Die Arbeit behandelt drei Grundlinien in der Darstellung der Confessiones anhand einer ausgewählten Textstelle. Aus Einzelbetrachtungen am Text werden größere Spannungsbögen des Werkes der Confessiones erschlossen und durch Sekundärliteratur vermittelt auf ihre geistesgeschichtliche Dimension hin geöffnet und erörtert.
Verfehlt ist jedoch die Herleitung des Sakramentsbegriffs Augustins aus dem Neuplatonismus. Ansonsten ist die Arbeit laut Dozent eine "ansprechende Arbeit".
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Über das Katechumenat und die Taufe
- II. Die Rolle Monnicas in den Confessiones
- III. Superbia hominis
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse des 17. Paragraphen aus dem ersten Buch der Confessiones des Aurelius Augustinus. Der Text wird zunächst übersetzt und anschließend werden drei in ihm enthaltene Themenbereiche näher betrachtet: die Taufe, die Rolle der Mutter Monnica in den Confessiones und die Thematik der superbia.
- Die Taufe: Die Praxis des Taufaufschubs, das Katechumenat und der Begriff "signum"
- Die Rolle Monnicas: Augustins Darstellung seiner Mutter und ein textkritisches Problem
- Superbia hominis: Der theologische Leitbegriff und seine Relevanz für das Denken Augustins
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Fokus der Arbeit dar und erklärt die drei zentralen Themenbereiche des 17. Paragraphen. Der erste Abschnitt befasst sich mit der Taufe und beleuchtet die Praxis des Taufaufschubs, das Katechumenat und den Begriff "signum". Der zweite Abschnitt analysiert die Beziehung Augustins zu seiner Mutter Monnica und behandelt die Darstellung ihres Charakters sowie ein textkritisches Problem. Der dritte Abschnitt widmet sich dem Begriff der "superbia hominis" und erörtert dessen Bedeutung über die Confessiones hinaus.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie Taufe, Katechumenat, "signum", die Rolle der Mutter Monnica, "superbia hominis" und die literarische Gestaltung der Confessiones. Im Vordergrund stehen die Analyse des 17. Paragraphen des ersten Buches, die Erörterung theologischer Leitbegriffe und die Interpretation des Textes im Kontext von Augustins Denken.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema der Arbeit zu Augustins Confessiones?
Die Arbeit analysiert leitmotivische Themen wie die Taufe, die Rolle der Mutter Monnica und den Begriff der Superbia anhand des 17. Paragraphen des ersten Buches.
Welche Rolle spielt Monnica in den Confessiones?
Die Arbeit untersucht Augustins Darstellung seiner Mutter und diskutiert dabei auch ein spezifisches textkritisches Problem.
Was bedeutet „superbia hominis“ bei Augustin?
Superbia (Hochmut) ist ein theologischer Leitbegriff Augustins, der das menschliche Streben nach Autonomie ohne Gott beschreibt.
Wie wird die Taufe in der Arbeit thematisiert?
Es werden die Praxis des Taufaufschubs, das Katechumenat und der sakramentale Begriff „signum“ erläutert.
Wird Augustins Sakramentsbegriff aus dem Neuplatonismus hergeleitet?
Nein, die Arbeit stellt klar, dass eine solche Herleitung laut wissenschaftlicher Einordnung verfehlt ist.
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- Mathias Wilhelm (Author), 2011, Leitmotivische Thematik in den Confessiones Augustins, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213911