Fontane spiegelt in seinen Werken immer wieder die Gesellschaft der Wilhelminischen Ära wider. Er figuriert die Stände der damaligen Gesellschaft und kleidet sie mit viel Witz und Ironie. Das vorliegende Werk soll einen Überblick über die Gesellschaft in der Epoche des Realismus geben und darlegen, wie diese im Roman "Frau Jenny Treibel" thematisiert und figuriert wird. Darüber hinaus ist Bestandteil dieser Arbeit, inwiefern Fontane das Besitzbürgertum negativ darstellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Historischer Kontext
2.1 Politische Entwicklungen
2.2 Historische Entwicklung Berlins
3. Die Gesellschaft im Roman
3.1 Das Besitzbürgertum
3.2 Das Bildungsbürgertum
3.3 Der Adel
3.4 Der vierte Stand/Arbeiterklasse
4. Abschließende Betrachtung
B Quellenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welche Gesellschaftsschichten stellt Fontane in „Frau Jenny Treibel“ dar?
Der Roman figuriert das Besitzbürgertum, das Bildungsbürgertum, den Adel sowie den „vierten Stand“ bzw. die Arbeiterklasse der Wilhelminischen Ära.
Wie wird das Besitzbürgertum im Roman charakterisiert?
Fontane stellt das Besitzbürgertum oft negativ dar, indem er dessen Materialismus und Dünkel mit viel Witz und Ironie entlarvt.
In welcher Epoche spielt der Roman?
Das Werk ist der Epoche des Realismus zuzuordnen und spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse im Berlin der Wilhelminischen Zeit wider.
Welche historische Bedeutung hat Berlin in diesem Werk?
Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung Berlins als Schauplatz politischer und sozialer Veränderungen, die den Hintergrund für die Handlung bilden.
Was ist das Ziel von Fontanes Gesellschaftskritik?
Durch die ironische Darstellung der Stände will Fontane die moralischen Widersprüche und die Oberflächlichkeit der damaligen bürgerlichen Gesellschaft aufzeigen.
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- Johannes Mücke (Author), 2012, Die Gesellschaft in der Epoche des Realismus bei 'Frau Jenny Treibel' von Fontane, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211898