[...] In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit der Problematik der Mittelfelbesetzung in Haupt- und Nebensätzen befassen. Nach der kurzen Einführung in die Terminologie der Wortstellung werde ich näher auf die Abfolgeregularitäten im Mittelfeld eingehen. Anschließend versuche ich die praktische Umsetzung der grammatischen Regeln in der Novelle “Tristan” von Thomas Mann darzustellen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Abfolgeregularitäten im Mittelfeld
- 1. 1. Syntaktische Faktoren
- 1. 1. 1. Ergänzungen
- 1. 1. 2. Adverbiale Bestimmung im Mittelfeld
- 1. 1. 3. Modalpartikel, Interjektionen und Anredenominativ
- 1. 2. Der Markiertheitsbegriff im Mittelfeld
- 1. 3. Außersyntaktische Faktoren
- 1. 1. Syntaktische Faktoren
- 2. Untersuchung der Abfolgeregularitäten im Mittelfeld anhand der Novelle "Tristan" von Thomas Mann
- 2. 1. Stellung des Subjekts
- 2. 2. Dativ- und Akkusativergänzung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Mittelfeldbesetzung in Haupt- und Nebensätzen. Sie beleuchtet die Abfolgeregularitäten im Mittelfeld unter Berücksichtigung syntaktischer und außersyntaktischer Faktoren, wobei die Untersuchung anhand der Novelle "Tristan" von Thomas Mann erfolgt.
- Syntaktische Faktoren der Mittelfeldabfolge
- Der Markiertheitsbegriff im Mittelfeld
- Außersyntaktische Faktoren der Mittelfeldabfolge
- Stellung des Subjekts im Mittelfeld
- Dativ- und Akkusativergänzung im Mittelfeld
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Terminologie der Wortstellung ein und erläutert die verschiedenen Satztypen im Deutschen.
Kapitel 1 widmet sich den Abfolgeregularitäten im Mittelfeld. Es untersucht die Rolle syntaktischer Faktoren wie Ergänzungen und adverbiale Bestimmungen sowie den Markiertheitsbegriff im Mittelfeld.
Kapitel 2 analysiert die Abfolgeregularitäten im Mittelfeld anhand der Novelle "Tristan" von Thomas Mann. Es untersucht die Stellung des Subjekts und die Positionierung der Dativ- und Akkusativergänzung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der Mittelfeldbesetzung, Abfolgeregularitäten, syntaktische Faktoren, außersyntaktische Faktoren, Markiertheitsbegriff, Wortstellung, Novelle "Tristan" von Thomas Mann, Stellung des Subjekts, Dativ- und Akkusativergänzung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das „Mittelfeld“ im deutschen Satz?
Das Mittelfeld ist der Bereich im Satz, der zwischen der linken Satzklammer (finites Verb oder Konjunktion) und der rechten Satzklammer (verbale Teile am Ende) liegt.
Welche Regeln gelten für die Abfolge im Mittelfeld?
Die Abfolge wird durch syntaktische Faktoren (z.B. Pronomen vor Nomen) und außersyntaktische Faktoren (z.B. Bekanntes vor Neuem) bestimmt.
Wo steht das Subjekt im Mittelfeld normalerweise?
In der Regel steht das Subjekt im Mittelfeld so weit links wie möglich, direkt nach der linken Satzklammer, sofern keine speziellen Fokusregeln gelten.
Wie werden Dativ- und Akkusativergänzungen angeordnet?
Bei zwei Substantiven gilt meist: Dativ vor Akkusativ. Wenn eines davon ein Pronomen ist, steht das Pronomen in der Regel vorne.
Was ist der „Markiertheitsbegriff“?
Unmarkierte Sätze folgen der Standard-Wortstellung. Markierte Sätze weichen davon ab, um bestimmte Satzteile besonders zu betonen oder hervorzuheben.
Wie nutzt die Arbeit Thomas Manns „Tristan“ als Beispiel?
Die Arbeit analysiert konkrete Sätze aus der Novelle, um zu zeigen, wie Thomas Mann die grammatischen Regeln der Mittelfeldbesetzung literarisch umsetzt oder variiert.
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- Bozena Esskali (Author), 2000, Mittelfeld im Deutschen - theoretische Ausführungen mit praktischen Beispielen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22050