Die Arbeit handelt von zwei Theorien zur Lern-Lehr-Theoretischen Didaktik.
Sie stellt die psychologischen Didaktik-Theorien von Ausubel und Aebli gegenüber (z.B. das Modell der 12 Grundformen...).
Inhaltsverzeichnis
- Das Bilden eines Begriffes
- Der Aufbau einer Operation
- Der Aufbau einer Handlung
- Handlungsschemata
- Die Theorie des Bedeutungsvollen Rezeptiven Lernens
- Potentielle und Aktuelle Bedeutungen
- Subsumtion
- Überordnungslernen und Kombinationslernen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text behandelt die Lehr-Lern-Theoretische Didaktik und analysiert die Theorien von H. Aebli und D.P. Ausubel. Er untersucht, wie die Erkenntnisse der psychischen Prozesse, die die geistige Entwicklung des Kindes bestimmen, in methodische Maßnahmen für den Schulunterricht umsetzbar sind.
- Die Bedeutung von Handlungsschemata, Operationen und Begriffen im Lernprozess
- Die Rolle der kognitiven Struktur im Bedeutungsvollen Rezeptiven Lernen
- Die Arten der Subsumtion: Derivativ und Korrelativ
- Die Bedeutung von Überordnungslernen und Kombinationslernen für die Entwicklung von Wissen
- Die Unterschiede in den Theorien von Aebli und Ausubel
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil des Textes konzentriert sich auf Aeblis Theorie und erklärt drei zentrale Lerninhalte: das Bilden eines Begriffes, den Aufbau einer Operation und den Aufbau einer Handlung. Aebli betont die Notwendigkeit, dass Handlungen planbar und durchführbar sind und in einem konkreten Kontext verinnerlicht werden.
Im zweiten Teil wird Ausubels Theorie des Bedeutungsvollen Rezeptiven Lernens vorgestellt. Diese Theorie legt den Schwerpunkt auf die Bedeutung von sprachlichen und anderen Zeichen für die Konstruktion von Wissen. Ausubel erklärt, wie neue Bedeutungen durch Subsumtion in bestehende kognitive Strukturen integriert werden, und unterscheidet zwischen Derivativer und Korrelativer Subsumtion.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter des Textes sind: Lehr-Lern-Theoretische Didaktik, Handlungsschemata, Operationen, Begriffe, Bedeutungsvolles Rezeptives Lernen, Subsumtion, Derivativ, Korrelativ, Überordnungslernen, Kombinationslernen, kognitive Struktur, Aebli, Ausubel.
Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheiden sich die Theorien von Aebli und Ausubel?
Hans Aebli konzentriert sich stark auf den Aufbau von Handlungsschemata und Operationen aus der psychischen Entwicklung, während David P. Ausubel den Fokus auf das Bedeutungsvolle Rezeptive Lernen und die Integration in kognitive Strukturen legt.
Was versteht Hans Aebli unter "Aufbau einer Operation"?
Aebli sieht darin die Verinnerlichung von Handlungen, die planbar und durchführbar sein müssen und erst durch die Anwendung in konkreten Kontexten zu geistigen Operationen werden.
Was ist "Bedeutungsvolles Rezeptives Lernen" nach Ausubel?
Es beschreibt einen Lernprozess, bei dem neue Informationen durch sprachliche Zeichen in bereits bestehende kognitive Strukturen des Lernenden integriert werden.
Was bedeutet "Subsumtion" im Lernprozess?
Subsumtion ist die Einordnung neuer Lerninhalte unter allgemeinere Begriffe in der kognitiven Struktur. Ausubel unterscheidet dabei zwischen derivativer (ableitender) und korrelativer (erweiternder) Subsumtion.
Welche Rolle spielen Handlungsschemata in der Didaktik?
Handlungsschemata ermöglichen es Schülern, komplexe Abläufe zu strukturieren und Wissen durch aktives Handeln und dessen Verinnerlichung dauerhaft zu festigen.
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- Dorothee Schnell (Author), 2002, Zwei Theorien zur Lern-Lehr-Theoretischen Didaktik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20739