Ziel dieses Praxisphasenberichtes ist es, die zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Lösungsmöglichkeiten der Umwandlung darzustellen. Des Weiteren sollen die Bewertungsmöglichkeiten des Betriebs- sowie Grundvermögens dargestellt werden, bis hin zur Übertragung des Vermögens der Familie Mustermann im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf ihren einzigen Sohn.
Neben der Darstellung der Vermögensverhältnisse lässt sich dir Arbeit in zwei wesentliche Teile gliedern. Im ersten Teil geht es um die Umwandlung einer GmbH in eine KG. Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die Bewertung und Übertragung des Firmen- und Grundbesitzvermögens im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Problemstellung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise der Arbeit
1.3 Überblick über die Vermögensverhältnisse der Familie Mustermann
Teil 1 – Umwandlung der Mustermann Werbeartikel GmbH in die Heinz Mustermann KG
2 Vorstellung der Unternehmen
2.1 Die Mustermann Werbeartikel GmbH
2.2 Die Telefonwerbung Heinz Mustermann KG
2.3 Gründe für die Umwandlung der GmbH in die KG
2.3.1 Persönliche Prämissen der Gesellschafter bei der Rechtsformwahl
2.3.2 Eignung des Unternehmensnachfolgers
3 Begriff und zivilrechtliche Möglichkeiten der Umwandlung
3.1 Die Verschmelzung
3.2 Ablauf der Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz
3.2.1 Die Vorbereitungsphase
3.2.1.1 Der Verschmelzungsvertrag
3.2.1.2 Der Verschmelzungsbericht
3.2.1.3 Die Verschmelzungsprüfung
3.2.2 Die Beschlussphase
3.2.3 Die Vollzugsphase
4 Steuerliche Behandlung der Verschmelzung
4.1 Auswirkungen bei der Mustermann Werbeartikel GmbH
4.2 Auswirkungen bei der Telefonwerbung Heinz Mustermann KG
4.3 Besteuerung auf der Ebene der Gesellschafter
4.4 Ermittlung des Übernahmeergebnisses
5 Steuerlicher Rückwirkungszeitraum
6 Weitere steuerliche Auswirkungen
6.1 Grunderwerbsteuer
6.2 Umsatzsteuer
Teil 2 – Übertragung des Vermögens der Eheleute Erika und Ernst Mustermann auf Tim Mustermann
7 Allgemeine Einführung in die Erbschaft- und Schenkungsteuer
7.1 Begriffsabgrenzung zwischen Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer
7.2 Bestimmung der Steuerpflicht
7.2.1 Sachliche Steuerpflicht
7.2.2 Unbeschränkte Steuerpflicht
7.2.3 Beschränkte Steuerpflicht
7.2.4 Entstehung der Steuer
8 Schenkungsmodelle
8.1 Nießbrauch
8.2 Rente
8.3 Entscheidung
9 Bewertungsverfahren auf Ebene der Heinz Mustermann KG
9.1 Substanzwertverfahren
9.2 Vereinfachtes Ertragswertverfahren
9.3 Steuerverschonung
10 Bewertungsverfahren auf Ebene der Mustermann V+V GbR
10.1 Das Ertragswertverfahren
10.2 Steuerverschonung
11 Durchführung der Besteuerung
11.1 Steuerklassen und Freibeträge
11.2 Berücksichtigung früherer Erwerbe
11.3 Steuersätze
11.4 Steuerschuldner
12 Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs als Anwendung auf den Sachverhalt
Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Warum wandelt man eine GmbH in eine KG um?
Gründe können steuerliche Vorteile bei der Entnahme von Gewinnen, eine flexiblere Nachfolgeplanung oder die Vermeidung der Gewerbesteuerbelastung in bestimmten Konstellationen sein.
Was ist eine vorweggenommene Erbfolge?
Dabei wird Vermögen bereits zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen, oft um Erbschaftsteuerfreibeträge mehrfach zu nutzen oder die Unternehmensnachfolge abzusichern.
Wie wird das Betriebsvermögen steuerlich bewertet?
Häufige Verfahren sind das Substanzwertverfahren oder das vereinfachte Ertragswertverfahren, um den gemeinen Wert des Unternehmens für das Finanzamt festzustellen.
Welche Rolle spielt der Nießbrauch bei Schenkungen?
Durch Nießbrauch kann der Schenkende das Vermögen (z.B. Immobilien) übertragen, behält aber lebenslang die Erträge (Mieten) oder das Nutzungsrecht daraus.
Fällt bei einer Umwandlung Grunderwerbsteuer an?
Grundsätzlich ja, wenn Grundstücke zum Betriebsvermögen gehören. Es gibt jedoch Befreiungsvorschriften im Grunderwerbsteuergesetz bei bestimmten Umwandlungsvorgängen.
- Quote paper
- Pascal Stückemann (Author), 2013, Umwandlung einer GmbH in eine KG mit Übertragung des Betriebsvermögens sowie weiteres Grundvermögen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214122