adler: Doing- I Being cultures
- Hofstede: Unsicherheitsvermeidung
- Hofstede: Maskulinität/ Femininität
- Hofstede: Individualismus/ Kollektivismus
- Hofstede: Machtdistanz
- Trompenaaar: Zeitorientierung
- Hall/ Hall: Proxemik
- Trompenaars: Affektive/ Neutrale Kulturen
- Anforderungen an internationale Führungskräfte
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Kultur für die internationale Mitarbeiterführung am Beispiel von Disneyland Paris. Sie analysiert die kulturellen Unterschiede zwischen Frankreich und den USA und zeigt auf, wie diese Unterschiede die Führungs- und Managementstrategien beeinflussen. Die Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit einer interkulturellen Kompetenz in der internationalen Mitarbeiterführung zu verdeutlichen und die Herausforderungen, die sich aus kulturellen Unterschieden ergeben, zu beleuchten.
- Kulturelle Dimensionen und ihre Auswirkungen auf die Mitarbeiterführung
- Interkulturelle Kommunikation und Konfliktmanagement
- Anforderungen an internationale Führungskräfte
- Der Einfluss von Kultur auf den Erfolg von internationalen Unternehmen
- Die Bedeutung von interkultureller Sensibilität und Verständnis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der internationalen Mitarbeiterführung und die Bedeutung von Kultur ein. Sie stellt Disneyland Paris als Beispiel für die Herausforderungen dar, die sich aus kulturellen Unterschieden ergeben können. Anschließend wird die Kultur anhand verschiedener Definitionen und des Eisbergmodells von Schein erläutert.
Im Kapitel „Forschungsansätze" werden verschiedene Thesen und Ansätze der kulturvergleichenden Managementforschung vorgestellt. Hierbei wird zwischen Universalisten, Kulturalisten und ökonomischen Relativisten unterschieden. Die Arbeit konzentriert sich auf den deskriptiv-vergleichenden Ansatz, der die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Frankreich und den USA anhand von Kulturdimensionen analysiert.
Im Kapitel „Dimensionen" werden verschiedene Kulturdimensionen wie „Doing- I Being cultures" von Adler, „Unsicherheitsvermeidung", „Maskulinität/ Femininität", „Individualismus/ Kollektivismus" und „Machtdistanz" von Hofstede sowie „Zeitorientierung" von Trompenaars, „Proxemik" von Hall/ Hall und „Affektive/ Neutrale Kulturen" von Trompenaars erläutert. Jede Dimension wird mit Bezug auf die Unterschiede zwischen Frankreich und den USA und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiterführung im Disneyland Paris analysiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die internationale Mitarbeiterführung, Kultur, interkulturelle Kompetenz, Disneyland Paris, Frankreich, USA, Kulturdimensionen, Unsicherheitsvermeidung, Machtdistanz, Individualismus/ Kollektivismus, Zeitorientierung, Proxemik, Affektive/ Neutrale Kulturen, Führungsstil, interkulturelle Kommunikation, interkulturelles Management.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist interkulturelle Kompetenz im Disneyland Paris so wichtig?
Da Disneyland Paris ein amerikanisches Konzept in Frankreich ist und Mitarbeiter aus vielen Nationen beschäftigt, prallen unterschiedliche Werte und Arbeitsstile aufeinander, die gemanagt werden müssen.
Welche Kulturdimensionen nach Hofstede werden analysiert?
Die Arbeit nutzt Dimensionen wie Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Individualismus vs. Kollektivismus sowie Maskulinität vs. Femininität, um Unterschiede zwischen den USA und Frankreich zu erklären.
Wie unterscheidet sich die Machtdistanz in Frankreich und den USA?
Frankreich weist tendenziell eine höhere Machtdistanz auf (hierarchischer), während die USA eine geringere Machtdistanz (partizipativer) bevorzugen, was zu Konflikten in der Führung führen kann.
Was bedeutet „Doing vs. Being“ Kultur nach Adler?
Doing-Kulturen (wie die USA) definieren sich über Leistung und Handeln, während Being-Kulturen (oft stärker in Europa ausgeprägt) mehr Wert auf soziale Beziehungen und den Status Quo legen.
Welche Anforderungen stellt das an internationale Führungskräfte?
Führungskräfte benötigen interkulturelle Sensibilität, müssen ihren Führungsstil flexibel anpassen können und Kenntnisse über lokale Kommunikationsmuster (z.B. Proxemik) besitzen.
Was lehrt uns das Beispiel Disneyland Paris über globales Management?
Es zeigt, dass ein rein amerikanisches Managementmodell nicht ohne Anpassung auf einen europäischen Markt übertragen werden kann, ohne kulturelle Widerstände auszulösen.
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- Lea Winkler (Autor), 2012, Die Bedeutung von Kultur für die internationale Mitarbeiterführung im Disneyland Paris, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262638