Vom Spielkram, Spielzeug, Showobjekt, Entwicklungs- Testmuster, Funktionsmodell, Freizeit- Hobby bis Hochleistungsantriebe diverser Modellsportarten u.v.m. reichen die allgemeinen Definitionen. Sie können z.B. als Gasdruckmaschinen, Elektromaschinen, Verbrennungskraftmaschinen u.s.w. ausgeführt seien. Traditionelle Einsatzgebiete im Modellsport sind z.B. Eisenbahn- Schiff- Auto- Flugmodelle. Entsprechend des Einsatzes finden verschiedenste Antriebssysteme in vielfältigsten Bauformen und unzähligen Spezifikationen Anwendung. Gerade durch die Modellbaupraxis und im Besonderen durch den Modellsport hochentwickelte, für unterschiedlichste Anwendungen spezialisierte Antriebssysteme heraus kristallisiert. Flugmodellmotoren sind dabei keine eigene Disziplin, sondern stehen in enger Verbindung aller Modellsportarten. Interessant ist vielleicht nur, dass besonders im Flugmodellsport sich das breiteste Spektrum an Antriebssystemen wiederfinden lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Was sind Modellmotoren?
- Elektroantriebe
- Raketenantriebe
- Pulso-Strahltriebwerke („Schmidt Argus Rohr“)
- Das Prinzip (Laufendes Triebwerk)
- Die Leistung
- Die Strahlturbine
- Kolbenmotoren
- Kreiskolbenmotoren
- Hubkolbenmotoren
- Allgemeine Diskussion
- Motorengröße (Hubraum)
- Hub - Bohrungsverhältnis
- Kolbengeschwindigkeit
- Das Pleuel
- Das Verdichtungsverhältnis
- Kolben und Laufbuchse
- Die Kühlung
- Gemischbildung
- Gaswechsel
- Glühkerzen
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit Flugmodellmotoren als Antriebssystem für diverse Modellsportarten. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Antriebssysteme, ihre Funktionsweise und ihre Einsatzgebiete zu geben.
- Verschiedene Antriebssysteme für Flugmodelle
- Funktionsweise und Prinzipien der Motoren
- Einsatzgebiete und Vor- und Nachteile der verschiedenen Antriebssysteme
- Entwicklungsgeschichte und aktuelle Trends im Bereich der Flugmodellmotoren
- Technische Aspekte und Herausforderungen bei der Konstruktion und Anwendung von Flugmodellmotoren
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema Flugmodellmotoren ein und gibt eine allgemeine Definition. Es werden die verschiedenen Antriebssysteme wie Elektroantriebe, Raketenantriebe, Pulso-Strahltriebwerke, Strahlturbinen, Kolbenmotoren und Kreiskolbenmotoren vorgestellt.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Hubkolbenmotoren und deren Funktionsweise. Es werden verschiedene technische Aspekte wie Motorengröße, Hub-Bohrungsverhältnis, Kolbengeschwindigkeit, Verdichtungsverhältnis und die Kühlung behandelt.
Das dritte Kapitel enthält die Schlussbetrachtung der Arbeit.
Schlüsselwörter
Flugmodellmotoren, Antriebssysteme, Elektroantriebe, Raketenantriebe, Pulso-Strahltriebwerke, Strahlturbinen, Kolbenmotoren, Kreiskolbenmotoren, Hubraum, Hub-Bohrungsverhältnis, Kolbengeschwindigkeit, Verdichtungsverhältnis, Kühlung, Gemischbildung, Gaswechsel, Glühkerzen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arten von Flugmodellmotoren gibt es?
Es gibt eine Vielzahl von Antriebssystemen, darunter Elektroantriebe, Kolbenmotoren (Hubkolben und Kreiskolben), Strahlturbinen, Raketenantriebe und Pulso-Strahltriebwerke.
Wie funktioniert ein Pulso-Strahltriebwerk im Modellbau?
Das Pulso-Triebwerk (auch Schmidt-Argus-Rohr) arbeitet nach dem Prinzip der Verpuffung. Es hat keine rotierenden Teile und erzeugt Schub durch periodische Explosionen in einem Rohr.
Was sind die wichtigsten technischen Merkmale von Hubkolbenmotoren?
Zentrale Faktoren sind der Hubraum, das Bohrungsverhältnis, die Kolbengeschwindigkeit, das Verdichtungsverhältnis sowie die Art der Kühlung und Gemischbildung.
Warum werden Glühkerzen in Modellmotoren verwendet?
Glühkerzen dienen bei Verbrennungsmotoren im Modellbau dazu, das Kraftstoff-Luft-Gemisch durch einen glühenden Draht zu entzünden, was besonders bei kleinen Motoren effizienter als eine klassische Zündanlage ist.
Welche Rolle spielen Elektroantriebe im modernen Modellsport?
Elektroantriebe haben durch moderne Akkutechnologie stark an Bedeutung gewonnen. Sie sind leise, sauber und bieten ein sehr hohes Drehmoment, was sie für viele Flugmodelle ideal macht.
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- Volker Vahl (Autor), 2002, Flugmodellmotoren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20961