„Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.“ Dieses von Friedrich Nietzsche stammende Zitat kann man gut auf den Irrsinn anwenden, der zu Zeiten des Nationalsozialimuses in Deutschland weit verbreitet und als Normalität angesehen wurde. Das dies möglich war, ist wohl zu einem großem Teil auch durch das Charisma und Re-detalent Adolf Hitlers bedingt. Er war ein sehr guter und beeindruckender Redner und wusste wie er das Publikum in seinen Bann ziehen kann. Auffällig ist, dass er in seinen Reden oft religiöse Konnotationen verwendet. Hier soll nun eine Analyse vollzogen werden, bei welcher es um die Einbindung religiöser Bilder in die Nationalsozialistische Propaganda und insbesondere in Reden geht. Die zentrale Frage, der sich dieser Aufsatz widmen möchte, lautet also wie folgt:
Mit welchen religiösen Bildern arbeitet Hitler in seinen Reden und zu welchem Zweck setzt er diese ein?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Kontext
- 3. Redner
- 4. Adressaten
- 5. Inhalt
- 6. Sprachlich-rhetorische Analyse
- 7. Religiöse Bilder
- 8. Fazit
- 9. Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Aufsatz analysiert die Verwendung religiöser Bilder in der Rede Adolf Hitlers im Berliner Sportpalast am 10. Februar 1933, kurz nach seiner Ernennung zum Reichskanzler. Er zielt darauf ab, aufzuzeigen, wie Hitler religiöse Bilder in seiner Rede einsetzt und welche Funktion diese im Kontext der nationalsozialistischen Propaganda spielen.
- Analyse der Verwendung religiöser Bilder in der Rede
- Bedeutung der Bilder für die nationalsozialistische Propaganda
- Der Einfluss religiöser Metaphern auf die Zuhörer
- Der Zusammenhang zwischen religiösen Bildern und Hitlers politischem Programm
- Die Rolle der Rede im Kontext der Machtergreifung der NSDAP
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die zentrale Fragestellung des Aufsatzes dar: Wie arbeitet Hitler in seinen Reden mit religiösen Bildern und zu welchem Zweck setzt er diese ein? Kapitel 2 beleuchtet den Kontext der Rede und stellt die politische Situation in Deutschland im Jahr 1933 dar. Kapitel 3 widmet sich der Person Adolf Hitlers und seiner Rolle als Redner und politischer Führer. Kapitel 4 analysiert die Adressaten der Rede und beleuchtet, an wen sie sich richtet und wie sie vom Publikum aufgenommen wird. In Kapitel 5 werden die zentralen Inhalte der Rede zusammengefasst und wichtige Schlüsselbegriffe herausgestellt. Kapitel 6 widmet sich einer sprachlich-rhetorischen Analyse der Rede und untersucht die Verwendung von Metaphern und Rhetorischen Mitteln. Kapitel 7 konzentriert sich auf die Analyse der religiösen Bilder in der Rede und untersucht deren Funktion und Bedeutung.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter des Aufsatzes umfassen: Religiöse Bilder, Propaganda, Nationalsozialismus, Adolf Hitler, Rede, Berliner Sportpalast, Rhetorik, Metaphern, Macht, Volk, Nation, Marxismus, Verfall, Säuberung, Wahlkampf.
Häufig gestellte Fragen
Warum verwendete Adolf Hitler religiöse Bilder in seinen Reden?
Hitler nutzte religiöse Konnotationen, um seine politische Botschaft zu sakralisieren, das Publikum emotional zu binden und sich selbst als gottgewollten Retter darzustellen.
Welche konkrete Rede wird in der Arbeit analysiert?
Die Analyse konzentriert sich auf die Rede im Berliner Sportpalast vom 10. Februar 1933, kurz nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler.
Welche Rolle spielt die Propaganda in diesen Reden?
Religiöse Metaphern dienten dazu, politische Gegner (wie den Marxismus) als „das Böse“ zu brandmarken und die eigene Bewegung als „Säuberung“ oder „Wiedergeburt“ der Nation zu stilisieren.
Wie reagierten die Adressaten auf diese rhetorischen Mittel?
Die religiöse Sprache verstärkte Hitlers Charisma und suggerierte eine übergeordnete moralische Legitimation, die bei vielen Zuhörern eine tiefe Wirkung erzielte.
Was ist das Ziel der sprachlich-rhetorischen Analyse dieser Arbeit?
Ziel ist es, die Funktionen von Metaphern und religiösen Bildern im Kontext der nationalsozialistischen Machtergreifung wissenschaftlich aufzuzeigen.
Wird Hitler in der Arbeit als religiöser Führer betrachtet?
Die Arbeit untersucht, wie er religiöse Stilmittel instrumentalisiert hat, um seine politische Macht als „Glaubensfrage“ für das Volk zu inszenieren.
- Quote paper
- Robin Materne (Author), 2011, Der Einsatz religiöser Bilder in Reden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231633