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Frauen- und Mutterrollen im Wandel der Zeit und Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfsform

Título: Frauen- und Mutterrollen im Wandel der Zeit und Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfsform

Tesis , 2004 , 68 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Ursula Niederleithner (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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[...] Die deutsche Frauenbewegung wird der erste Teil meiner Arbeit, weil ich davon ausgehe,
das diese einen wesentlichen Beitrag in der Entwicklung unserer Gesellschaft geleistet
hat.
Im zweiten Teil möchte ich die schon erwähnten Fragen beantworten, "Woher kommt
das Muttern?", "wer ist eine gute und wer eine schlechte Mutter?" u.s.w.. Dabei werde
ich natürliche Aspekte von Mutterschaft erläutern, mich mit der frühkindlichen Entwicklung
auseinander setzten und soziologische Erkenntnis von Frauen und Mütterbilder
erläutern. Wobei ich hier erwähnen möchte, dass es sehr viele verschiedene Ansichten
und Meinungen im Hinblick auf Rollenbilder oder psychologischer Entwicklung
gibt und das ich mich nur auf die Literatur, auf die ich verweise, stütze.
Die unterschiedlichen sozialen Lagen und die verschiedenen kulturellen Prägungen von
Frauen erlaubt es mir nicht, das ich mich auf ein einheitliches festes Frauen- oder Mutterbild
beziehe, weil jeder anders ist.
Im dritten und letzten Teil möchte ich mich, wie schon erwähnt, mit der Mutter-Kind-
Gruppe und der zielorientierten Projektplanung, beschäftigen. Zu Beginn möchte ich
kurz Sinn und Zweck einer solchen Gruppe nennen und anschließend mit ZOPP prüfen. Wobei ich darauf verweisen möchte, dass ich kein Kosten- und Mengengerüst aufstellen
werde, weil die Gruppe bereits beendet ist und die meisten Kosten von meiner Praktikumsstelle
getragen worden ist.
Nach dieser Arbeit möchte ich Kenntnisse, über die Geschichte und Entwicklung unserer
Gesellschaft, in den genannten Bereichen, gewonnen haben. Es soll für mich klar
sein, in welcher Umbruchsphase unsere Gesellschaft gerade steckt und welche kognitiven
Veränderungen in jedem einzelnen Menschen und in der gesamten Gesellschaft
vorgehen muß.
Die von mir geleitete Mutter-Kind-Gruppe ist meiner Ansicht nach erfolgreich durchgeführt
und beendet worden, durch das schon erwähnte erreichte Ziel. Dies möchte ich
nach dieser Arbeit durch ZOPP bestätigt haben.
Die soziale Arbeit muß sich der Entwicklung unserer Gesellschaft anpassen und muß
sich deshalb auch ständig neu entwickeln oder verändern. Daher stieß ich auf die Frage,
"wie muß geschlechtsspezifische bzw. Frauenarbeit im sozialen Bereich aussehen?"
oder was muß mehr und was muß weniger betrachtet werden?". Diese Fragen werde ich
jedoch erst im Schlußwort erläutern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die erste deutsche Frauenbewegung

1.1. Die bürgerliche Frauenbewegung (1865-1894)

1.2. Die proletarische Frauenbewegung

1.3. Die deutsche Frauenbewegung in der Zeit von 1933-1945

1.4. Die deutsche Frauenbewegung nach 1945

1.5. Die deutsche Frauenbewegung in der BRD nach 1945 und Neugründungen von Frauenprojekten

1.6. Die Frauenfrage in der DDR

1.7. Die deutsch-deutsche Frauenbewegung nach 1989

2. Natürliche Aspekte der Mutterschaft

2.1. Die frühkindliche Entwicklung

2.2. Soziologie der Geschlechter

2.3. Entwicklung der Geschlechter im industriellen Kapitalismus

2.4. Neue und alte Lebensformen bzw. neue und alte Rollenbilder

3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder

3.1. Die Zielorientierte Projektplanung (ZOPP)

3.1.1. Ziele und Wirkungsweise der ZOPP

3.1.2. Wesentliche Merkmale der Planung

3.2. Fünf Analyseschritte

3.2.1. Beteiligtenanalyse

3.2.2. Interessenanalyse

3.2.3. Problemanalyse

3.2.4. Zielanalyse

3.2.5. Alternativanalyse

3.3. Projektplanübersicht (PPÜ)

3.3.1. Struktur der Projektplanungsübersicht (PPÜ)

3.3.2. Die wichtigen Annahmen werden ermittelt

3.3.3. Die Indikatioren werden formuliert

3.3.4. Die Quellen der Nachprüfbarkeit werden beschrieben

3.3.5. Das Mengengerüst und die Kosten für jede Einzelaktivität werden ermittelt und festgelegt

3.4. Die einzelnen Planungsschritte in den verschiedenen ZOPP-Stufen

3.5. Einbau des Planungsverfahrens in ein umfassendes Managementsystem

3.5.1. Erstellung einer PPÜ

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel von Frauen- und Mutterrollen in der Gesellschaft und analysiert die Mutter-Kind-Gruppe als eine alternative Form der Unterstützung für Mütter und Kinder, wobei insbesondere die methodische Anwendung der zielorientierten Projektplanung (ZOPP) im sozialen Bereich im Fokus steht.

  • Historische Entwicklung der Frauenbewegung in Deutschland und der DDR
  • Soziologische und psychologische Aspekte von Mutterschaft und Geschlechterrollen
  • Analyse von Mutter-Kind-Gruppen als soziale Interventionsform
  • Methodik der zielorientierten Projektplanung (ZOPP) in der sozialen Arbeit
  • Reflexion der Rolle des Sozialpädagogen bei der Gestaltung von Frauen- und Mutterbildern

Auszug aus dem Buch

3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder

Mutter (Eltern)-Kind-Gruppen wurden vor ca. 15 Jahren von Eltern ins Leben gerufen. Meist sind es Mütter, die dieses Angebot wahrnehmen, vereinzelt auch Väter. Eine Eltern-Kind-Gruppe soll eine Begegnungsmöglichkeit für Eltern und Kinder darstellen.

Der Trend zu Ein-Elternteil-Familien und Einzelkindern bestätigt den Bedarf an Kommunikation mit Gleichgesinnten. In den Gruppen können durch Gespräche und Austausch soziale Beziehungen gewonnen werden. Dies verringert die Gefahr von Vereinzelung.

Die Mütter erhalten durch eine Eltern-Kind-Gruppe Erfahrungsaustausch und Gemeinschaft. Sie bekommen Anregungen für ihre täglichen Fragen und Probleme. Die Mütter können andere Mütter mit ihren Kindern erleben und selbst Beziehungen zu anderen Kindern aufbauen. Dadurch können sie ihre Einstellungen und Forderungen vergleichen und sich eventuell umorientieren oder bestätigen lassen.

Die Kinder erhalten Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen, was ihre Entwicklung sowie ihre soziale Beziehungsfähigkeit unterstützt. Sie gewinnen Erfahrungen in Gruppen, die ihnen eine gewisse Geborgenheit schenken. Die Gemeinschaft beim Spielen, Singen, Basteln u. s. w. gibt den Kindern emotionale Erfahrungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die erste deutsche Frauenbewegung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung und die zentralen Forderungen der verschiedenen deutschen Frauenbewegungen von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Zeit nach 1989.

2. Natürliche Aspekte der Mutterschaft: Hier werden biologische, soziologische und psychologische Erklärungsmodelle für Mutterschaft und die Entwicklung von Geschlechterrollen im industriellen Kapitalismus erörtert.

3. Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfe für Mütter und Kinder: Dieser Teil befasst sich mit der praktischen Bedeutung von Eltern-Kind-Gruppen und der Anwendung der zielorientierten Projektplanung (ZOPP) zur strukturierten Gestaltung und Evaluierung solcher Angebote.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, Mutterschaft, Geschlechterrollen, Sozialpädagogik, Mutter-Kind-Gruppe, Projektplanung, ZOPP, Emanzipation, soziale Arbeit, frühkindliche Entwicklung, Lebensformen, Rollenbilder, Projektplanungsübersicht, Interventionsmethode, gesellschaftlicher Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den historischen Wandel von Frauen- und Mutterrollen in Deutschland und bewertet die Eignung der Mutter-Kind-Gruppe als alternative soziale Hilfsform.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte der Frauenbewegung, den soziologischen Grundlagen von Mutterschaft und Geschlechterrollen sowie der Anwendung der ZOPP-Methodik in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den sozialen Nutzen von Mutter-Kind-Gruppen aufzuzeigen und zu demonstrieren, wie diese durch die zielorientierte Projektplanung (ZOPP) methodisch fundiert geplant und evaluiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der zielorientierten Projektplanung (ZOPP), um ein konkretes Projekt im sozialen Bereich strukturiert zu analysieren und planbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die historischen Hintergründe beleuchtet, anschließend soziologische Theorien zu Geschlechtern diskutiert und abschließend die ZOPP-Methode als Instrument für die soziale Arbeit detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frauenbewegung, Mutterschaft, Mutter-Kind-Gruppe, ZOPP und soziale Arbeit.

Welche Rolle spielt die ZOPP-Methode spezifisch in dieser Arbeit?

Die ZOPP-Methode wird eingesetzt, um das von der Autorin geleitete Mutter-Kind-Projekt zu prüfen und festzustellen, ob es effektiv zur Unterstützung der Mütter beigetragen hat.

Wie beeinflusst die frühkindliche Entwicklung laut Arbeit die spätere Identität der Frau?

Die Autorin argumentiert, dass die erste Beziehung zur Bezugsperson und die Qualität der Fürsorge grundlegend für die psychologische Einstellung und das Selbstbild des Kindes sind, was wiederum spätere Lebensentscheidungen prägt.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Frauen- und Mutterrollen im Wandel der Zeit und Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfsform
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Calificación
2,7
Autor
Ursula Niederleithner (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
68
No. de catálogo
V24003
ISBN (Ebook)
9783638269902
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauen- Mutterrollen Wandel Zeit Mutter-Kind-Gruppe Hilfsform
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ursula Niederleithner (Autor), 2004, Frauen- und Mutterrollen im Wandel der Zeit und Mutter-Kind-Gruppe als alternative Hilfsform, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24003
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Extracto de  68  Páginas
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