Die Diagnose von ADHS ist schwierig, da die Symptome variieren. Sowohl Betroffene als auch Angehörige werden mit den Auswirkungen der Krankheit konfrontiert, Probleme in Beruf und Schule sind an der Tagesordnung. Vor allem Eltern fühlen sich oft schuldig und alleingelassen.
In diesem Band werden die Ursachen und Einflussfaktoren von ADHS vorgestellt. Außerdem werden altersspezifische Symptome erklärt und es wird diskutiert, wie Betroffenen geholfen werden kann.
Aus dem Inhalt: Symptome und Ursachen von ADHS, ADS versus ADHS, Behandlungsmethoden, Ritalin, Diagnoserichtlinien, Hyperaktivität, Impulsivität
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Überblick über die ADHS
- Diagnoserichtlinien
- Diagnosestellung
- Kernsymptome
- Altersspezifische Symptomatik
- Säuglingsalter
- Kleinkindalter
- Grundschulalter
- Jugendalter
- Erwachsenenalter
- Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Aufinerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und ihren Symptomen. Sie bietet einen Überblick über die Störung, ihre Diagnoserichtlinien und die typischen Symptome in verschiedenen Lebensabschnitten. Die Arbeit beleuchtet auch die Wechselwirkungen zwischen Betroffenen und ihrem Umfeld sowie die altersspezifische Symptomatik.
- Definition und Abgrenzung der ADHS
- Diagnostische Kriterien und Klassifikationssysteme
- Kernsymptome der ADHS
- Altersspezifische Symptomatik
- Umgang mit ADHS im sozialen Umfeld
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ADHS ein und stellt die Reime des Zappel-Philipps als Beispiel flir die typische Symptomatik vor. Das Kapitel „Überblick über die ADHS" definiert die Störung und erläutert ihre Häufigkeit, neurologische Ursachen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Das Kapitel „Diagnoserichtlinien" stellt die gängigen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV vor, die zur Diagnosestellung der ADHS verwendet werden. Im Anschluss werden die Diagnosekriterien für Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität näher erläutert.
Das Kapitel „Kernsymptome" beschreibt die drei Kernsymptome der ADHS: Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Für jedes Symptom werden Beispiele und Erklärungen gegeben, die die Auswirkungen auf das Verhalten der Betroffenen verdeutlichen.
Das Kapitel „Altersspezifische Symptomatik" betrachtet die ADHS in verschiedenen Altersstufen: Säuglingsalter, Kleinkindalter, Grundschulalter, Jugendalter und Erwachsenenalter. Für jede Altersstufe werden typische Symptome und Herausforderungen beschrieben, die mit der Störung einhergehen.
Das Resümee fasst die wichtigsten Punkte der Hausarbeit zusammen und betont die Bedeutung einer frühen und zuverlässigen Diagnose für den Umgang mit der Störung. Es wird auch die Notwendigkeit eines verständnisvollen Umfelds für Menschen mit ADHS hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Förderschwerpunkt Lernen, den inklusiven und exklusiven Unterricht sowie die schulische Inklusion, insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Empirische Forschungsergebnisse werden präsentiert, um die Rahmenbedingungen und Herausforderungen der inklusiven Beschulung von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen zu beleuchten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bielefelder Längsschnittstudie (BiLieF-Projekt), die die Leistungsentwicklung und das Wohlbefinden von Schülern in inklusiven und exklusiven Förderarrangements vergleicht. Weitere Themen sind Förderempfehlungen, die Herausforderungen der Inklusion sowie Implikationen für die Schulentwicklung und Inklusionspraxis.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die drei Kernsymptome von ADHS?
Die Kernsymptome der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität.
Wie unterscheidet sich ADHS in verschiedenen Altersstufen?
Die Symptomatik ist altersspezifisch: Während bei Kleinkindern oft motorische Unruhe dominiert, stehen im Jugend- und Erwachsenenalter häufig Desorganisation und emotionale Probleme im Vordergrund.
Welche Diagnoserichtlinien werden zur Feststellung von ADHS genutzt?
In der Regel werden die Klassifikationssysteme ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation oder das DSM-IV der American Psychiatric Association verwendet.
Warum ist eine frühzeitige Diagnose so wichtig?
Eine frühe Diagnose ermöglicht gezielte Behandlungsmethoden und hilft dabei, Probleme in der Schule, im Beruf und im sozialen Umfeld zu minimieren.
Welche Rolle spielen neurologische Ursachen bei ADHS?
Die Störung hat nachweislich neurologische Ursachen, die die Informationsverarbeitung im Gehirn beeinflussen und zu den typischen Verhaltensmustern führen.
- Quote paper
- Franziska Loth (Author), Barbara Wulfken (Author), Linda Schmitz (Author), Benedikt Gries (Author), 2013, ADHS. Symptome, Ursachen und Einflussfaktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230119