Problemstellung
In der heutigen Zeit liegt bei allen gesellschaftlich relevanten Themen ein immer größerer Fokus auf einer ökologischen und umweltschonenden Lebensweise. Ein stetig wachsender Teil der Weltbevölkerung versucht deshalb, seinen Konsum klimaschonender zu gestalten. Dieses Konsumentenverhalten bedeutet eine große Herausforderung für Unternehmen im Allgemeinen, insbesondere aber für international agierende Energieunternehmen.
Durch die noch vorherrschende große Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist eine klimafreundliche Unternehmensstrategie schwieriger durchzuführen und zu verkaufen als bei anderen Wirtschaftszweigen. Zwar gab es in den letzten Jahren große Fortschritte bei Windkraft, Solarkraft und anderen klimaschonenden Energiegewinnungsmaßnahmen, allerdings sind diese Techniken zum Teil noch nicht ausgereift und nicht bereit für eine bestimmende Rolle in der Energiebranche. Zum einen sind die alternativen Maßnahmen der Energieerzeugung ohne staatliche Subventionen noch nicht rentabel genug und zum anderen fehlt durch die weite Streuung der Anlagen ein ausreichend ausgebautes Stromnetz.
Die Atomenergie ist eine Energiegewinnungsmaßnahme, die kurzfristig klimaneutral Strom produziert. Allerdings ist die Beseitigung oder Lagerung des nicht weiter verwendbaren Atommülls ein Problem, das auch bis heute nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte.
Zielsetzung
Der Autor stellt in dieser Arbeit einige Ansätze zu Lösungsstrategien zu vorgenannten Problemen auf. Es soll dabei nicht nur dargestellt werden, wie die Probleme des Klimawandels gelöst werden können, sondern auch Chancen aufgezeigt werden, die sich durch die veränderten Umweltbedingungen und Wertevorstellungen der Bevölkerung ergeben. Da in dieser Arbeit nicht die komplette Energiebranche dargestellt werden kann, beziehen sich alle folgenden detaillierten Erläuterungen auf das Beispiel der E.ON AG.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Theoretische Grundlagen
- Internationalität
- Aufbau internationaler Unternehmen
- Besonderheiten bei Energieunternehmen
- Ausprägungen des Klimawandels
- Strategien für internationale Energieunternehmen
- SWOT-Analyse im Bezug auf den Klimawandel
- Stärken
- Schwächen
- Chancen
- Risiken
- Vorschlag 1: Wachstum und Schwellenländer
- Vorschlag 2: Alternative Energiequellen
- Vorschlag 3: Imagewandel und Diversifikation
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken des Klimawandels für internationale Energieunternehmen. Sie untersucht die Herausforderungen, die sich durch den Wandel in der globalen Umwelt und den Konsumgewohnheiten der Gesellschaft ergeben, insbesondere für Unternehmen, die stark von fossilen Brennstoffen abhängig sind.
- Die Problematik des Klimawandels im Kontext internationaler Energieunternehmen
- Die Entwicklung und Bedeutung von erneuerbaren Energien
- Strategien für internationale Energieunternehmen im Umgang mit dem Klimawandel
- Chancen und Risiken für internationale Energieunternehmen im Kontext des Klimawandels
- Der Einfluss von Umweltbewusstsein und Konsumverhalten auf die Energiebranche
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Problematik des Klimawandels für internationale Energieunternehmen und die Bedeutung einer klimafreundlichen Unternehmensstrategie. Es wird erläutert, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine große Herausforderung darstellt, die durch die Entwicklung von erneuerbaren Energien und andere Strategien bewältigt werden muss.
Das Kapitel "Theoretische Grundlagen" behandelt verschiedene Aspekte, die für das Verständnis der Situation relevant sind, wie z.B. die Internationalisierung, den Aufbau internationaler Unternehmen, die Besonderheiten von Energieunternehmen und die Ausprägungen des Klimawandels.
Das Kapitel "Strategien für internationale Energieunternehmen" analysiert die Chancen und Risiken des Klimawandels für die Branche anhand einer SWOT-Analyse. Anschließend werden verschiedene Lösungsvorschläge für Energieunternehmen vorgestellt, wie z.B. die Nutzung von Schwellenländern, die Entwicklung alternativer Energiequellen und die Diversifizierung des Geschäftsmodells.
Schlüsselwörter
Internationale Energieunternehmen, Klimawandel, erneuerbare Energien, SWOT-Analyse, Strategien, Chancen, Risiken, Schwellenländer, Imagewandel, Diversifikation, Umweltbewusstsein, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Welche Herausforderungen bringt der Klimawandel für Energieunternehmen?
Energieunternehmen stehen unter Druck, ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und klimaschonende Strategien zu entwickeln, um den veränderten Werten der Konsumenten und staatlichen Vorgaben gerecht zu werden.
Sind erneuerbare Energien bereits voll rentabel?
Viele Techniken wie Wind- und Solarkraft sind noch nicht voll ausgereift oder ohne staatliche Subventionen nicht rentabel genug. Zudem fehlt oft ein ausreichend ausgebautes Stromnetz für die weite Streuung dieser Anlagen.
Welche Rolle spielt die Atomenergie in der Übergangsphase?
Atomenergie produziert kurzfristig klimaneutralen Strom, birgt jedoch das ungelöste Problem der Endlagerung von Atommüll, was sie als dauerhafte Lösungsstrategie umstritten macht.
Was zeigt eine SWOT-Analyse für Energieunternehmen im Klimawandel?
Sie identifiziert Stärken (technisches Know-how), Schwächen (fossile Abhängigkeit), Chancen (Wachstum in Schwellenländern, neue Technologien) und Risiken (regulatorische Verschärfungen, Reputationsverlust).
Welche Strategie wird am Beispiel der E.ON AG erläutert?
Die Arbeit schlägt für E.ON unter anderem Wachstum in Schwellenländern, den massiven Ausbau alternativer Energiequellen sowie einen gezielten Imagewandel und die Diversifikation des Geschäftsmodells vor.
- Quote paper
- Kristian Bänsch (Author), 2011, Klimawandel: Lösungsstrategien für Internationale Energieunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213405