Die vorliegende Arbeit ist in vier Teilbereiche untergliedert. Im ersten Teil wird die Gründung der IG FARBEN dargestellt und in diesem Zusammenhang die wichtigsten Protagonisten kurz vorgestellt. Daran
anschließend wird die Rolle der Interessengemeinschaft im Zweiten Welkrieg herausgearbeitet. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Kooperation von der IG FARBEN und dem Nazi-Regime gelegt, die ihren negativen Höhepunkt in der Errichtung des Konzentrationslagers Auschwitz III Monowitz findet. Ausgehend von einer
zusammenfassenden Darstellung der Nachkriegsgeschichte der IG wird im dritten Teil der unrühmliche Umgang bei der Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern
und -Zwangsarbeiterinnen kurz dargelegt. Im letzten
Teil der Arbeit wird die aufgearbeitete Geschichte der IG FARBEN in einem Fazit reflektiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Weg zur Gründung der IG Farben
- Carl Duisberg
- Carl Bosch
- Die Gründung der IG Farben
- Die IG Farben und das Dritte Reich
- ,,Nazifizierung" des Konzerns
- Die Eroberungen der IG Farben im Zweiten Weltkrieg
- Die Entstehung der Buna-Fabrik in Auschwitz
- KZ Auschwitz III Monowitz
- Die Nachkriegsjahre der IG Farben
- Die Nürnberger Prozesse
- Entschädigung von Zwangsarbeitern
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beleuchtet die Geschichte der IG Farben, eines der größten deutschen Chemieunternehmen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie untersucht die Entstehung des Konzerns, seine Rolle im Dritten Reich, seine Verbindung zur NS-Ideologie und die Folgen für das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg.
- Die Entstehung und Entwicklung der IG Farben
- Die Rolle der IG Farben im Dritten Reich
- Die Ausbeutung von Zwangsarbeitern durch die IG Farben
- Die Nachwirkungen des Dritten Reichs auf die IG Farben
- Die moralische Verantwortung von Unternehmen im Kontext von Diktaturen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in die Thematik und stellt die IG Farben als einen der wichtigsten Player in der deutschen Chemieindustrie vor. Es beleuchtet die Bedeutung der IG Farben für die deutsche Wirtschaft und die Entwicklung der chemischen Industrie. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Gründung der IG Farben und den Schlüsselfiguren, die maßgeblich an der Entstehung des Konzerns beteiligt waren, wie Carl Duisberg und Carl Bosch.
Kapitel drei untersucht die Rolle der IG Farben im Dritten Reich. Hier werden die „Nazifizierung“ des Konzerns, die Ausweitung der Produktion durch die IG Farben für die Kriegsmaschinerie und die Verbindung der IG Farben mit der SS und dem KZ Auschwitz erörtert. Das vierte Kapitel betrachtet die Nachkriegsjahre der IG Farben, insbesondere die Nürnberger Prozesse und die Entschädigungsforderungen von Zwangsarbeitern.
Schlüsselwörter
IG Farben, Chemieindustrie, Deutsches Reich, Drittes Reich, Nazismus, Zwangsarbeit, Auschwitz, Nürnberger Prozesse, Unternehmensverantwortung.
Häufig gestellte Fragen
Was war die IG Farben?
Die IG Farben war einer der größten deutschen Chemiekonzerne, der 1925 gegründet wurde und eine zentrale Rolle in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches spielte.
Welche Verbindung bestand zwischen der IG Farben und Auschwitz?
Der Konzern errichtete in Kooperation mit dem Nazi-Regime das Konzentrationslager Auschwitz III Monowitz und eine Buna-Fabrik zur Ausbeutung von Zwangsarbeitern.
Wer waren die wichtigsten Protagonisten der IG Farben?
Maßgebliche Figuren bei der Gründung und Leitung des Konzerns waren unter anderem Carl Duisberg und Carl Bosch.
Was geschah mit der IG Farben nach dem Zweiten Weltkrieg?
Die Verantwortlichen mussten sich in den Nürnberger Prozessen verantworten, und der Konzern wurde schließlich liquidiert bzw. in Nachfolgeunternehmen aufgespalten.
Wie verlief die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter?
Der Umgang mit Entschädigungsforderungen wird in der Arbeit als unrühmlich beschrieben, da es lange dauerte, bis eine moralische und finanzielle Verantwortung übernommen wurde.
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- Anonym (Author), 2012, Unternehmensethik: Die Geschichte der Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262075