Mit der vorliegenden Arbeit soll ein transaktionskostentheoretischer Erklärungsversuch für eine internationale Unternehmenstätigkeit aus der Sicht der einzelnen Unternehmung erfolgen. Im Folgenden soll erörtert werden was ein Unternehmen dazu veranlassen kann von der inländischen Unternehmertätigkeit abzuweichen und mit welchen Risiken und Kosten dieser Schritt verbunden ist. Diese Risiken und Kosten stellen einen nicht unerheblichen Teil der finanziell belastenden Faktoren für ein international agierendes Unternehmen dar. Es bedarf komplexer Koordinationsformen um standortbasierende
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einführung in die Thematik
1.1 Ziel und Fragestellung des Beitrages
1.2 Vorgehensweise
2.0 Theoretische Einordnung der Transaktionskostentheorie
2.1 Transaktionskosten
2.2 Verhaltensannahmen der Transaktionskostentheorie
2.3 Spezifität und Häufigkeit von Transaktionen
2.4 Koordinationsformen von Transaktionen (allgemein)
3.0 Transaktionskosten im internationalen Kontext
3.1 Wettbewerbsvorteile und Ressourcen im internationalen Kontext
3.2 Standortvorteile
3.3 Koordinationsformen für internationale Transaktionen
3.3.1 Lizenzierung
3.3.2 Franchising
3.3.3 Export
3.3.4 Joint Venture
3.3.5 Tochterunternehmen
4.0 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.0 Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was sind Transaktionskosten?
Transaktionskosten sind Kosten, die durch die Nutzung des Marktes entstehen, wie z. B. Informations-, Verhandlungs- und Kontrollkosten.
Wann entscheidet sich ein Unternehmen für eine Tochtergesellschaft im Ausland?
Wenn die Transaktionskosten auf dem freien Markt zu hoch sind (z. B. durch hohes Risiko von Wissensabfluss), wählt das Unternehmen die hierarchische Koordination über ein eigenes Tochterunternehmen.
Was ist der Vorteil von Lizenzierung oder Franchising?
Diese Formen ermöglichen einen schnellen Markteintritt mit geringem Kapitalaufwand, bergen aber höhere Risiken bei der Qualitätskontrolle und dem Schutz von Know-how.
Welche Verhaltensannahmen trifft die Transaktionskostentheorie?
Sie geht von begrenzter Rationalität der Akteure und der Möglichkeit von Opportunismus (Eigennutz zum Nachteil anderer) aus.
Was bedeutet Spezifität in diesem Zusammenhang?
Spezifität bezeichnet den Grad, in dem eine Investition für eine bestimmte Transaktion getätigt wird und außerhalb dieser an Wert verliert. Hohe Spezifität führt oft zu engeren Bindungen (Joint Venture oder Integration).
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- Thomas Berger (Author), 2011, Die Transaktionskostentheorie: Eine Betrachtung der Koordinationsformen internationaler Transaktionen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210574