In Zeiten der zunehmenden Globalisierung ist die Beschäftigung jedes Einzelnen mit anderen Kulturen ein Muss. Auch und gerade in der Wirtschaftswelt ist im Zuge dieser Internationalisierung „Interkulturelles Management“ ein immer wiederkehrendes Schlagwort. Auch das Personalwesen muss sich den Veränderungen anpassen und gerade bei Arbeitnehmern ist Flexibilität gefragt.
So birgt die weltweite wirtschaftliche Verschmelzung sowohl Chancen als auch Gefahren in sich. Viele deutsche Arbeitnehmer spielen mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen, um dort als Spezialist für den deutschsprachigen Raum zu arbeiten. Doch wie bewerbe ich mich im Ausland, wenn ich nicht durch ein deutsches Unternehmen dorthin versetzt werde, sondern mich selbständig und unabhängig bewerbe? Auf was muss ich achten? Diese und weitere aufkommende Fragen sollen im Laufe dieser Arbeit geklärt werden.
Dabei stelle ich den Leser auf die Seite eines deutschen Arbeitnehmers, der sich im Ausland bewerben will.
Die größte Schwierigkeit bei diesem Thema stellt dabei die Verallgemeinerung dar. So gibt es nicht die perfekte Bewerbung auf englisch oder die perfekten Verhaltensweisen in Frankreich.
Da die Personalauswahl immer individuell vom jeweiligen Unternehmen, in gewisser Weise unabhängig vom jeweiligen Land als Standort abhängt und viele Unternehmen in mehreren Ländern ansässig sind, ist es schwierig ein Bewerbungsverfahren auf ein spezielles Land zu beziehen. Im Endeffekt liegt es in der Hand der Unternehmen, wie sie mit ihrer Personalauswahl verfahren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Europa
- Großbritannien
- Frankreich
- Spanien
- Italien
- Schweden
- Tschechien
- USA
- China
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den interkulturellen Unterschieden bei der Personalauswahl. Sie richtet sich an deutsche Arbeitnehmer, die sich im Ausland bewerben möchten. Die Arbeit analysiert die wichtigsten Unterschiede in der Bewerbungslandschaft zwischen Deutschland und anderen Ländern, insbesondere in Bezug auf die Gestaltung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, die Personalauswahlverfahren und kulturell bedingte Verhaltensweisen.
- Vergleich der Bewerbungsverfahren in Deutschland und anderen Ländern
- Analyse der kulturellen Besonderheiten in der Personalauswahl
- Bewertung der Chancen und Risiken bei Bewerbungen im Ausland
- Hinweise auf die Gestaltung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen
- Zusammenstellung von Tipps für erfolgreiches Auftreten im Bewerbungsgespräch
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Interkulturelles Management im Kontext der Globalisierung dar. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die sich für deutsche Arbeitnehmer bei Bewerbungen im Ausland ergeben, und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
- Hauptteil: Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit den Unterschieden in der Personalauswahl in verschiedenen Ländern. Zuerst werden die Besonderheiten in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Tschechien, den USA und China im Vergleich zu Deutschland detailliert dargestellt.
- Großbritannien: Dieser Abschnitt analysiert die britische Bewerbungskultur mit Fokus auf die Gestaltung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, die Personalauswahlverfahren und wichtige kulturelle Aspekte im Bewerbungsgespräch.
- Frankreich: Hier werden die spezifischen Anforderungen an Bewerbungen in Frankreich beleuchtet, einschließlich der Erwartungen an die schriftlichen Unterlagen, die Auswahlverfahren und kulturelle Eigenheiten.
- Spanien: Dieser Abschnitt gibt einen Einblick in die spanische Bewerbungskultur und beleuchtet die Besonderheiten in der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen, den Auswahlverfahren und den kulturellen Gepflogenheiten.
- Italien: Dieser Teil widmet sich den Besonderheiten der Personalauswahl in Italien, einschließlich der Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen, den Auswahlverfahren und den kulturellen Aspekten.
- Schweden: Dieser Abschnitt stellt die Besonderheiten der Personalauswahl in Schweden vor, einschließlich der Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen, die Auswahlverfahren und die kulturellen Gepflogenheiten.
- Tschechien: Dieser Teil gibt einen Einblick in die Bewerbungskultur in Tschechien und beleuchtet die Besonderheiten in der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen, den Auswahlverfahren und den kulturellen Aspekten.
- USA: Dieser Abschnitt analysiert die amerikanische Bewerbungskultur mit Fokus auf die Gestaltung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, die Personalauswahlverfahren und wichtige kulturelle Aspekte im Bewerbungsgespräch.
- China: Hier werden die spezifischen Anforderungen an Bewerbungen in China beleuchtet, einschließlich der Erwartungen an die schriftlichen Unterlagen, die Auswahlverfahren und kulturelle Eigenheiten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Personalauswahl, Interkulturelles Management, Bewerbung, Bewerbungsverfahren, schriftliche Bewerbungsunterlagen, Lebenslauf, Anschreiben, Auswahlverfahren, kulturelle Besonderheiten, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Tschechien, USA, China.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die größten Herausforderungen bei einer Bewerbung im Ausland?
Die größte Schwierigkeit liegt in der kulturellen Anpassung der Bewerbungsunterlagen und des Verhaltens, da es keine "perfekte" globale Bewerbung gibt und jedes Land eigene Standards und Erwartungen hat.
Wie unterscheidet sich der US-Arbeitsmarkt von Deutschland?
In den USA wird oft ein kürzerer, ergebnisorientierter Lebenslauf (Resume) erwartet, wobei persönliche Daten wie Geburtsdatum oder Foto aus Antidiskriminierungsgründen strikt weggelassen werden.
Worauf muss man bei Bewerbungen in China achten?
Hier spielen Hierarchien, formelle Höflichkeit und oft auch persönliche Beziehungen ("Guanxi") eine große Rolle. Die Unterlagen sollten kulturelle Eigenheiten respektieren und oft zweisprachig verfasst sein.
Welche Besonderheiten gibt es in Frankreich?
In Frankreich wird oft noch Wert auf ein handschriftliches Anschreiben gelegt (Graphologie), und die akademische Herkunft (Elitehochschulen) hat ein sehr hohes Gewicht im Auswahlprozess.
Ist ein einheitlicher europäischer Lebenslauf sinnvoll?
Obwohl es Vorlagen wie den Europass gibt, empfiehlt es sich, die Bewerbung immer individuell auf das Zielland (z.B. Großbritannien, Italien oder Schweden) zuzuschneiden, um Professionalität zu signalisieren.
- Arbeit zitieren
- Britta Stelly (Autor:in), 2002, Interkulturelle Unterschiede bei der Personalauswahl, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25612