„A Tale of Two Cities“ ist eines der beiden Werke von Charles Dickens, die man als „Historische Romane“ bezeichnen kann. Der Roman erschien in wöchentlichen Fortsetzungen vom 30. April bis zum 26. November des Jahres 1859 in den „All Year Round“- Ausgaben, lässt sich also demnach seinen Spätwerken zuordnen. Insgesamt ist es sein zwölfter Roman und obwohl die Kritiken oft nicht positiv ausfielen, ist es doch einer seiner berühmtesten Werke. Kritiker bemängelten nicht selten bei diesem Werk Dickens’ fehlendes Verständnis für Geschichte und einen wenig sensiblen Umgang mit den historischen Zusammenhängen, behandelt der Roman doch eine der für Dickens und seine Zeitgenossen stark erinnerte und die eigene Periode beeinflussende Zeit: Die Französische Revolution.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Dickens’ Quellen, Gegenstand von „A Tale of Two Cities“ und das Werk in der zeitgenössischen Kritik
3. Dickens’ Geschichtsdarstellung
3.1. Der Wandel von Dickens’ eigener Sicht auf die Ereignisse
3.2. Unterschiedliche Einstellung, unterschiedliche Darstellung
3.2.1. „Monseigneur“
3.2.2. Der Sturm auf die Bastille
3.2.3. DerTerror
3.3. BeschreibungderStände
3.4. Weitere Besonderheiten in der Darstellung
4. Dickens’ Auffassung von Geschichte und mit welcher Absicht er sie nutzt
5. Fazit
Anhang: Literatur
Häufig gestellte Fragen
Welchen Stellenwert hat „A Tale of Two Cities“ im Werk von Charles Dickens?
Es ist eines seiner beiden historischen Romane und gehört zu seinen berühmtesten Spätwerken, das 1859 erstmals in wöchentlichen Fortsetzungen erschien.
Welches historische Ereignis wird in dem Roman thematisiert?
Der Roman behandelt die Französische Revolution und ihre Auswirkungen auf die betroffenen Gesellschaften.
Wie beurteilten zeitgenössische Kritiker Dickens’ Umgang mit der Geschichte?
Kritiker bemängelten oft ein fehlendes Verständnis für historische Zusammenhänge und einen wenig sensiblen Umgang mit den Fakten der Revolution.
Welche spezifischen Ereignisse der Revolution stellt Dickens dar?
Die Arbeit analysiert unter anderem die Darstellung des Sturms auf die Bastille und die Zeit des Terrors.
Was war Dickens’ Absicht bei der Nutzung historischer Stoffe?
Dickens nutzte die Geschichte oft als Spiegel für zeitgenössische soziale Probleme und zur moralischen Belehrung seines Publikums.
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- Janina Vahrenholt (Author), 2010, Die Geschichtsauffassung in Charles Dickens’ "A Tale of Two Cities", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212902