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Lernstörungen

Título: Lernstörungen

Trabajo de Seminario , 2001 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anja Behr (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Lernstörungen sind alltägliche Phänomene. Wenn ein Inhalt nicht sofort richtig beherrscht wird – z.B. auch beim Erlernen von Sportarten –, liegt noch lange keine Lernstörung vor, sondern es kann sich auch einfach nur um einen schwierigen Lernprozeß handeln. Vielleicht war ja der Stoff sehr schwer oder man wurde durch Musik oder andere Sachen abgelenkt.

Bei der Definition benutzt man oft verschiedene Begriffe, wie Lernbehinderung, Leistungsversagen, Lernstörung oder Lernschwierigkeiten. Dabei muß man aber auch zwischen Einigen unterscheiden. Eine Lernbehinderung z.B., ist „das schwere und dauernde Versagen in Grund- bzw. Hauptschule, deren Bildungsmöglichkeiten nicht ausreichen, um das lernbehinderte Kind zu fördern.“

„Von Lernschwierigkeiten spricht man im allgemeinen, wenn die Leistungen eines Schülers unterhalb der tolerierbaren Abweichungen von verbindlichen institutionellen, sozialen und individuellen Bezugsnormen (Standards, Anforderungen, Erwartungen) liegen oder wenn das Erreichen (bzw. Verfehlen) von Standards mit Belastungen verbunden ist, die zu unerwünschten Nebenwirkungen im Verhalten, Erleben oder in der Persönlichkeitsentwicklung des Lernenden führen.“

Desweiteren muß man unterscheiden zwischen einer Lern- und einer Leistungsstörung. „Eine Lernstörung liegt vor, wenn der Klient Gelegenheit hatte zu lernen, aber der Lernerfolg nicht gegeben ist. Eine Leistungsstörung liegt vor, wenn der Klient vor einer Forderung, die er aller Voraussicht nach bewältigen könnte, versagt.“

Im engeren Sinne sind Lernstörungen Störungen der Lernfähigkeit. Die Lernfähigkeit wird unter anderem bezeichnet als Teilaspekt intelligenten Verhaltens, aber auch als Fähigkeit, die interne Organisation von Wissen und informationsverarbeitenden Strategien effektiv auf Problemsituationen anzuwenden. Im Amerikanischen unterscheidet man zwischen „mental retardation“ (geistiger Zurückgebliebenheit) und „learning disabilities“ (Lernunfähigkeit). Bei den „learning disabilities“ schöpfen offenbar die informationsverarbeitenden Prozesse nicht deren „intellektuelle Fähigkeiten“ aus oder erreichen sie nicht. Es besteht also eine Diskrepanz zwischen der Lernfähigkeit und der Intelligenz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Was heißt Lernstörung?

1.1. Klassifikation von Lernstörungen

1.2. Mögliche Ursachen von Lernstörungen

1.2.1. Mangelndes Instruktionsverständnis

1.2.2. Mangelnde Vorkenntnisse

1.2.3. Mangelnde Lernmotivation

1.2.4. Nicht ausreichende Lernzeit

1.2.5. Mangelnde Unterrichtsqualität

1.2.6. Ungünstiges Klassenklima

1.2.7. Gestörte Beziehungen zwischen den Schülern

1.2.8. Beeinträchtigungen im familiären Umfeld

1.2.9. Der Einfluß von Medien

2. Diagnostik und Intervention

2.1. Instruktionsverständnis

2.2. Vorkenntnisse

2.3. Motivation

2.4. Lernzeit

2.5. Unterrichtsqualität

2.6. Unterrichtsklima

2.7. Beziehungen zwischen den Schülern

2.8. Familiäres Umfeld

2.9. Medien

3. Spezielle Lernprobleme

3.1. Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS)

3.1.1. Mögliche Ursachen von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

3.1.2. Diagnostik und Intervention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

3.1.3. Strukturanalyse einer Lern- und Leistungsstörung am Beispiel der Legasthenie

3.2. Rechenschwierigkeiten

4. Behandlung und Prävention

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen, diagnostischen Möglichkeiten und Interventionsstrategien bei verschiedenen Formen von Lernstörungen, um Wege für eine effektive pädagogische Unterstützung aufzuzeigen.

  • Klassifikation und Ursachen von Lernstörungen
  • Methoden der Diagnostik und pädagogischen Intervention
  • Schwerpunkt: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) und Legasthenie
  • Spezieller Fokus auf Rechenschwierigkeiten (Dyskalkulie)
  • Strategien zur Behandlung und Prävention im schulischen und familiären Umfeld

Auszug aus dem Buch

1.2.1. Mangelndes Instruktionsverständnis

Das „Instruktionsverständnis ist ... Ausdruck der intellektuellen Befähigung im allgemeinen und der sprachlichen Intelligenz im besonderen und eine notwendige, wenn auch nicht zureichende Voraussetzung für schulischen Erfolg.“ Ein mangelndes Instruktionsverständnis im engeren Sinne kann auf ein defizitäres Wortverständnis, im weiteren Sinne auf Probleme im Bereich der sprachlichen Intelligenz zurückgehen.

Das Instruktionsverständnis wird durch Intelligenztests erfasst. Schüler mit Lernstörungen besitzen eine geringe Tendenz, Strategien zum Lösen von Problemen zu benutzen und neigen daher zum Raten. Sie haben Defizite bei der Metakognition und reflektieren ihre Fehler seltener. Defizite sind also nicht nur in bezug auf kognitive Strategien vorhanden, sondern auch beim Wissen über diese Strategien und wann sie am effektivsten eingesetzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was heißt Lernstörung?: Definiert den Begriff der Lernstörung im pädagogischen Kontext und grenzt verschiedene Formen sowie Ursachen ab.

2. Diagnostik und Intervention: Beschreibt diagnostische Ansätze und praktische Interventionsmöglichkeiten zur Förderung bei unterschiedlichen Lernstörungen.

3. Spezielle Lernprobleme: Vertieft die Analyse spezifischer Störungsbilder wie Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Rechenschwierigkeiten.

4. Behandlung und Prävention: Erläutert therapeutische Maßnahmen, Elternarbeit und präventive Strategien zur Vermeidung von Lernschwierigkeiten.

Schlüsselwörter

Lernstörung, Lernschwierigkeiten, Lernbehinderung, Leistungsversagen, Diagnostik, Intervention, LRS, Legasthenie, Rechenschwierigkeiten, Dyskalkulie, Lernmotivation, Instruktionsverständnis, Lernstruktur, Pädagogik, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, den Ursachen und der pädagogischen Behandlung von Lernstörungen bei Schülern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Klassifikation von Störungen, diagnostische Verfahren, spezielle Probleme wie LRS und Rechenschwäche sowie Ansätze zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Entstehung von Lernstörungen zu entwickeln und praxisorientierte Wege für Lehrer und Eltern zur Unterstützung betroffener Kinder aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und pädagogischen Erkenntnissen zur Lern- und Gedächtnisforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Lernstörungen, die praktische Diagnostik einzelner Bereiche sowie die Analyse spezieller Lernprobleme inklusive therapeutischer Interventionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Lernstörung, Diagnostik, LRS, Legasthenie, Dyskalkulie, Lernmotivation, Unterrichtsqualität und Interventionsstrategien.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen einer Lern- und einer Leistungsstörung?

Eine Lernstörung liegt vor, wenn trotz Gelegenheit zu lernen der Lernerfolg ausbleibt; eine Leistungsstörung tritt auf, wenn ein Schüler bei einer bewältigbaren Forderung versagt.

Warum ist die „Elternarbeit“ laut der Arbeit so bedeutsam für den Therapieerfolg?

Die Arbeit betont, dass Eltern eine zentrale Rolle spielen, da ihre Erwartungshaltungen und ihr Umgang mit Misserfolgen das Selbstwertgefühl des Kindes und damit den Lernprozess maßgeblich beeinflussen.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Lernstörungen
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Erziehungswissenschaften)
Curso
Lernen und Gedächtnis
Calificación
2,0
Autor
Anja Behr (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
16
No. de catálogo
V23683
ISBN (Ebook)
9783638267601
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lernstörungen Lernen Gedächtnis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anja Behr (Autor), 2001, Lernstörungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23683
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