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Forschungsbefunde zur Kommunikation im Internet

Title: Forschungsbefunde zur Kommunikation im Internet

Intermediate Examination Paper , 2003 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Liane Weigel (Author)

Psychology - Social Psychology
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Summary Excerpt Details

Das Internet wuchs in den letzten Jahren zu einem mächtigen und differenzierten Informations-und Kommunikationsmedium. Die rasche Verbreitung und intensive Nutzung dieses Mediums werfen für die Psychologie einige neue Fragen auf. Psychologische Forschungen über Folgen und Wirkungen des Mediums stecken dabei aber erst in den Anfängen. Da sich die vorliegende Arbeit den Forschungsbefunden zur Kommunikation im Internet unter psychologischen Aspekten widmet, scheint es angebracht, einige technische Begriffe, die den Umgang mit dem Internet und die computervermittelte Kommunikation betreffen, zunächst kurz zu erwähnen bzw. zu erklären. Es soll dabei aber nicht zu sehr auf technisches Hintergrundwissen eingegangen werden. Der Bereich menschlicher Verständigung, der als Computervermittelte Kommunikation bezeichnet wird, umfasst nicht eine homogene Gruppe, sondern zahlreiche sehr unterschiedliche Arten von Kommunikationsformen, die als einziges allen Mitgliedern gemeinsames Merkmal den Computers als Vermittlungs- und Übertragungsmedium te ilen. Übertragen werden geistige Inhalte über mindestens zwei über einen Zentralrechner durch eine Leitung verbundene räumlich getrennte Terminals oder (Personal) Computer. Es lassen sich dabei zwei Arten von Kommunikationsformen unterscheiden, die computervermittelt sind: zum einen solche, die aus einem anderen Medium in eine digitale Form übertragen (transferiert) werden und zum anderen solche, deren Entstehung erst mit der Entwicklung globaler Datennetzwerke möglich wurde. Die wichtigsten Vertreter der Gruppe der transferierten Kommunikationsformen sind e-mails (elektronische Post), Videokonferenzen, Telefonate, Fernsehübertragungen über das Internet und Online-Magazine. Obwohl diese Formen theoretisch vom Internet unabhängig sind, werden sie häufig parallel mit den ‚neueren’ Kommunikationsformen (Newsgroups, Mailinglists, Chatrooms, IRCs, MUDs, MOOs ) genutzt (vgl. Schade: Dienste im Internet. In: Batinic, Bernard: Internet für Psychologen, 1997, S 40f.).Kommunikation im Internet steht damit heute (fast) immer in direktem Zusammenhang mit computervermittelter Kommunikation.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Computervermittelte Kommunikation

2.1. Verschiedene Arten computervermittelter Kommunikation und ihre Besonderheiten

2.2. Dienste und Hauptanwendungsformen computervermittelter Kommunikation

2.3. Neun Theorien zur computervermittelten Kommunikation

2.4. Möglichen Folgen und Wirkungen computervermittelter Kommunikation

3. Computer und Internet als Lernmedien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Aspekte der Kommunikation im Internet und analysiert die Chancen und Risiken dieser digitalen Kommunikationsform sowie deren Potenziale als Lernmedium.

  • Charakteristika und Arten computervermittelter Kommunikation
  • Theoretische Ansätze zur computervermittelten Kommunikation
  • Folgen und Wirkungen der Internetnutzung auf das soziale Erleben
  • Computer und Internet als Instrumente für Wissenserwerb und Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

2.1.Verschiedene Arten computervermittelter Kommunikation und ihre Besonderheiten

Computervermittelte Kommunikation und damit auch Kommunikation im Internet unterscheiden sich von herkömmlichen Kommunikationsformen, denn sie ermöglichen eine weltumspannende Kommunikation quer über alle Grenzen, Herrschaftssysteme und Religionen. Damit verändern sie die Formen der Kommunikation in wirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Bereichen der Gesellschaft. Im folgenden werden Formen computervermittelter Kommunikation und ihre Besonderheiten im Vergleich zu anderen Kommunikationsformen vorgestellt.

Wenn Pelz schreibt, „Computervermittelte Kommunikation (engl. computer mediated communication) ist der Oberbegriff für unterschiedliche Anwendungsformen der elektronischen Übermittlung, Speicherung und des Abrufs von elektronischen Nachrichten durch Menschen über miteinander vernetzte Computer“ (Pelz, 1995, S.32), wird klar, dass es mit Hilfe dieser Kommunikation zu einer zunehmenden quantitativen Ausweitung und qualitativen Differenzierung der Kommunikationsmöglichkeiten kommt. Während an einem direkten Gespräch (engl. face- to- face) nur wenige Personen teilnehmen können, und alle Beteiligten zur selben Zeit am selben Ort sein müssen, reduziert die Entwicklung technischer Hilfsmittel, die Nachrichten übertragen oder zur späteren Nutzung aufbewahren, diese Barrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Thematik der internetbasierten Kommunikation und Darlegung der psychologischen Relevanz sowie des Aufbaus der Seminararbeit.

2. Computervermittelte Kommunikation: Umfassende Analyse der Kommunikationsformen im Internet, theoretische Fundierung durch neun psychologische Modelle und Diskussion möglicher Konsequenzen der Nutzung.

3. Computer und Internet als Lernmedien: Untersuchung didaktischer Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien wie Teletutoring und virtueller Seminare für den Wissenserwerb.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Chancen und Risiken computervermittelter Kommunikation sowie Ausblick auf die notwendige Medienkompetenz in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Internet, Computervermittelte Kommunikation, Psychologie, Medienkompetenz, E-Learning, Online-Kommunikation, Medienwahl, Identität, Soziale Netzwerke, Internet-Sucht, Simulation, Teletutoring, Wissenserwerb, Netiquette, virtuelle Welten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Forschungsbefunden zur Kommunikation im Internet aus psychologischer Sicht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die verschiedenen Arten der computervermittelten Kommunikation, deren theoretische Modelle sowie die Einsatzmöglichkeiten von Computern und dem Internet als Lernmedien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der Internetkommunikation auf das soziale Verhalten und den Lernprozess unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze kommen zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse psychologischer Fachliteratur, insbesondere zu Kanalreduktionsmodellen, Medienwahltheorien und Konzepten der sozialen Informationsverarbeitung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Kommunikationsformen, die Diskussion von neun Theorien zur computervermittelten Kommunikation sowie die Untersuchung von E-Learning-Potenzialen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienkompetenz, computervermittelte Kommunikation, Identitätskonstruktion, Informationsüberflutung und Interaktivität.

Wie unterscheidet sich die Online-Kommunikation von direkten Gesprächen?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Reduktion nonverbaler Signale (Mimik, Gestik) und der räumlich-zeitlichen Entkopplung der Interaktion.

Welche Rolle spielt die Netiquette in diesem Kontext?

Die Netiquette dient als wichtiges Regelwerk zur Aufrechterhaltung eines respektvollen und konstruktiven Umgangstons im oft unpersönlichen digitalen Raum.

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Details

Title
Forschungsbefunde zur Kommunikation im Internet
College
University of Potsdam  (Institut für Psychologie)
Grade
2,0
Author
Liane Weigel (Author)
Publication Year
2003
Pages
33
Catalog Number
V25630
ISBN (eBook)
9783638281966
Language
German
Tags
Forschungsbefunde Kommunikation Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Liane Weigel (Author), 2003, Forschungsbefunde zur Kommunikation im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25630
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