Diese Arbeit hat das Thema der hegemonialen Stabilität als Grundlage. Das Thema der Hegemonie und Hegemoniezyklen soll hier näher betrachtet werden. Die Rolle der USA soll in dieser Hausarbeit eine größere Rolle spielen. Es sollen die Traditionslinien und
Grundmuster Amerikanischer Außenpolitik erläutert werden. Als Grundlage und zur Definition des Begriffes „Weltsystem“ dient der Ansatz von Immanuel Wallerstein. Es soll dargestellt werden, welcher Zusammenhang zwischen Hegemonie und Krieg besteht und ob man heute immer noch davon sprechen kann, das ein Hegemon nur
durch Kriege abgelöst wird. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit der Frage, ob in der heutigen Zeit, von wachsender
Globalisierung und gemeinsamen „Kampf gegen den Terror“, ein Stabilisator überhaupt noch notwendig ist. Die Arbeit soll jedoch nicht klären ob Amerika in 30 Jahren immer noch ein Hegemonialstaat
ist, denn diese Prognose aufzustellen, würde ein Thema für eine andere Hausarbeit sein. Ferner soll auch nicht die Amerikanische Außenpolitik dargestellt werden, lediglich die Traditionslinien und Grundmuster sollen hier erläutert werden. Die Arbeit befasst sich, Zusammengefasst, mit Hegemo nie und vor allem mit der Frage ob ein
Weltsystem noch einen Stabilisator benötigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hegemonialzyklen- Ein historischer Überblick
- Theorie des modernen Weltsystems nach Wallerstein
- Theorie der Hegemoniezyklen
- Ein Beispiel: Amerika - Traditionslinien und Grundmuster Amerikanischer Außenpolitik
- Hegemonie und hegemoniale Stabilität- Begriffsklärung
- Hegemonie und Krieg
- Die Notwendigkeit eines Stabilisators im Weltsystem
- Die Rolle der Vereinten Nationen im Weltsystem
- Ist ein Stabilisator im Weltsystem überhaupt noch nötig?
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der hegemonialen Stabilität. Im Zentrum stehen die Theorien der Hegemonie und Hegemoniezyklen sowie die Rolle der USA in diesem Zusammenhang. Insbesondere sollen die Traditionslinien und Grundmuster der amerikanischen Außenpolitik beleuchtet werden.
- Theorie des modernen Weltsystems nach Immanuel Wallerstein
- Theorie der Hegemoniezyklen
- Zusammenhang zwischen Hegemonie und Krieg
- Notwendigkeit eines Stabilisators im Weltsystem
- Rolle der Vereinten Nationen im Weltsystem
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt das Thema der hegemonialen Stabilität ein und legt den Fokus auf die Rolle der USA. Sie definiert den Begriff „Weltsystem“ anhand des Ansatzes von Immanuel Wallerstein und stellt die Frage, ob ein Hegemon nur durch Kriege abgelöst werden kann.
Hegemonialzyklen- Ein historischer Überblick
Dieses Kapitel stellt die Theorie des modernen Weltsystems von Immanuel Wallerstein und die Theorie der Hegemoniezyklen vor. Es beleuchtet die Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen im historischen Kontext und erklärt die Rolle der USA in diesem Zusammenhang.
Hegemonie und hegemoniale Stabilität- Begriffsklärung
Dieser Abschnitt erklärt die Begriffe Hegemonie und hegemoniale Stabilität. Es wird der Zusammenhang zwischen Hegemonie und Krieg untersucht und die Notwendigkeit eines Stabilisators im Weltsystem diskutiert. Die Rolle der Vereinten Nationen im Weltsystem wird ebenfalls beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Hegemonie, Hegemoniezyklen, Weltsystem, Stabilität, Krieg, Amerika, Traditionslinien, Grundmuster, amerikanische Außenpolitik, Vereinte Nationen, Globalisierung und der Kampf gegen den Terror.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt die Theorie der hegemonialen Stabilität?
Diese Theorie besagt, dass das internationale System dann am stabilsten ist, wenn ein einzelner Nationalstaat (der Hegemon) als dominierende Weltmacht fungiert.
Welche Rolle spielen die USA in diesem Kontext?
Die Arbeit untersucht die Traditionslinien der US-Außenpolitik und hinterfragt, ob die USA heute noch die notwendige stabilisierende Rolle im Weltsystem einnehmen.
Was ist das "Weltsystem" nach Immanuel Wallerstein?
Wallersteins Ansatz definiert das Weltsystem als ein Geflecht wirtschaftlicher Beziehungen, in dem Hegemoniezyklen den Aufstieg und Fall von Mächten bestimmen.
Ist ein Hegemon im Zeitalter der Globalisierung noch notwendig?
Die Hausarbeit diskutiert, ob Institutionen wie die Vereinten Nationen oder die wachsende Globalisierung einen einzelnen Stabilisator überflüssig machen.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Hegemonie und Krieg?
Es wird untersucht, ob ein Hegemon historisch gesehen immer nur durch Kriege abgelöst wurde oder ob heute friedlichere Machtwechsel möglich sind.
- Quote paper
- Katharina Demuth (Author), 2002, Hegemoniale Stabilität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21626