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Rabattpolitik als Teil des Marketing-Mix - Möglichkeiten und Grenzen

Title: Rabattpolitik als Teil des Marketing-Mix - Möglichkeiten und Grenzen

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Martin Alker (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die Bedeutung der Entgeltpolitik als Teil des Marketing-Mix ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Einen wichtigen Teil der Entgeltpolitik macht die Rabattpolitik aus. Der Streit und die Diskussionen in Deutschland zum Thema Rabattpolitik und Zugabeverordnung führten im Jahre 2001 zur Abschaffung der beiden Gesetze. Lange Jahre wurde die Abschaffung gefordert, indem man argumentierte, dass die wettbewerbsrechtlichen Vorschriften in Deutschland alles andere als modern seien.
Doch was haben die neuen Regelungen bisher gebracht?
Das Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Veränderungen seit dem Fall der Gesetze und die damit verbundenen Vor- und Nachteile aufzuzeigen. Es soll untersucht werden, welche Marketingstrategien erfolgreich sein könnten und welche Gefahren ihnen gegenüberstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Definition Rabattpolitik

2.2. Verschiedene Rabattarten

2.3. Inhalt von Rabattgesetz und Zugabeverordnung

2.4. Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung

3. Möglichkeiten und Grenzen der Rabattpolitik

3.1. Aktionsmodelle – die kurzfristige Komponente

3.1.1. Rabatte und Zugaben

3.1.2. Couponing

3.2. Kundenbindung – die langfristige Komponente

3.2.1. Kundenkarten

3.2.2. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

4. Schlussbetrachtung

4.1. Bedeutung für den Kunden

4.2. Bedeutung für die Unternehmen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung im Jahr 2001 auf die Marketingstrategien deutscher Unternehmen, mit dem Ziel, die Vor- und Nachteile sowie die zukünftigen Möglichkeiten der Rabattpolitik und Kundenbindung aufzuzeigen.

  • Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und deren historischer Wandel
  • Differenzierung zwischen kurzfristigen Aktionsmodellen und langfristiger Kundenbindung
  • Untersuchung von Couponing als strategisches Instrument im Marketing-Mix
  • Evaluierung von Kundenkartenkonzepten als Methode zur langfristigen Bindung
  • Bewertung der ökonomischen Konsequenzen für Kunden und Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Couponing

Ein Instrument, dem die Experten eine gewichtige Rolle zuschreiben, ist das Couponing. Unter Couponing versteht man eine zeitlich begrenzte Marketing-Aktion, die den Kundennutzen durch die Gewährung einer Sonderleistung erhöht und den Kunden zum Kauf des beworbenen Produkts anregt.

Bisher liegen allerdings wenige Erkenntnisse über Couponing in Deutschland vor, da diese Art des Rabattes vor dem Wegfall des Rabattgesetzes keine große Rolle spielte. Allerdings können die USA als Beispiel herangezogen werden. In den USA spielt das Couponing eine sehr bedeutende Rolle. Der größte Teil der Promotion - Ausgaben entfällt hier auf Coupons und Zugaben. Coupons können von Herstellern, Händlern oder von Beiden kombiniert herausgegeben werden. In den USA gibt es über 250 Mrd. Coupons jährlich, von denen ca. 5 Mrd. Coupons eingelöst werden. 87 % aller Verbraucher nutzen Coupons und sparen damit 3,6 Mrd. $.

Laut einer Mercer – Studie schreiben in Deutschland 65 % der befragten Unternehmen Gutschein – Aktionen in den kommenden fünf Jahren eine hohe bis sehr hohe Bedeutung zu. Aktuell beträgt die Zahl der Coupons in Deutschland 6,5 Mrd.. Mercer prognostiziert einen Anstieg auf 15 Mrd. Coupons im Jahre 2007. Wichtig im Zusammenhang mit Couponing ist die Einlösequote. Man unterscheidet verschiedene Arten von Coupons. Eine zurzeit häufig genutzte Art ist der Coupon in Zeitschriften. Der Vorteil liegt in den relativ niedrigen Kosten. Allerdings ist die Einlösequote nicht sonderlich hoch. Zur Steigerung der Quote eignet sich das Direct – Mail – Couponing. Hierbei werden die Verbraucher direkt per Post oder E – Mail von den Herstellern oder Händlern angeschrieben. Durch die zielgruppenspezifische Ausgestaltung werden eine höhere Aufmerksamkeit und so eine höhere Einlösequote erreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Entgeltpolitik und die Hintergründe der Gesetzesänderungen von 2001.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Rabattpolitik, stellt verschiedene Rabattarten vor und erläutert den Inhalt der ehemaligen gesetzlichen Regelungen.

2.1. Definition Rabattpolitik: Hier wird die Rabattpolitik als Instrument der entgeltpolitischen Feinregulierung innerhalb des Marketing-Mix eingeordnet.

2.2. Verschiedene Rabattarten: Es werden die gängigen Rabattformen wie Funktions-, Mengen-, Zeit- und Treuerabatte vorgestellt und kurz charakterisiert.

2.3. Inhalt von Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Das Kapitel beschreibt die historischen Vorschriften zur Einschränkung von Preisnachlässen und Zugaben.

2.4. Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Die Hintergründe der Aufhebung der Gesetze im Jahr 2001, insbesondere durch EU-Richtlinien, werden analysiert.

3. Möglichkeiten und Grenzen der Rabattpolitik: Es wird diskutiert, wie Unternehmen den neuen Freiraum für Marketingstrategien nutzen können, unter Berücksichtigung rechtlicher Grenzen.

3.1. Aktionsmodelle – die kurzfristige Komponente: Dieses Kapitel behandelt Strategien zur schnellen Umsatzmaximierung und Bestandsreduktion durch Aktionen.

3.1.1. Rabatte und Zugaben: Hier stehen die praktische Umsetzung und die Vorteile einfacher Rabattgewährungen im Fokus.

3.1.2. Couponing: Es wird die strategische Relevanz und die Prognose für Couponing-Aktionen auf dem deutschen Markt untersucht.

3.2. Kundenbindung – die langfristige Komponente: Fokus auf die Bedeutung der Kundenbindung als strategisches Ziel zur Erhaltung profitabler Kundenbeziehungen.

3.2.1. Kundenkarten: Detaillierte Betrachtung von Kartenkonzepten, deren Herausforderungen und Kostenstrukturen.

3.2.2. Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis: Vorstellung erfolgreicher Modelle, wie etwa das Douglas-Konzept oder das Lufthansa-Statusprogramm.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen des Gesetzesfalls für Kunden und Unternehmen.

4.1. Bedeutung für den Kunden: Analyse der Vor- und Nachteile aus Sicht der Konsumenten, insbesondere im Hinblick auf Preis und Transparenz.

4.2. Bedeutung für die Unternehmen: Abschließende Betrachtung der Chancen und Gefahren für Unternehmen bei der Gestaltung neuer Kundenbindungskonzepte.

Schlüsselwörter

Rabattpolitik, Marketing-Mix, Kundenbindung, Couponing, Zugabeverordnung, Entgeltpolitik, Aktionsmodelle, Kundenkarten, Umsatzmaximierung, Preistransparenz, Markentreue, Direct-Mail-Couponing, Wettbewerb, Kundenakquise, Preisdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich der Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung im Jahr 2001 auf die Marketingstrategien von Unternehmen ausgewirkt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rabattpolitik als kurzfristiges Aktionsinstrument sowie die langfristige Kundenbindung durch Programme wie Kundenkarten und Couponing.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die veränderten Möglichkeiten nach dem Fall der Gesetze aufzuzeigen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken für die Unternehmen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung von Studien sowie Praxisbeispielen, um Trends und Erfolgsfaktoren zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung kurzfristiger Aktionsmodelle (Rabatte, Coupons) und langfristiger Kundenbindungsinstrumente (Kundenkarten) inklusive Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rabattpolitik, Kundenbindung, Couponing, Preistransparenz und Wettbewerbsstrategien.

Welche Rolle spielt das Couponing in der aktuellen Marketingstrategie?

Couponing wird als wachsendes Instrument zur Gewinnung von Neukunden und zur Absatzförderung angesehen, wobei besonders das Direct-Mail-Couponing aufgrund seiner Zielgruppengenauigkeit hervorgehoben wird.

Warum ist die Unterscheidung zwischen kurzfristigen Rabatten und langfristiger Kundenbindung so wichtig?

Kurzfristige Rabatte können zwar kurzzeitig den Absatz steigern, bergen jedoch die Gefahr des Imageverlusts und sinkender Margen, während langfristige Kundenbindungsprogramme auf eine profitable Dauerbeziehung zum Kunden abzielen.

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Details

Title
Rabattpolitik als Teil des Marketing-Mix - Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Cologne  (Seminar für ABWL, Beschaffung und Produktpolitik)
Course
Beschaffung und Produktpolitik
Grade
2,0
Author
Martin Alker (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V24930
ISBN (eBook)
9783638276900
ISBN (Book)
9783638801898
Language
German
Tags
Rabattpolitik Teil Marketing-Mix Möglichkeiten Grenzen Beschaffung Produktpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Alker (Author), 2003, Rabattpolitik als Teil des Marketing-Mix - Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24930
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