Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gelten als Inbegriff
für Personalisierung, Medienabhängigkeit und Professionalisierung von Wahlkämpfen.
Im Folgenden soll näher auf die Auswirkungen des technischem Wandels eingegangen werden.
Seit dem Wahlkampf 2008 wird immer offensichtlicher, dass ein Wahlerfolg wesentlich von der Nutzung des Internets abhängt.
Dessen Nutzer unterscheiden sich jedoch in zentralen Punkten entscheidend von anderen Medienkonsumenten...
Inhaltsverzeichnis
- Die Rolle der Medien im modernen Wahlkampf
- Die Entwicklung der Massenmedien in den USA bis in die 1990er Jahre. Der Durchbruch des Fernsehens
- Wer wählt was warum?
- Das Internet und seine Funktionen im Wahlkampf
- Neue Formen des Negative Campaigning im Internet
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der digitalen Medien im US-Präsidentschaftswahlkampf des 21. Jahrhunderts. Ziel ist es, die Entwicklung der Medienlandschaft und die sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen für die politische Kommunikation zu beleuchten.
- Der Einfluss von Massenmedien auf das Wählerverhalten
- Die Entwicklung des Fernsehens als Wahlkampfinstrument
- Die Rolle des Internets im Wahlkampf
- Die Strategien des Negative Campaigning im digitalen Zeitalter
- Die Bedeutung der „Mediendemokratie“ in den USA
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die Rolle der Medien im modernen Wahlkampf: Dieses Kapitel beleuchtet die wachsende Bedeutung der Medien im politischen Prozess und die Diskussion um deren Einfluss auf das Wählerverhalten. Die Arbeit fokussiert auf die amerikanische Wahlkampflandschaft und die Entwicklung der Mediennutzung im Wahlkampf, besonders im Kontext der Präsidentschaftswahlen.
- Kapitel 2: Die Entwicklung der Massenmedien in den USA bis in die 1990er Jahre. Der Durchbruch des Fernsehens: Das Kapitel schildert die Entwicklung der Massenmedien in den USA vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Einführung des Fernsehens als Wahlkampfinstrument gelegt, das sich in den 1950er und 1960er Jahren etablierte.
Schlüsselwörter
US-Präsidentschaftswahlkampf, Mediendemokratie, Massenmedien, Fernsehen, Internet, Wahlkampfstrategien, Negative Campaigning, Wählerverhalten, politische Kommunikation, technischer Wandel.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat das Internet auf US-Wahlkämpfe?
Seit 2008 ist das Internet entscheidend für den Wahlerfolg, da es eine direkte Wähleransprache, Mobilisierung und kostengünstiges Fundraising ermöglicht.
Was versteht man unter „Negative Campaigning“ im Internet?
Es bezeichnet die gezielte Verbreitung negativer Informationen oder Angriffe auf den politischen Gegner, was durch soziale Medien eine enorme Reichweite erzielt.
Wann wurde das Fernsehen zum wichtigsten Wahlkampfinstrument?
Der Durchbruch des Fernsehens erfolgte in den 1950er und 1960er Jahren und führte zu einer starken Personalisierung der Politik.
Warum ist Personalisierung in US-Wahlen so wichtig?
In der Mediendemokratie rückt die Persönlichkeit des Kandidaten oft vor die politischen Inhalte, da Sympathie und mediale Inszenierung wahlentscheidend sind.
Unterscheiden sich Internetnutzer von Fernsehzuschauern im Wahlverhalten?
Ja, Internetnutzer konsumieren Informationen oft aktiver und selektiver, was neue Anforderungen an die strategische Kommunikation der Parteien stellt.
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- Nils Wöhnl (Author), 2013, Der US-Präsidentschaftswahlkampf im 21. Jahrhundert - die digitalisierte Mediendemokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208493