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Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas „Liberalism, Community and Culture”

Title: Jeremy Waldrons Kritik an  Will Kymlickas „Liberalism, Community and Culture”

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sophie Pahl (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Ist die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur ein menschliches Grundbedürfnis oder kann der Mensch frei aus den Gütern und Ideen verschiedener Kulturen wählen? Jeremy Waldron entwirft in seinem Aufsatz „The Cosmopolitan Alternative“ einen Weltbürger, der verschiedenen kulturellen Einflüssen ausgesetzt ist und sich gerade darin wiederfindet. Obgleich sie sich nicht direkt ausschließen, stellt Waldron seinen kosmopolitischen Entwurf dem Kommunitarismus gegenüber. Exemplarisch für die Fraktion der Kommunitaristen kritisiert Waldron Will Kymlickas Standpunkt in dessen Werk „Liberalism, Community, and Culture“. Die Tatsache, dass Kymlicka sich selbst als Multikulturalist und nicht als Kommunitarist bezeichnen würde, lässt Waldron weitgehend außer Acht. Zwar bezeichnet er Kymlicka nicht ausdrücklich als Kommunitaristen, allerdings wirft er ihm dieselben Kritikpunkte vor wie zuvor den Kommunitaristen im Allgemeinen.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Einführung in die Theorien Jeremy Waldrons und Will Kymlickas
    • Jeremy Waldrons „kosmopolitische Alternative“
    • Will Kymlickas Multikulturalismus
  • Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas „Liberalism, Community, and Culture“
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas Werk „Liberalism, Community, and Culture“. Ziel ist es, die Kritik Waldrons zu analysieren und mit Kymlickas Position abzugleichen, um herauszufinden, ob und inwieweit diese berechtigt ist.

  • Die Bedeutung von Kultur für den Menschen
  • Die Frage, ob Kulturen geschützt werden sollten
  • Die Rolle des Kosmopolitismus und des Multikulturalismus in der Debatte
  • Der Einfluss kultureller Zugehörigkeit auf die Identität des Einzelnen
  • Die Verbindung von Freiheit und kultureller Vielfalt

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Grundfrage der Arbeit: Ist kulturelle Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis oder kann der Mensch frei aus verschiedenen Kulturen wählen? Waldrons kosmopolitischer Entwurf des Weltbürgers wird als Gegenentwurf zum Kommunitarismus vorgestellt, wobei Kymlickas Standpunkt als Beispiel für den Kommunitarismus herangezogen wird.

Einführung in die Theorien Jeremy Waldrons und Will Kymlickas

Jeremy Waldrons „kosmopolitische Alternative“

Waldron beschreibt den Kosmopoliten als jemanden, der verschiedenen kulturellen Einflüssen ausgesetzt ist und diese aktiv integriert. Er kritisiert den Kommunitarismus, der den Schutz jeder einzelnen Kultur fordert, und verwendet Kymlickas Werk als Beispiel.

Will Kymlickas Multikulturalismus

Kymlickas Standpunkt wird kurz dargestellt, wobei betont wird, dass er sich selbst nicht als Kommunitarist, sondern als Multikulturalist versteht. Waldrons Kritik an Kymlicka wird in den Kontext seiner Kritik am Kommunitarismus gestellt.

Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas „Liberalism, Community, and Culture“

Hier wird Waldrons Kritik an Kymlicka im Detail behandelt. Es wird analysiert, welche Argumente Waldron gegen Kymlickas multikulturalistischen Ansatz vorbringt, und ob diese Kritik zutreffend ist.

Schlüsselwörter

Die zentralen Themen der Arbeit sind der Kosmopolitismus, der Multikulturalismus, kulturelle Zugehörigkeit, kulturelle Vielfalt, Freiheit, Identität, Schutz von Minderheiten, und die Kritik am Kommunitarismus. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Kulturen geschützt werden sollten und welche Auswirkungen kulturelle Vielfalt auf das Individuum hat. Des Weiteren werden die Theorien von Jeremy Waldron und Will Kymlicka im Kontext der Debatte um Kosmopolitismus und Multikulturalismus analysiert.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Jeremy Waldrons "kosmopolitische Alternative"?

Waldron entwirft das Bild eines Weltbürgers, der sich nicht über eine einzige Kultur definiert, sondern frei aus den Einflüssen verschiedener Kulturen wählt.

Warum kritisiert Waldron Will Kymlicka?

Waldron wirft Kymlicka vor, kulturelle Zugehörigkeit fälschlicherweise als menschliches Grundbedürfnis darzustellen, das staatlichen Schutz benötigt, was Waldron als einschränkend empfindet.

Versteht sich Kymlicka als Kommunitarist?

Nein, Kymlicka bezeichnet sich selbst als Multikulturalist. Waldron ordnet ihn jedoch in seiner Kritik oft der kommunitaristischen Fraktion zu.

Ist kulturelle Zugehörigkeit für die Identität notwendig?

Während Kymlicka dies bejaht, argumentiert Waldron, dass ein Mensch auch ohne feste Verwurzelung in einer "Ursprungskultur" eine stabile Identität im Austausch mit vielen Kulturen entwickeln kann.

Sollten Kulturen staatlich geschützt werden?

Dies ist der Kernpunkt des Streits: Kymlicka fordert Schutzrechte für Minderheitenkulturen, während Waldron die Freiheit des Einzelnen betont, sich über kulturelle Grenzen hinweg zu bewegen.

Was ist die Verbindung von Freiheit und kultureller Vielfalt?

Waldron sieht Freiheit darin, aus einem globalen Menü kultureller Möglichkeiten zu wählen, anstatt an die Traditionen einer Gemeinschaft gebunden zu sein.

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Details

Title
Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas „Liberalism, Community and Culture”
College
University of Hamburg
Grade
1
Author
Sophie Pahl (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V209395
ISBN (eBook)
9783656370796
ISBN (Book)
9783656370925
Language
German
Tags
Waldron Kymlicka Liberalismus Staatstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie Pahl (Author), 2010, Jeremy Waldrons Kritik an Will Kymlickas „Liberalism, Community and Culture”, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209395
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