Es vergeht kaum eine Woche, in der uns nicht Nachrichten über eine Naturkatastrophe erreichen. Doch was genau versteht man unter einer Naturkatastrophe? Der „Duden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache“1 liefert uns folgende Definition: „Naturereignis mit katastrophalen Auswirkungen für den Menschen.“ Auf Anhieb fallen uns da Hurrikan Katrina aus dem Jahre 2005, der rund 2000 Menschenleben forderte und das Erdbeben von Haiti 2008 mit rund 200 000 Toten und Millionen Menschen ohne Bleibe ein. Alle diese Naturkatastrophen haben eines gemeinsam: sie geschahen nicht auf dem europäischen Kontinent. Es wird zwar darüber im Fernsehen und in den Zeitungen berichtet, doch so flüchtig wir sie wahrnehmen, so schnell sind sie auch wieder vergessen. Solche Naturereignisse scheinen uns nicht weiter zu interessieren, weil wir glauben, sie können nicht bei uns passieren. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass Naturkatastrophen wie Erdbeben, Fluten, Überschwemmungen usw. vor nicht allzu langer Zeit auch bei uns in Deutschland, genauer in der Region um Trier, passiert sind. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, folgende Hauptleitfrage zu beantworten: Welche Folgen hatte der extreme Winter aus dem Jahre 1709 in der Region Trier? Dabei sollen Verluste und Schäden, wirtschaftliche Folgen (Preissteigerungen und Lohnsenkungen), Hungersnot und Armut und Auswanderungen aus der Region Trier herausgearbeitet werden.
Inhaltsverzeichnis
0. Einführung in die Thematik
1. Zusammenfassung des Quelleninhalts
1.1 Quelle 1
1.2 Quelle 2.
2. Kleine Eiszeit
2.1 Begriffsdefinition.
3. Die Folgen des Winters 1709 in der Region TrierS
3.1 Verluste und SchädenS
3.2 Hungersnot und Armut
3.3 Preise und LöhneS
3.4 AuswanderungenS
4. Fazit
Literaturverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung
Anhang
Häufig gestellte Fragen
Welche Folgen hatte der extreme Winter von 1709 für die Region Trier?
Der Winter führte zu massiven Ernteverlusten, extremer Teuerung von Lebensmitteln, weit verbreiteter Hungersnot und einer Zunahme der Armut.
Was versteht man unter der "Kleinen Eiszeit"?
Es handelt sich um eine Periode kühleren Klimas zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert, in der Extremwinter wie der von 1709 häufiger auftraten.
Wie wirkte sich die Kälte auf die Preise und Löhne aus?
Während die Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide drastisch stiegen, sanken die Reallöhne, da die wirtschaftliche Aktivität durch den Frost gelähmt war.
Führte der Winter 1709 zu Auswanderungswellen in der Region?
Ja, die perspektivlose wirtschaftliche Lage und der Hunger zwangen viele Menschen dazu, ihr Glück in anderen Regionen oder sogar in Übersee zu suchen.
Welche Quellen belegen die Schäden und Verluste in Trier?
Die Arbeit stützt sich auf historische Berichte und Dokumente aus der Zeit, die das Ausmaß der Naturkatastrophe detailliert beschreiben.
Wie war die Auswirkung auf die Hungersnot und Armut der Bevölkerung?
Die Vorräte waren schnell erschöpft, was besonders die ärmeren Schichten hart traf und zu einer hohen Sterblichkeit durch Hunger und Kälte führte.
- Quote paper
- Endrit Malaj (Author), 2013, Die Folgen des extremen Winters 1709 in der Region Trier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262530