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Das koordinative Strukturmodell und Anforderungsprofil

Title: Das koordinative Strukturmodell und Anforderungsprofil

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sabine Wolf (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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In der folgenden Arbeit werden die geschichtlichen Anfänge der Fotomontage im ungefähren Zeitraum von 1850 bis in die 30ziger des 20. Jahrhunderts dargestellt.
Im Darstellungsverlauf wird über den Dadaismus und die Dadacollage auf die Fotomontage und speziell auf die politisch-didaktische Fotomontage eingegangen. Den Schwerpunkt bilden hier die Arbeiten von John Heartfield. Anhand einer Analyse sollen die Arbeits- und Wirkungsweisen erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeine Einführung in koordinative Anforderungen

3 Strukturmodell zu koordinativen Anforderungskategorien

3.1 Zur Erklärung des Modells

3.2 Die Informationsanforderungen

3.3 Die Gleichgewichtsanforderungen

3.4 Die Druckbedingungen

3.4.1 Der Präzisionsdruck

3.4.2 Der Zeitdruck

3.4.3 Der Komplexitätsdruck

3.4.4 Der Situationsdruck

3.4.5 Der Belastungsdruck

4 Einschätzung des Strukturmodells

4.1 Vorteile

4.2 Nachteile

5 Das koordinative Anforderungsprofil

5.1 Die Anforderungsanalyse von Bewegungsaufgaben

5.1.1 Die Ziel- und Funktionsanalyse

5.1.2 Die Bedingungsanalyse

5.2 Arbeitsschritte zur Erstellung eines koordinativen Anforderungsprofils

5.3 Der Koordinationsanforderungsregler (KAR)

6 Versuch zur Darstellung zweier Alltagshandlungen im KAR

7 Abschließende Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht koordinative Anforderungen im Sport und im Alltag, um diese mithilfe des Strukturmodells von Neumaier in Anforderungsprofilen darzustellen und für ein gezieltes Koordinationstraining nutzbar zu machen.

  • Grundlagen koordinativer Fähigkeiten
  • Strukturmodell koordinativer Anforderungskategorien
  • Methodik der Anforderungsanalyse (Ziel-, Funktions- und Bedingungsanalyse)
  • Einsatz des Koordinationsanforderungsreglers (KAR)
  • Praktische Erprobung an Alltagshandlungen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Der Präzisionsdruck

Der Präzisionsdruck beschreibt die Anforderungen hinsichtlich der Bewegungsgenauigkeit. Das bedeutet, dass die koordinativen Schwierigkeiten einer Bewegungsaufgabe stark von den Anforderungen an die Bewegungsgenauigkeit bestimmt werden. Denn je größer der Präzisionsdruck einer Bewegungsaufgabe ist, desto höher sind die Anforderungen an die Konzentration auf Wahrnehmungen von Einzelbewegungen und der Umgebung.

Als Definitionsansatz unterscheiden sich bei den Genauigkeitsanforderungen die Aspekte der Zielpräzision oder Ergebnisgenauigkeit und die Präzision der Ausführung selbst (Verlaufsgenauigkeit). Als Teilaspekt wird die Wiederholungsgenauigkeit zum Präzisionsdruck zugeordnet.

Bei der Ergebnisgenauigkeit ist nur das Ziel entscheidend, nicht der Weg dorthin, da es mehrere unterschiedliche Lösungsansätze geben kann. Die Verlaufsgenauigkeit nimmt unmittelbaren Einfluss auf die Bewegungsausführung, d.h. das Ziel ist nicht vordergründig, sondern der Weg dahin.

Der Präzisionsdruck steht im direkten Zusammenhang mit dem Zeitdruck, denn wenn die verfügbare Zeit knapper wird, folgt die Abnahme der Bewegungsgenauigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert Koordination als leistungsbestimmenden Faktor und führt in die Absicht ein, Anforderungen mittels Profilen analysierbar zu machen.

2 Allgemeine Einführung in koordinative Anforderungen: Dieses Kapitel vergleicht traditionelle Modelle (Meinel/Schnabel, Hirtz) und zeigt deren Probleme bei der praktischen Umsetzung auf.

3 Strukturmodell zu koordinativen Anforderungskategorien: Einführung von Neumaiers praxisorientiertem Modell, das Informationsanforderungen, Gleichgewicht und Druckbedingungen systematisiert.

4 Einschätzung des Strukturmodells: Kritische Reflexion des Modells hinsichtlich seiner Vorteile für die Analyse und seiner konzeptionellen Schwächen bei der Hierarchisierung.

5 Das koordinative Anforderungsprofil: Detaillierte Darstellung der Anforderungsanalyse sowie der Schritte zur Erstellung eines Profils und der Nutzung des Koordinationsanforderungsreglers.

6 Versuch zur Darstellung zweier Alltagshandlungen im KAR: Anwendung des KAR auf die Beispiele "Treppe steigen" und "Schuhe anziehen" bei unterschiedlichen Altersgruppen.

7 Abschließende Zusammenfassung: Resümee über den Forschungsstand, die Komplexität der Analysemethoden und den Bedarf an weiterer Erprobung in der Praxis.

Schlüsselwörter

Koordination, Anforderungsprofil, Strukturmodell, Neumaier, Bewegungsaufgabe, Informationsanforderungen, Druckbedingungen, Präzisionsdruck, Zeitdruck, Komplexitätsdruck, Situationsdruck, Belastungsdruck, Koordinationsanforderungsregler, KAR, Alterssport

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung koordinativer Anforderungen bei sportlichen und alltäglichen Bewegungsaufgaben durch ein strukturiertes Modell.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Koordinationsmodells von Neumaier, die Methodik der Anforderungsanalyse und die praktische Anwendung in Form von Profilen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, koordinative Anforderungen durch Anforderungsprofile objektivierbar und für ein zielgerichtetes Koordinationstraining nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturelle Analyse von Bewegungsaufgaben vorgenommen, die in Ziel-, Funktions- und Bedingungsanalysen unterteilt ist und in den Koordinationsanforderungsregler (KAR) einfließt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert das Strukturmodell inklusive der verschiedenen Druckbedingungen (Zeit-, Präzisions-, Komplexitäts-, Situations- und Belastungsdruck) sowie die konkrete Erstellung von Anforderungsprofilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Koordination, Anforderungsprofil, Strukturmodell, Bewegungsanalyse, Druckbedingungen und der Koordinationsanforderungsregler.

Welche Herausforderungen werden bei der Analyse von Alltagshandlungen genannt?

Die Verfasserin stellt fest, dass es schwierig ist, koordinative Anforderungen zu pauschalisieren, da individuelle Unterschiede, wie das Alter oder der Übungsgrad, die Bewertung beeinflussen.

Welche kritische Erkenntnis ergibt sich für den KAR?

Der Koordinationsanforderungsregler ist zwar ein hilfreiches grafisches Werkzeug, jedoch fehlen derzeit noch ausreichend praktische Erkenntnisse, um seinen vollen Wert für das Training abschließend zu belegen.

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Details

Title
Das koordinative Strukturmodell und Anforderungsprofil
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
2,0
Author
Sabine Wolf (Author)
Publication Year
2002
Pages
33
Catalog Number
V22880
ISBN (eBook)
9783638261142
ISBN (Book)
9783640435746
Language
German
Tags
Strukturmodell Anforderungsprofil
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Wolf (Author), 2002, Das koordinative Strukturmodell und Anforderungsprofil, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22880
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