Einen Teilbereich der Theologie stellt - neben der Exegese, der Kirchengeschichte, der praktischen Theologie und der Religionswissenschaft – die systematische Theologie dar.
Die Aufgabe der Systematischen Theologie besteht darin, die Glaubensinhalte des Christentums als omnipotente Wahrheit auf der Basis der Bibel begründend und folgerichtig, eben mit System, zu vermitteln.
In dieser Seminararbeit soll der Blick auf die Schrift „Systematische Theologie von 1913“ gerichtet werden; ein Werk des deutschen, beziehungsweise später amerikanischen, protestantischen Religionsphilosophen und Theologen.
Nach einer kurzen Einführung in den Aufbau und den intendierten Zweck dieses Werkes, und somit auch der Funktion der Begrifflichkeiten, werden unter verschiedenen Gesichtspunkten die Begriffe Wahrheit und Denken, sowie deren Beziehung zueinander, vorgestellt und im Sinne Tillichs analysiert.
Der letzte Teil dieser Seminararbeit befasst sich mit dem theologischen Bezug, der im Hauptteil genannten Begriffe Wahrheit und Denken, und soll auf diese Weise die Arbeit abrunden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hauptteil
1.) Wahrheit und Denken-
zwei philosophische Begriffe als Ausgangspunkt
1.1) Philosophie als Wissenschaft überhaupt
1.2) Das Zusammenspiel von Philosophie und Theologie
2.) Die Wahrheit
2.1) Die Wahrheit als Prinzip ihrer selbst
2.2) Die Wahrheit als das Absolute
2.3) Die Wahrheit als Identitätsmoment in allem Widersprüchlichen
3.) Das Denken
4.) Die Beziehung von Wahrheit und Denken-
ein Doppelverhältnis
4.1) Die drei Momente
4.2) Das Prinzip als lebendiges ist System
4.2.1.) Der Begriff als innere Verbindung von Prinzip und System
4.2.2.) Der Begriff als das Unbegreifliche und somit Grenze des Systems
5.) Die Funktion von Wahrheit und Denken innerhalb des vollendeten Systems-
ein kurzer Ausblick
Schluss
Der theologische Bezug von Wahrheit und Denken
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Aufgabe der Systematischen Theologie?
Sie soll die Glaubensinhalte des Christentums als Wahrheit auf Basis der Bibel folgerichtig und mit System vermitteln.
Welche Rolle spielen „Wahrheit“ und „Denken“ bei Paul Tillich?
Tillich analysiert diese Begriffe als philosophische Ausgangspunkte, die in einem Doppelverhältnis zueinander stehen und die Grenze des theologischen Systems markieren.
Wie definiert Tillich die Wahrheit als das „Absolute“?
Wahrheit wird als Prinzip ihrer selbst und als Identitätsmoment betrachtet, das auch im Widersprüchlichen Bestand hat.
Was ist das Zusammenspiel von Philosophie und Theologie in diesem Werk?
Die Philosophie dient als Wissenschaft überhaupt, die die Begriffe bereitstellt, welche die Theologie für die systematische Vermittlung des Glaubens nutzt.
Wann erschien Tillichs „Systematische Theologie“?
Die in dieser Arbeit behandelte Schrift stammt aus dem Jahr 1913.
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- Sonja Mayer (Author), 2011, Wahrheit und Denken in Paul Tillichs "Systematischer Theologie" von 1913, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210852