1. Einleitung
2. Das „Doppelgänger-Phänomen“
2.1. Ursprünge und heutiger Forschungsstand
2.2. Doppelgänger in der Psychoanalyse
2.2.1. Freud
2.2.2. Rank
2.3. Der „Doppelgänger“ bei Dostoevskij
3. Die Bewusstseinsspaltung Goljadkins
3.1. Kurze Charakteristik
3.2. Goljadkin und sein soziales Umfeld
3.3. Goljadkin und sein Doppelgänger
3.4. Goldjadkin als „Untergrundtyp“
4. Fazit
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das „Doppelgänger-Phänomen“
- Ursprünge und heutiger Forschungsstand
- Doppelgänger in der Psychoanalyse
- Freud
- Rank
- Der „Doppelgänger“ bei Dostoevskij
- Die Bewusstseinsspaltung Goljadkins
- Kurze Charakteristik
- Goljadkin und sein soziales Umfeld
- Goljadkin und sein Doppelgänger
- Goldjadkin als „Untergrundtyp“
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bewusstseinsspaltung des Protagonisten Jakov Petrovič Goljadkin in Fjodor Dostoevskijs Werk „Der Doppelgänger“. Sie analysiert die Ursachen für diese Spaltung, ihre Auswirkungen und setzt sie in den Kontext des Doppelgänger-Phänomens und der psychoanalytischen Theorien von Freud und Rank.
- Das Doppelgänger-Phänomen in Literatur, Mythologie und Psychoanalyse
- Die Rolle des „Über-Ichs“ und des verdrängten Anteils im „Ich“ nach Freud
- Die Analyse des Doppelgängers als Reflexion des eigenen „Selbst“ nach Rank
- Die Bewusstseinsstörung und die Spaltung der Persönlichkeit bei Goljadkin
- Die sozialen Einflüsse und die Beziehungsprobleme von Goljadkin
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Doppelgänger-Phänomen, beleuchtet seine Ursprünge in Mythologie und Folklore und stellt den aktuellen Forschungsstand dar. Anschließend werden die psychoanalytischen Theorien von Freud und Rank zum Doppelgänger vorgestellt. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird das Doppelgängermotiv bei Dostoevskij betrachtet, speziell im Kontext von „Der Doppelgänger“. Die Analyse konzentriert sich auf die Hauptfigur Goljadkin und untersucht die Ursachen und Auswirkungen seiner Bewusstseinsspaltung.
- Das erste Kapitel liefert einen Überblick über das Doppelgänger-Phänomen, seine verschiedenen Interpretationen in der Kulturgeschichte und die psychoanalytische Sichtweise auf dieses Thema.
- Das zweite Kapitel stellt die psychoanalytischen Theorien von Freud und Rank zum Doppelgänger vor und erklärt, wie sie das Phänomen in Verbindung mit narzisstischen Problemen bringen.
- Das dritte Kapitel behandelt die literarische Darstellung des Doppelgängers bei Dostoevskij. Es analysiert die Bewusstseinsspaltung der Hauptfigur Goljadkin und untersucht die sozialen Einflüsse, die zu dieser Spaltung führen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf das Doppelgänger-Phänomen, Bewusstseinsspaltung, narzisstische Störungen, psychoanalytische Theorien, Fjodor Dostoevskij, "Der Doppelgänger", Jakov Petrovič Goljadkin, "Untergrundtyp", soziale Einflüsse und gesellschaftliche Kritik.
Häufig gestellte Fragen
Was thematisiert Dostoevskijs Werk „Der Doppelgänger“?
Das Werk behandelt die psychologische Bewusstseinsspaltung des Beamten Jakov Petrovič Goljadkin, der seinem eigenen, erfolgreicheren Doppelgänger begegnet.
Wie interpretiert die Psychoanalyse das Doppelgänger-Phänomen?
Freud sieht im Doppelgänger oft das verdrängte „Ich“ oder das „Über-Ich“, während Otto Rank ihn als Reflexion narzisstischer Krisen und des eigenen Selbst versteht.
Warum spaltet sich Goljadkins Persönlichkeit?
Die Ursachen liegen in sozialen Demütigungen, Beziehungsunfähigkeit und dem enormen Druck eines hierarchischen gesellschaftlichen Umfelds, dem Goljadkin nicht gewachsen ist.
Was ist ein „Untergrundtyp“ bei Dostoevskij?
Es beschreibt einen Charaktertypus, der sich aus der Gesellschaft zurückzieht, von inneren Widersprüchen zerfressen ist und oft zwischen Größenwahn und Selbsthass schwankt.
Welche Rolle spielt das soziale Umfeld für Goljadkin?
Das soziale Umfeld fungiert als Auslöser für Goljadkins Wahnvorstellungen, da er ständig versucht, Anerkennung zu finden, aber an den starren sozialen Normen scheitert.
- Quote paper
- Katja Kile (Author), 2012, Die Bewusstseinsspaltung bei Dostoevskij. Herr Goljadkin im „Doppelgänger“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230643