Der Projektbericht beschäftigt sich mit den Theoriereflexion anhand des Buchprojektes „Keine Zukunft für die Vergangenheit: Ein »user-generated«-Roman“. Anhand dieses Romans werden zunächst die Wörter Schrift und Schreiben definiert und Aspekte ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung gezeigt und im weiteren verschiedene Schreibmodelle vorgestellt. Am Ende sollen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse direkt am Text gezeigt und auf ihre Wertigkeit untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Begriffsklärung „Schreiben“ und „Schrift“
- 2. Der Prozess des Schreibens
- 2.1 Aspekte der geistesgeschichtlichen Entwicklung
- 2.2 Schreibmodelle
- 3. Gedächtnismodelle
- 4. Projektvorstellung „Keine Zukunft für die Vergangenheit“
- 5. Die Theorie in der Praxis: Projektanalyse „Keine Zukunft für die Vergangenheit“
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Theorie des Schreibens und deren Anwendung im Kontext eines konkreten Buchprojektes. Ziel ist es, die komplexen Prozesse des Schreibens zu beleuchten und deren Auswirkungen auf die Entstehung eines Textes zu untersuchen.
- Begriffsbestimmung von „Schreiben“ und „Schrift“
- Die geschichtliche Entwicklung des Schreibens
- Modelle des Schreibprozesses
- Die Rolle von Gedächtnismodellen im Schreibprozess
- Analyse des Buchprojektes „Keine Zukunft für die Vergangenheit“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begriffsklärung „Schreiben“ und „Schrift“
Dieses Kapitel untersucht die unterschiedlichen Definitionen von „Schreiben“ und „Schrift“ und beleuchtet die historische Entwicklung der Schriftlichkeit. Es zeigt, wie die Schriftlichkeit sich von der ursprünglichen Skepsis hin zu einer wichtigen und wertvollen Technologie entwickelte.
2. Der Prozess des Schreibens
Das zweite Kapitel fokussiert auf die Aspekte der geistesgeschichtlichen Entwicklung des Schreibens und beleuchtet verschiedene Schreibmodelle. Es werden unterschiedliche Theorien zur Funktionsweise des Schreibens und seiner Beziehung zu Sprache, Kultur und Gedächtnis vorgestellt.
3. Gedächtnismodelle
Dieses Kapitel widmet sich dem Einfluss von Gedächtnismodellen auf den Schreibprozess. Es werden verschiedene Modelle diskutiert, die den Zusammenhang zwischen Gedächtnis, Erinnerung und dem Schreiben beleuchten.
4. Projektvorstellung „Keine Zukunft für die Vergangenheit“
Dieses Kapitel stellt das Buchprojekt „Keine Zukunft für die Vergangenheit“ vor und erläutert die Entstehung und die Konzeption des Projektes.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen „Schreiben“, „Schrift“, „Schreibprozess“, „Gedächtnismodell“, „Projektanalyse“, „user-generated“, „Roman“. Die Analyse des Buchprojektes „Keine Zukunft für die Vergangenheit“ konzentriert sich auf die Herausforderungen und Möglichkeiten eines „user-generated“-Romans.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein „user-generated“ Roman?
Es ist ein literarisches Projekt, bei dem viele verschiedene Autoren gemeinsam an einem Text arbeiten, wie im Beispielprojekt „Keine Zukunft für die Vergangenheit“.
Wie unterscheiden sich „Schreiben“ und „Schrift“ begrifflich?
Schrift ist das technische System der Zeichen; Schreiben ist der kognitive und physische Prozess der Erzeugung dieser Zeichen zur Informationsspeicherung.
Welche Schreibmodelle werden in der Forschung genutzt?
Es gibt verschiedene Modelle, die den Schreibprozess in Phasen wie Planung, Formulierung und Überarbeitung unterteilen und die Rolle des Gedächtnisses betonen.
Welchen Einfluss hat das Gedächtnis auf das Schreiben?
Gedächtnismodelle erklären, wie Autoren auf Wissen zurückgreifen, Informationen strukturieren und während des Schreibens neue Zusammenhänge konstruieren.
War die Schriftlichkeit historisch immer angesehen?
Nein, in der Geistesgeschichte gab es anfangs Skepsis (z.B. bei Platon), dass Schrift das lebendige Gedächtnis schwächen könnte, bevor sie zur Schlüsseltechnologie wurde.
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- Bachelor Ramona Schilling (Author), 2012, Schreibprozesse: Viele Autoren - ein Text?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/231187