Unabhängig von der persönlichen Einstellung, die man dazu haben mag, lässt sich das Phänomen Jugendsprache schwer ignorieren. Aber nicht nur auf Buchtiteln mit ganz spezieller Thematik stößt man auf typisch jugendliche Sprache, sondern auch in unterschiedlicher Produktwerbung. Diese Jugendsprache wird im ersten Teil dieser Hausarbeit vor allem unter dem semantischen Aspekt näher untersucht.
Im zweiten Teil wird ein Vergleich auf Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen jugendlicher Sprechweise und kommerzieller Werbesprache angestellt. Im Anschluss werden exemplarisch zwei Werbungen vorgestellt und auf jugendsprachliche Merkmale untersucht.
Ziel dieser Untersuchung ist es, zu klären, mit welchen sprachlichen und bildlichen Mitteln versucht wird, auf jugendliche Konsumenten Einfluss zu nehmen. Der Schwerpunkt liegt dabei, wie im ersten Teil auch, in dem semantischen Aspekt, allerdings unter Berücksichtigung von allgemein semiotischen Gesichtspunkten.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung und Erläuterung zur methodologischen Vorgehensweise
- II. Definition der Jugendsprache und Erläuterung ihrer Merkmale
- 1. Der Jugend-Begriff
- 2. Merkmale der Jugendsprache
- 2.1 Phonetik
- 2.2 Morphologie und Lexik
- 2.3 Syntax
- 2.4 Semantik
- 2.5 Pragmatik
- 2.6 Abschließende allgemeinere Merkmale
- III. Jugend- und kommerzielle Werbesprache im Vergleich
- 1. Merkmale der kommerziellen Werbesprache
- 2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Jugend- und Werbesprache
- IV. Materialauswertung
- 1. Plakatwerbung für Biermischgetränk – Schöfferhöfer Grapefruit
- 2. Werbung auf offizieller Internetseite für Likör – Hardenberg Kleiner Keiler
- V. Konklusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Jugendsprache und ihrer Verwendung in der kommerziellen Werbesprache. Ziel ist es, die sprachlichen und bildlichen Mittel zu analysieren, mit denen versucht wird, auf jugendliche Konsumenten Einfluss zu nehmen.
- Definition und Merkmale der Jugendsprache
- Merkmale der kommerziellen Werbesprache
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Jugend- und Werbesprache
- Analyse von Beispielen aus der Werbesprache
- Semantische und semiotische Aspekte der Jugendsprache in der Werbung
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung und Erläuterung zur methodologischen Vorgehensweise
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und beleuchtet die Relevanz der Jugendsprache in der heutigen Gesellschaft. Sie skizziert die methodische Vorgehensweise und die wissenschaftlichen Grundlagen der Arbeit.
II. Definition der Jugendsprache und Erläuterung ihrer Merkmale
Dieses Kapitel definiert den Begriff der Jugendsprache und erläutert ihre sprachlichen Merkmale im Detail. Es geht auf die phonetischen, morphologischen, syntaktischen, semantischen und pragmatischen Besonderheiten der Jugendsprache ein.
III. Jugend- und kommerzielle Werbesprache im Vergleich
Dieses Kapitel analysiert die Merkmale der kommerziellen Werbesprache und stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Jugend- und Werbesprache heraus.
IV. Materialauswertung
Dieses Kapitel präsentiert und analysiert zwei konkrete Beispiele aus der Werbesprache. Es untersucht, wie jugendsprachliche Merkmale in der Werbung eingesetzt werden, um auf jugendliche Konsumenten Einfluss zu nehmen.
Schlüsselwörter
Jugendsprache, Werbesprache, Semantik, Semiotik, Sprachliche Merkmale, Konsumentenverhalten, Einflussnahme, Zielgruppe, Jugendkultur, Sprachwandel, Sprachvariation.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die typischen Merkmale der Jugendsprache?
Jugendsprache zeichnet sich durch Besonderheiten in der Phonetik, Morphologie, Lexik, Syntax und Semantik aus, oft um sich von der Erwachsenenwelt abzugrenzen.
Wie nutzt die Werbung Elemente der Jugendsprache?
Kommerzielle Werbung übernimmt jugendsprachliche Begriffe und Stilelemente, um Authentizität zu vermitteln und die jugendliche Zielgruppe emotional anzusprechen.
Was ist das Ziel der Verwendung von Jugendsprache in der Werbung?
Ziel ist es, Einfluss auf das Konsumverhalten Jugendlicher zu nehmen, indem man ihre Sprache und Bildwelt imitiert (semiotischer Ansatz).
Welche Beispiele werden in der Materialauswertung untersucht?
Die Arbeit analysiert eine Plakatwerbung für Schöfferhöfer Grapefruit und eine Internetwerbung für den Likör „Kleiner Keiler“.
Gibt es Unterschiede zwischen echter Jugendsprache und Werbe-Jugendsprache?
Ja, die Werbesprache wirkt oft konstruiert und hinkt der tatsächlichen Sprachentwicklung der Jugendlichen manchmal hinterher oder nutzt sie rein funktional.
Welche Rolle spielt die Semantik in dieser Untersuchung?
Die Semantik steht im Fokus, um zu klären, wie Bedeutungen in der Werbung so verschoben werden, dass sie für Jugendliche attraktiv und identitätsstiftend wirken.
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- Seda Markhoff (Author), 2010, Jugendsprache und Werbesprache. Ein Vergleich der sprachlichen und bildlichen Mittel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214459