Diese vorliegende Arbeit befasst sich mit rechtlichen Komponenten der Lizenzvergabe sowie dem Widerstand der indigenen Bevölkerung im Staudammprojekt Belo Monte dem drittgrößten Staudammprojekt der Welt
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. VORGESCHICHTE
- 3. LICENCIAMENTO AMBIENTAL - PROZESS LIZENZVERGABE IN BRASILIANISCHEN UMWELTPROJEKTEN
- 3.1 Zum Inhalt der Vorlizenz
- 4. PROZESS DER UMWELTLIZENZVERGABE VON BELO MONTE
- 4.1 Zum Inhalt der Vorlizenz
- 5. (RECHTLICHER) WIDERSTAND GEGEN DIE UMWELTLIZENZVERGABE UND DAS FORTSCHREITEN VON BELO MONTE
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Prozess der Umweltlizenzvergabe im brasilianischen Staudammprojekt Belo Monte und untersucht dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen, den Widerstand gegen das Projekt sowie die Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung.
- Das Licenciamento Ambiental als Verfahren zur Umweltlizenzvergabe in Brasilien
- Die rechtlichen und ethischen Herausforderungen im Kontext der indigenen Rechte und der Umwelteinflüsse des Projekts
- Der Widerstand gegen das Staudammprojekt Belo Monte und seine Auswirkungen
- Die Bedeutung von öffentlicher Beteiligung und Transparenz im Lizenzierungsprozess
- Die Auswirkungen des Staudammprojekts auf die indigene Bevölkerung und deren Lebensräume
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Staudammprojekt Belo Monte vor und beleuchtet die umstrittene Debatte um die Sinnhaftigkeit und die rechtlichen Implikationen des Projekts. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Vorgeschichte des Projekts, angefangen von den ersten Planungen in der Militärdiktatur bis hin zur Wiederaufnahme des Projekts unter den Regierungen Lula da Silva und Dilma Rousseff.
Das dritte Kapitel erklärt das Verfahren des Licenciamento Ambiental, das in Brasilien für Projekte mit potentiellen Umwelteinflüssen vorgeschrieben ist. Es werden die verschiedenen Lizenzen und die beteiligten Behörden, wie IBAMA und FUNAI, vorgestellt.
Kapitel vier fokussiert auf den Prozess der Umweltlizenzvergabe von Belo Monte und beleuchtet dabei die Vorlizenz und die damit verbundenen Auflagen.
Das fünfte Kapitel behandelt den rechtlichen Widerstand gegen die Umweltlizenzvergabe und das Fortschreiten des Projekts.
Schlüsselwörter
Umweltlizenzvergabe, Licenciamento Ambiental, Staudammprojekt, Belo Monte, Brasilien, indigene Rechte, Umwelteinflüsse, Widerstand, FUNAI, IBAMA, öffentlicher Beteiligung, Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Staudammprojekt „Belo Monte“?
Belo Monte in Brasilien ist eines der größten Staudammprojekte der Welt. Es ist aufgrund seiner massiven Umweltauswirkungen und der Vertreibung indigener Völker hochumstritten.
Wie funktioniert der Prozess der Umweltlizenzvergabe in Brasilien?
Der Prozess wird als „Licenciamento Ambiental“ bezeichnet und umfasst mehrere Stufen, darunter die Erteilung einer Vorlizenz, die an strenge Umweltauflagen gebunden ist.
Welche Rolle spielen IBAMA und FUNAI?
Die IBAMA ist für die Umweltlizenzen zuständig, während die FUNAI die Interessen und Rechte der indigenen Bevölkerung im Lizenzierungsprozess schützen soll.
Warum wehrt sich die indigene Bevölkerung gegen Belo Monte?
Die Bewohner befürchten die Zerstörung ihrer Lebensräume am Rio Xingu, den Verlust ihrer kulturellen Identität und mangelnde Mitsprache bei der Lizenzvergabe.
Gab es rechtlichen Widerstand gegen das Projekt?
Ja, es gab zahlreiche Klagen gegen die Vorlizenzen, da Kritiker argumentierten, dass viele der vorgeschriebenen Umwelt- und Sozialauflagen nicht erfüllt wurden.
- Quote paper
- Claudia Fallmann (Author), 2013, Prozess der Umweltlizenzvergabe „Licenciamento Ambiental“ im Staudammprojekt „Belo Monte“, Pará, Brasilien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230981