Neben der Gründung eines Unternehmens ist die Nachfolgeregelung die wichtigste Entscheidung, die ein Unternehmer zu treffen hat.
Deshalb ist eine frühzeitige Regelung der Nachfolge für einen reibungslosen Übergang des Unternehmens auf die Nachfolger ebenso wichtig wie für den Fortbestand des Unternehmens selbst.
Die Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die rechtlichen Regelungen, die dabei zu beachten sind.
Inhalt
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Anteilsübertragung auf Grundlage des Erbrechts und sich daraus ergebende Gestaltungsmöglichkeiten
2.1 Erbrechtliche Grundlagen
2.1.1 Gesetzliche Erbfolge (§§ 1922-1936 BGB)
2.1.2 Gewillkürte Erbfolge
2.1.3 Das Pflichtteilsrecht
3. Anteilsübertragung im Rahmen der Unternehmensnachfolge
3.1 Einflussfaktoren auf die Gestaltung der Unternehmensnachfolge
3.2 Regelungen für Einzelunternehmen
3.3 Regelungen für Personengesellschaften
3.3.1 Gesellschaft bürgerlichen Rechts
3.3.2 Personengesellschaften (OHG, KG, GmbH & Co. KG)
3.4 Regelungen für Kapitalgesellschaften
3.4.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
3.4.2 Aktiengesellschaft (AG)
3.4.3 Übersicht über die Regelungen für die wichtigsten Gesellschaftsformen
4. Resümee
5. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Nachfolgeregelung für Unternehmer so wichtig?
Eine frühzeitige Regelung ist entscheidend für einen reibungslosen Übergang und den langfristigen Fortbestand des Unternehmens nach dem Ausscheiden des Inhabers.
Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher und gewillkürter Erbfolge?
Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn kein Testament vorliegt (§§ 1922-1936 BGB), während die gewillkürte Erbfolge durch letztwillige Verfügungen wie Testamente oder Erbverträge bestimmt wird.
Wie unterscheidet sich die Anteilsübertragung bei Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften?
Personengesellschaften (wie OHG oder KG) sind stärker personenbezogen, was oft spezielle Klauseln im Gesellschaftsvertrag erfordert, während bei Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) die Anteile meist leichter übertragbar sind.
Welche Rolle spielt das Pflichtteilsrecht bei der Unternehmensnachfolge?
Das Pflichtteilsrecht stellt sicher, dass nahe Angehörige auch bei einer Enterbung einen Mindestanteil am Erbe erhalten, was bei Unternehmen zu Liquiditätsproblemen führen kann, wenn Auszahlungen fällig werden.
Was sind die Besonderheiten bei der Nachfolge in einer GmbH & Co. KG?
Hier müssen sowohl die Anteile an der Komplementär-GmbH als auch die Kommanditanteile an der KG koordiniert übertragen werden, um die Kontrolle über das Unternehmen zu sichern.
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- Thomas Kreser (Author), 2011, Regelungen für die Übertragbarkeit von Anteilen an Personen- und Kapitalgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210936