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Die bürgerliche Frauenbewegung von ihren Anfängen bis zur Weimarer Republik

Titel: Die bürgerliche Frauenbewegung von ihren Anfängen bis zur Weimarer Republik

Hausarbeit , 2003 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anja Conrad (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau besteht, seit Menschen gedenken. So wie z.B. die Jäger und Sammler lebten: die Männer - das stärkere Geschlecht - gingen zur Jagd um die Familien mit Nahrung zu versorgen, während die Frauen in den Höhlen blieben, sich um die Kinder kümmerten, das Essen zubereiteten und tägliche Aufgaben verrichteten.
Diese scharfe Aufgabenverteilung hat sich seit jeher durchgesetzt und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil nahezu aller Verbindungen von Mann und Frau.

Doch Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die Frauen genug von Diskriminierung und Hörigkeit. Sie schlossen sich zusammen, um in so genannten Frauenbewegungen gegen etwas vorzugehen, was zumindest in der Männerwelt so normal war, wie das „Amen“ in der Kirche. Sie wollten sich befreien von den Zwängen der Gesellschaft, in der es hieß: nur Männer sind zum Geld verdienen bestimmt, Frauen haben sich um Haus und Kinder zu kümmern und sich dem Mann zu beugen.

In der vorliegenden Arbeit werde ich einen Überblick über die bürgerliche Frauenbewegung zur Zeit der Weimarer Republik geben. Ich versuche zu beschreiben, wie das Leben der Frauen in dieser Zeit aussah, welche Veränderungen die Frauenbewegung brachte, aber auch welche Niederlagen sie erlitt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Wie alles begann
    • Erste Erfolge
    • Der Erste Weltkrieg
  • Die Weimarer Republik
    • Die Nachkriegszeit
    • Zurück zu Heim und Herd
    • Der Aufschwung
    • Das Ende der bürgerlichen Frauenbewegung
  • Abschließende Worte

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Hausarbeit beleuchtet die Entwicklung der bürgerlichen Frauenbewegung vom 19. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik. Sie zeichnet die Anfänge der Bewegung nach, die sich aus der wachsenden Unzufriedenheit von Frauen über ihre gesellschaftliche Stellung entwickelte. Die Arbeit beschreibt die wichtigsten Erfolge der Frauenbewegung und analysiert die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war.

  • Die wirtschaftliche und rechtliche Diskriminierung von Frauen im 19. Jahrhundert
  • Die Entstehung und Entwicklung der Frauenbewegung in Deutschland
  • Die Rolle der Frauenbewegung in der Weimarer Republik
  • Die Erfolge und Rückschläge der Frauenbewegung im Kampf um Gleichberechtigung
  • Die Bedeutung der Frauenbewegung für die gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und skizziert die historische und gesellschaftliche Situation der Frauen im 19. Jahrhundert. Das zweite Kapitel beleuchtet die Anfänge der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland, die aus dem sozialen Engagement von Frauen im 19. Jahrhundert hervorging. Es beschreibt die ersten Erfolge der Bewegung und die Herausforderungen, die sie durch den Ersten Weltkrieg erlebte.

Das dritte Kapitel widmet sich der bürgerlichen Frauenbewegung in der Weimarer Republik. Es beschreibt die Situation von Frauen in der Nachkriegszeit, die Herausforderungen, die sie durch die politische und wirtschaftliche Instabilität erlebten, und die Folgen der Rückkehr zu traditionellen Geschlechterrollen.

Schlüsselwörter

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland, der Rolle der Frauen in der Gesellschaft, der sozialen Diskriminierung von Frauen, den Forderungen nach Gleichberechtigung, dem Kampf um die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Frauen, den Erfolgen der Frauenbewegung im Kampf um Bildung und Arbeitsmöglichkeiten sowie den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik auf die Frauenbewegung.

Häufig gestellte Fragen

Wann entstand die bürgerliche Frauenbewegung in Deutschland?

Die Bewegung formierte sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als Frauen begannen, sich gegen Diskriminierung, rechtliche Abhängigkeit und die Beschränkung auf Haus und Herd zu wehren.

Was waren die Hauptziele der frühen Frauenbewegung?

Zentrale Forderungen waren der Zugang zu Bildung (Studium), das Recht auf Erwerbstätigkeit, die rechtliche Gleichstellung in der Ehe und schließlich das politische Wahlrecht.

Wie beeinflusste der Erste Weltkrieg die Rolle der Frauen?

Da viele Männer an der Front waren, übernahmen Frauen deren Aufgaben in der Industrie und Verwaltung. Dies bewies ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und stärkte ihr Selbstbewusstsein, auch wenn viele nach dem Krieg wieder verdrängt wurden.

Welche Erfolge erzielte die Frauenbewegung in der Weimarer Republik?

Der bedeutendste Erfolg war die Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918. Zudem gab es Fortschritte bei der Zulassung zu akademischen Berufen und eine aktivere Rolle von Frauen in der Politik.

Was bedeutete die "Rückkehr zu Heim und Herd" nach 1918?

Nach dem Krieg gab es starken gesellschaftlichen Druck auf berufstätige Frauen, ihre Stellen für heimkehrende Soldaten zu räumen und wieder traditionelle Rollenbilder als Hausfrau und Mutter einzunehmen.

Warum endete die bürgerliche Frauenbewegung in ihrer klassischen Form?

Mit dem Ende der Weimarer Republik und der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden viele Errungenschaften rückgängig gemacht und die eigenständigen Frauenorganisationen aufgelöst oder gleichgeschaltet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die bürgerliche Frauenbewegung von ihren Anfängen bis zur Weimarer Republik
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Veranstaltung
Epochen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Note
1,3
Autor
Anja Conrad (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
15
Katalognummer
V23026
ISBN (eBook)
9783638262323
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenbewegung Anfängen Weimarer Republik Epochen Wirtschafts- Sozialgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Conrad (Autor:in), 2003, Die bürgerliche Frauenbewegung von ihren Anfängen bis zur Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23026
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Leseprobe aus  15  Seiten
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