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Die Frau als Tauschobjekt. Über den Handel materieller und immaterieller Güter im Florisroman

Titel: Die Frau als Tauschobjekt. Über den Handel materieller und immaterieller Güter im Florisroman

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 16 Seiten

Autor:in: Stefanie Breitsameter (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„ [...] die Frau selbst kann vom Mann angeeignet und als Gut geteilt oder als Ware verkauft werden ― sie ist Eigentum des Mannes.“ Die antike und mittelalterliche Literatur zeichnet sehr häufig das Bild der Frau als Ware oder Gut, über welches der Mann frei verfügen kann. Die Frau ist dem Mann als sein Eigentum untergeordnet, sei sie in einer Vater-Tochter Beziehung, im Bräutigam-Braut Verhältnis oder in einer Bruder-Schwester Konstellation.¹ Dabei dient die Frau als ökonomisches Gut mit einem bestimmten Wert, das durch ein anderes Gut mit einem bestimmten Wert eingetauscht werden kann; beispielsweise bei einem Verkaufsakt, wenn der Vater die Tochter aus Geldnöten verkaufen muss und gegen eine bestimmte Geldsumme eintauscht, oder die Tochter durch eine Verheiratung mit einem Mann gegen ökonomische oder politische Vorteile eingetauscht wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ― Objekt-Subjektcharakter der Frau beim Tauschhandel

2. Der Wert der Frau am Beispiel Blanscheflurs
2.1 Der Verkaufsakt bis nach Babylon
2.2 Der Rückkauf Blanscheflurs durch den Pokal

3. Der Gabenbegriff
3.1 Materielle Gaben
3.2 Immaterielle Gaben
3.3 Das feudale Gabensystem im fremden kulturellen Kontext

4. Zusammenführung ― Die Frau als Handelsobjekt im Gabensystem

5. Quellenverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet das Motiv der Frau als „Tauschobjekt“ in der Literatur?

Es beschreibt die mittelalterliche Vorstellung, dass Frauen als Gut oder Ware zwischen Männern (Vätern, Ehemännern) gehandelt wurden, um politische oder ökonomische Vorteile zu erzielen.

Wie wird Blanscheflur im Florisroman als Ware dargestellt?

Blanscheflur wird im Roman verkauft und später durch einen wertvollen Pokal zurückgekauft, was ihren Status als ökonomisch bewertbares Objekt verdeutlicht.

Was ist der Unterschied zwischen materiellen und immateriellen Gaben?

Materielle Gaben sind physische Güter wie Gold oder Pokale. Immaterielle Gaben beziehen sich auf Ehre, Loyalität oder politische Bündnisse, die durch den Frauentausch besiegelt werden.

Welche Rolle spielt das feudale Gabensystem im Roman?

Das Gabensystem regelt soziale Beziehungen durch Geben, Nehmen und Erwidern. In diesem Kontext fungiert die Frau oft als das wertvollste Bindeglied zwischen verschiedenen Kulturen oder Herrschaftshäusern.

Besitzt die Frau im Tauschhandel auch Subjektcharakter?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Frau als passivem Objekt des Handels und ihrem potenziellen Handeln als fühlendes und handelndes Subjekt innerhalb der Erzählung.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Frau als Tauschobjekt. Über den Handel materieller und immaterieller Güter im Florisroman
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Autor
Stefanie Breitsameter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V210356
ISBN (eBook)
9783656388166
ISBN (Buch)
9783656388487
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Florisroman Flore und Blanscheflur Hybridität Tauschobjekt Frau Mediavistik höfischer Roman Kinderminne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Breitsameter (Autor:in), 2012, Die Frau als Tauschobjekt. Über den Handel materieller und immaterieller Güter im Florisroman, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210356
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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