Diese Arbeit beschäftigt sich im dem komplexen Thema der Lexikologie. Es
wird darauf eingegangen, welche Möglichkeiten und Ansätze zur Strukturierung des Wortschatzes einer Sprache theoretisch möglich sind.
Die Arbeit gliedert sind in vier wesentliche Teile der theoretischen
Auseinandersetzung zum einen die formale Einteilung des Wortschatzes, des
Weiteren die stilistische sowie die semantische Einteilung. Diese drei Kapitel
werden um ein weiteres Kapitel „Fremd- und Lehnwortschatz“ ergänzt. Da sich
die Strukturierung nicht gerade als einfach erweist, wird abschließend auf einige
grundsätzliche Probleme, die bei der Strukturierung des Wortschatzes entstehen,
eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Die Lexikologie
- Der Wortschatz
- Die Klassifizierung
- Einteilung von Christof Heinz
- Einteilung von Thomas Bruns
- Die formale Einteilung
- Nach grammatischen Kriterien: Wortarten
- Nach derivativen/lexikalische Kriterien: Wortfamilien, abgeleitete, nicht abgeleitet, präfigiert/suffigiert
- Kategorie - präfigiert/suffigiert
- Die Wortfamilie
- Die stilistische Einteilung
- Semantische Einteilung
- Polysemie und Homonymie
- Synonymie und Antonymie
- Paronymie
- Hyponymie und Hyperonomie
- Der Fremdwortschatz, Lehnwortschatz und Etymologie
- Fremdwortschatz
- Lehnwortschatz
- Probleme bei der Einteilung nach Heinz
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Lexikologie und ihren Möglichkeiten, den Wortschatz einer Sprache zu strukturieren. Sie untersucht verschiedene Ansätze und Kriterien, die für die Klassifizierung von Wörtern herangezogen werden können.
- Formale Einteilung des Wortschatzes (grammatische und derivativ/lexikalische Kriterien)
- Stilistische Einteilung des Wortschatzes
- Semantische Einteilung des Wortschatzes (Polysemie, Homonymie, Synonymie, Antonymie, Paronymie, Hyponymie und Hyperonomie)
- Der Fremd- und Lehnwortschatz
- Probleme bei der Strukturierung des Wortschatzes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Lexikologie und ihrem Platz innerhalb der Sprachwissenschaften. Es wird auf die Besonderheiten der Lexikologie und ihre Rolle in der kommunikativen Praxis eingegangen. Im zweiten Kapitel wird der Begriff „Wort“ definiert und der Wortschatz als strukturierte Einheit vorgestellt. Die Kapitel 3 bis 7 befassen sich mit verschiedenen Kriterien der Klassifizierung von Wörtern, darunter die formale Einteilung nach grammatischen und derivativen/lexikalischen Kriterien, die stilistische Einteilung, die semantische Einteilung und die Unterscheidung zwischen Fremd- und Lehnwortschatz. Das letzte Kapitel befasst sich mit Problemen, die bei der Strukturierung des Wortschatzes entstehen können.
Schlüsselwörter
Lexikologie, Wortschatz, Klassifizierung, formale Einteilung, stilistische Einteilung, semantische Einteilung, Fremdwortschatz, Lehnwortschatz, Wortarten, Wortfamilien, Wortbildung, Derivate, Polysemie, Homonymie, Synonymie, Antonymie, Paronymie, Hyponymie, Hyperonomie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Aufgabe der Lexikologie?
Die Lexikologie befasst sich mit der Erforschung und Strukturierung des Wortschatzes einer Sprache nach formalen, semantischen und stilistischen Kriterien.
Was unterscheidet Polysemie von Homonymie?
Polysemie bedeutet, dass ein Wort mehrere verwandte Bedeutungen hat, während Homonymie Wörter bezeichnet, die gleich klingen/geschrieben werden, aber völlig unterschiedliche Ursprünge und Bedeutungen haben.
Welche Rolle spielen Wortfamilien bei der formalen Einteilung?
Wortfamilien fassen Wörter zusammen, die auf denselben Stamm zurückgehen, und helfen so, die derivative Struktur des Wortschatzes zu verstehen.
Was ist der Unterschied zwischen Fremdwort und Lehnwort?
Ein Lehnwort ist phonetisch und orthografisch an die Zielsprache angepasst, während ein Fremdwort seine ursprüngliche Form weitgehend beibehält.
Was versteht man unter Hyponymie und Hyperonomie?
Es beschreibt die Unter- (Hyponym) und Überordnung (Hyperonym) von Begriffen, wie zum Beispiel "Hund" als Unterbegriff von "Tier".
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- Claudia Fallmann (Author), 2012, Die Lexikologie und ihre Möglichkeiten zur Strukturierung des Wortschatzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230983