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Gesundheitskommunikation im Internet

Eine theoretische Analyse zur Erfassung von Erfolgsfaktoren von Gesundheitsportalen im Internet

Titel: Gesundheitskommunikation im Internet

Masterarbeit , 2012 , 105 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.A. Daniela Manske (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Schon immer waren die Menschen von technischen Neuerungen begeistert. Im aktuellen Jahrhundert sind wir an einem Punkt angekommen, an welchem man sich den Alltag ohne Technik nicht mehr vorstellen kann. Wir sind bereits auf sie angewiesen. Netbooks, Smartphones, TabletPCs sind die neueste Generation der „mobilen Allrounder“, die uns jeden Tag begleiten und uns mitunter besser kennen als unsere Lebenspartner. Blickt man sich in Zügen, Straßen- und U-Bahnen um, so tippen geschätzte 60% der Fahrgäste auf einem der mobilen Geräte herum. Der Markt boomt, die Gesellschaft konsumiert immer mehr. Die Faszination an den neuen Medien zeigt sich nicht nur in den Verkaufszahlen. Hunderttausende Applikationen werden für die neuen Design-Computer zu unterschiedlichen Themen programmiert und im Idealfall mit sozialen Netzwerken verbunden. Immer online zu sein und auf alles Zugriff haben zu können, um alles noch einfacher zu organisieren, scheint die neue Devise zu sein. Der Unterhaltungsfaktor der neuen Technik sollte sich auch wunderbar mit dem Nützlichen verbinden lassen. Dies ist anhand vieler praktisch orientierter Angebote und Hilfsmittel über das Internet und auch über das mobile Web per Smartphone ein großer Bedarf. Im Idealfall wird durch intelligente Technik eine bessere und gesündere Lebensweise unterstützt, anstatt den Hang zur Bequemlichkeit zu fördern. Dass unsere Gesundheit, Bewegung und Ernährung auch durch die technischen Fortschritte und der daraus entstehenden Begeisterung profitieren kann, ist kein allzu ferner Gedanke. In Bezug auf Computerspiele ist es Entwicklern bereits gelungen, diese so zu konzipieren, dass sie durch körperliche Bewegung zu steuern sind und damit den Spaß an körperlicher Bewegung fördern. Die Begeisterung am Internet und dessen neuen Möglichkeiten, den sozialen Netzwerken und der ständigen Zugänglichkeit von Informationen und zahlreichen Unterhaltungsangeboten können und sollen zur Gesundheitsförderung weiterhin genutzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Einordnung der Arbeit

1.1 Ausgangslage und Problemstellung

1.2. Fragestellung und Untersuchungsgegenstand

1.3. Theoretische Einordnung

1.4. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2. Neue Medien

2.1. Web 2.0

2.1.1. Technische Entwicklung

2.1.2. Web 2.0 als Service

2.2. Social Web und Social Media

2.3. Nutzungszahlen

2.4. Fazit Neue Medien

3. Gesundheit und Gesundheitskommunikation

3.1. Begriffliche Definitionen

3.1.1. Der Begriff der Gesundheit

3.1.2 Der Begriff der Gesundheitsförderung

3.1.3. Der Begriff der Kommunikation

3.1.4. Der Begriff der Gesundheitskommunikation

3.2. Ziele der Gesundheitskommunikation

4. Gesundheitskommunikation und Massenmedien

4.1. Klassifikation der Gesundheitsangebote im Internet

4.2. Nutzung von Gesundheitsangeboten im Internet

4.3. Nutzereigenschaften von Gesundheitsangeboten im Internet

4.4. Nutzungsmotivation von Gesundheitsangeboten im Internet

4.5. Vorteile und Grenzen von Gesundheitskommunikation im Internet

4.5.1. Vorteile von Gesundheitskommunikation im Internet

4.5.2. Grenzen von Gesundheitskommunikation im Internet

4.6. Fazit Gesundheitskommunikation und Massenmedien

5. Theorien zur Gesundheitskommunikation

5.1. Theorien zur Verhaltensänderung

5.1.1. Modell gesundheitlicher Überzeugungen (Health Belief Model)

5.1.2. Die Theorie des rationalen Handelns und des geplanten Verhaltens

5.1.3. Integratives Modell zur Erklärung des individuellen Gesundheitsverhaltens

5.1.4. Fazit Theorien zur Verhaltensänderung

5.2. Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaften

5.2.1. Die Kultivierungshypothese

5.2.2. Agenda-Setting

5.2.3. Theorie der Framing-Effekte

5.3. Fazit Theorien der Medien- und Kommunikationswissenschaften

6. Gesundheitsportale im Web 2.0

6.1. Theoretische Anforderungen eines Gesundheitsportals

6.2. Erfolgreiche Gesundheitsförderung durch Gesundheitsportale

6.3. Konzeption von Medienangeboten

6.4. Der Theorie entnommene Erfolgsfaktoren

6.5. Gestaltungsrichtlinien aus der Wissenschaft

7. Theoretische Analyse von 4 Gesundheitsportalen

7.1. Auswahl der Gesundheitsportale

7.2. Operationalisierung

7.3. Analytische Untersuchung

7.3.1. Lust auf Gesundheit - Gesundheitsportal der Siemens-Betriebskrankenkasse

7.3.2. Das Nestlé Ernährungsstudio

7.3.3. Die Fitness-Community Wikifit

7.3.4. Lifeline. Einfach. Gesund. Leben

7.4. Gemeinsamkeiten und besondere Funktionalitäten

8. Ergebnisse und Empfehlungen

8.1. Modell zur Konzeption eines erfolgreichen Gesundheitsportales

8.2. Fazit Ergebnisse und Empfehlungen

9. Einschränkungen und Kritik

10. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, unter welchen Kriterien Gesundheitsangebote im Internet gestaltet sein müssen, um erfolgreich zur Gesundheitsförderung beizutragen und bei den Nutzern eine nachhaltige Verhaltensänderung zu bewirken. Dabei werden theoretische Modelle aus der Medienwirkungsforschung mit den praktischen Gegebenheiten aktueller Gesundheitsportale verknüpft.

  • Analyse der Rolle von Web 2.0 und Social Media für die Gesundheitskommunikation.
  • Untersuchung psychologischer und medienwissenschaftlicher Theorien zur Verhaltensänderung.
  • Praktische Untersuchung und Evaluation von vier spezifischen Gesundheitsportalen.
  • Entwicklung eines Modells zur Konzeption erfolgreicher Gesundheitsportale.
  • Kritische Reflexion der Potenziale und Grenzen von Online-Gesundheitsinformationen.

Auszug aus dem Buch

1. Einordnung der Arbeit

Das Gesundheitswesen stellt einen der wichtigsten Bereiche unseres Gesellschaftssystems dar, der sich stets weiterentwickelt. Der Fortschritt der Medizin und eine mit diesem einhergehende, kontinuierliche Erweiterung medizinischen Wissens über Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie ist neben politischen und sozialen Bemühungen sowie den daraus resultierenden Veränderungen ein Faktor, der klar aufzeigt, wie wichtig die stetige Entwicklung des Gesundheitswesens ist.

Ebenso zeigte sich vor allem in den letzten zehn Jahren eine enorme Entwicklung in der Medienlandschaft. Neben den bisherigen Hauptmedien Print, TV und Radio etablierte sich das Internet in rasanter Geschwindigkeit. Einen regelrechten Boom verzeichneten die zusätzlich aufkommenden Möglichkeiten dieser Technik. „Die Medien durchdringen immer stärker und engmaschiger alle gesellschaftlichen Bereiche ("Medialisierung")“ und erfahren durch ihre hohen Beachtungs- und Nutzungswerte wachsende Aufmerksamkeit und Anerkennung (Jarren, 2001).

In der Kommunikations- und Informationswissenschaft ist dadurch ein grundsätzlicher Wandel zu verzeichnen. „Für die Onlinenutzer ist das Internet inzwischen ebenso Alltag wie Fernsehen, Radio und Tageszeitung, ohne dass bislang ein Verdrängungswettbewerb zwischen alten und neuen Medien, zwischen linearer und nicht-linearer Nutzung festzustellen ist“ (ARD/ZDF-Onlinestudie 2010a). Beide Bereiche, vereint in Form der Gesundheitskommunikation über die Neuen Medien, nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Jedoch sind es mittlerweile nicht nur Arztserien oder Aufklärungssendungen im Fernsehen, sondern der autonome Nutzer informiert sich im Internet in Gesundheitsforen und Netzwerken für gesündere Lebensweisen und tauscht sich darin mit anderen aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einordnung der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Gesundheitswesens im Wandel der Medienlandschaft und Definition der zentralen Forschungsfrage.

2. Neue Medien: Betrachtung der technischen Entwicklung des Internets und der Charakteristika von Web 2.0 und Social Media Anwendungen.

3. Gesundheit und Gesundheitskommunikation: Theoretische Herleitung grundlegender Begriffe wie Gesundheit, Gesundheitsförderung und Kommunikation.

4. Gesundheitskommunikation und Massenmedien: Analyse der Klassifikation, Nutzung und Motivationsaspekte von Online-Gesundheitsangeboten.

5. Theorien zur Gesundheitskommunikation: Vorstellung psychologischer Theorien zur Verhaltensänderung und medienwissenschaftlicher Wirkungsmodelle.

6. Gesundheitsportale im Web 2.0: Beschreibung der theoretischen Anforderungen und Konzeptionsgrundlagen für Gesundheitsportale.

7. Theoretische Analyse von 4 Gesundheitsportalen: Detaillierte Untersuchung von vier Portalen hinsichtlich ihrer Funktionalität und Wirksamkeit.

8. Ergebnisse und Empfehlungen: Zusammenführung der Erkenntnisse in ein Modell für eine erfolgreiche Gesundheitsportalkonzeption.

9. Einschränkungen und Kritik: Methodische Reflexion der Untersuchung hinsichtlich Repräsentativität und empirischer Basis.

10. Resümee und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Health 2.0.

Schlüsselwörter

Gesundheitskommunikation, Internet, Gesundheitsförderung, Web 2.0, Verhaltensänderung, Medienwirkungsforschung, Gesundheitsportal, Social Media, Online-Coaching, Gesundheitsverhalten, Health Belief Model, Agenda-Setting, Framing-Effekte, Empowerment, Patientenkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Gesundheitskommunikation im Internet und analysiert, wie Gesundheitsportale gestaltet sein müssen, um die Nutzer effektiv bei einer gesünderen Lebensweise zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Entwicklung des Internets hin zum Web 2.0, die psychologischen Theorien zur Verhaltensänderung sowie die konkrete Untersuchung existierender Gesundheitsportale.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welchen Kriterien Gesundheitsangebote im Internet entsprechen müssen, damit ein Erfolg in der Gesundheitsförderung erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine theoretische Analyse durch, in der sie wissenschaftliche Modelle aus der Kommunikations- und Gesundheitswissenschaft auf existierende Online-Portale anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Wirkungsmodelle und eine Analyse von vier spezifischen Portalen (Lust auf Gesundheit, Nestlé Ernährungsstudio, Wikifit, Lifeline).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Gesundheitskommunikation, Internetnutzung, Verhaltensänderung, Gesundheitsförderung und Web 2.0 charakterisieren.

Warum ist das Web 2.0 für die Gesundheitskommunikation so relevant?

Durch das Web 2.0 wandelt sich der Nutzer vom reinen Rezipienten zum aktiven Teilnehmer, was neue Möglichkeiten für Interaktion, sozialen Austausch und personalisierte Unterstützung bietet.

Welche Rolle spielen die untersuchten Gesundheitsportale für das entwickelte Modell?

Die Portale dienen als Praxisbeispiele, anhand derer theoretische Kriterien (wie Information, soziale Integration, Usability) auf ihre praktische Umsetzbarkeit und Wirkung geprüft wurden.

Wie bewertet die Autorin die Bedeutung sozialer Netzwerke für die Gesundheit?

Soziale Netzwerke werden als essenzieller Baustein angesehen, da sie Bestätigung, Selbstfindungspotenzial und Unterstützung durch Gleichgesinnte bieten, was für den Prozess der Verhaltensänderung entscheidend ist.

Welchen Stellenwert nimmt die mobile Nutzung in der Zukunft ein?

Die mobile Nutzung (z. B. durch Apps) wird als notwendige Erweiterung gesehen, um das Gesundheitsportal als "Alltagstool" zu etablieren und den Nutzer kontinuierlich zu begleiten.

Ende der Leseprobe aus 105 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitskommunikation im Internet
Untertitel
Eine theoretische Analyse zur Erfassung von Erfolgsfaktoren von Gesundheitsportalen im Internet
Hochschule
Universität Augsburg  (Universität Augsburg)
Note
2,0
Autor
M.A. Daniela Manske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
105
Katalognummer
V210766
ISBN (eBook)
9783656382201
ISBN (Buch)
9783656382614
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitskommunikation internet eine analyse erfassung erfolgsfaktoren gesundheitsportalen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Daniela Manske (Autor:in), 2012, Gesundheitskommunikation im Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210766
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  105  Seiten
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