Angaben zum Autor:
Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien geboren. Ihr Vater war Uhrmacher
und ihre Mutter Kindergärtnerin. Christine Nöstlinger besuchte das Gymnasium und machte
ihre Matura.
Zuerst wollte Christine Nöstlinger Malerin werden,
aber dann studierte sie Gebrauchs- grafik. Einige
Jahre arbeitete sie in diesem Beruf, bis sie den
Journalisten Ernst Nöstlinger heiratete und zwei
Töchter zur Welt brachte.
Heute lebt sie abwechselnd in Wien und auf einem
Bauernhof in Niederösterreich. Zum Schreiben kam Christine Nöstlinger, weil sie ein Buch für
ihre Kinder gestalten wollte. 1970 schrieb und zeichnete sie ihr erstes Kinderbuch: Die
feuerrote Friederike. Seitdem erscheinen jedes Jahr durchschnittlich drei bis vier Bilder-,
Kinder- und Jugendbücher von ihr. Eine ganze Reihe ihrer Geschichten hat Christine
Nöstlinger selbst illustriert, bei einigen anderen Büchern stammen die
Bilder von ihrer Tochter Christiane.
Ferner schreibt sie Beiträge für Hörfunk, TV und Zeitungen. Sie wurde
mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Deutschen Jugendbuchpreis, dem
Österreichischen Jugendbuchpreis und dem Preis der Stadt Wien. 1984
erhielt sie für ihr Gesamtwerk die Hans-Christian-Andersen- Medaille.
Christine Nöstlinger ist eine der bekanntesten deutschsprachigen
Kinderbuchautorinnen. [...]
Inhaltsverzeichnis
ANGABEN ZUM AUTOR: 4
DIE FEUERROTE FRIEDERIKE 6
PERSÖNLICHE STELLUNGNAHME: 6
LESBARKEIT: 7
DIDAKTISCHE AUFARBEITUNG: 8
FRIEDERIKES FREUNDE 8
FRIEDERIKE GEHT IN DIE SCHULE 9
SPOTT UND SPÖTTELEIEN 9
„ROTAROTAGINGINGING“ 9
BRUNO BEI DER POST 10
DIE GANZ GEHEIMEN GEHEIMSPRACHEN 11
AUF DER SUCHE 11
IN EINEM FERNEN LAND 11
WIE HAT DIR DAS BUCH "DIE FEUERROTE FRIEDERIKE" GEFALLEN? 11
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet eine didaktische Aufarbeitung des Kinderbuchklassikers "Die feuerrote Friederike" von Christine Nöstlinger. Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften konkrete Methoden und Materialien an die Hand zu geben, um das Buch im Unterricht der dritten oder vierten Grundschulklasse einzusetzen, die Lesemotivation zu fördern und die darin behandelten Themen wie Ausgrenzung, Anderssein und Konfliktbewältigung pädagogisch zu begleiten.
- Analyse der zentralen Motive (Ausgrenzung und soziale Integration)
- Entwicklung von kreativen Aufgabenformaten (Steckbriefe, Geheimsprachen)
- Förderung der Reflexion über persönliche Konflikte und Emotionen
- Einsatz von spielerischen Lernmethoden zur Leseförderung
- Medienkompetenz durch Einbindung von Briefkommunikation und Hörformaten
Auszug aus dem Buch
Ich über mich
Als ich das Licht der Welt erblickte, war ich vier Kilo und dreizehn Deka schwer und hatte schwarze Haare auf dem Kopf. Laut Aussagen meiner Mutter war ich ein schönes Kind, was angeblich davon kam, dass ich gut drei Wochen zu lange im Bauch meiner Mutter geblieben war. Ich kam also schon als ziemlich erwachsener Säugling, ohne Knitterfalten und übliches zwergisches Baby-Outfit, ins Erdenleben. Ein wildes, wütendes Kind war ich angeblich auch. Aber meine Mutter ist noch heute sehr stolz darauf, dass sie mir das abgewöhnt hat.
Bei meiner Mutter nicht. Sie bemäkelte damals immer, dass ich mich stets zu den Schlimmen und zu den Verlausten hingezogen fühlte. Dauernd wollte sie mir brave Freunde vermitteln, aber die mochte ich nicht. In der Schule hatte ich darunter zu leiden, dass meine große Schwester Schulbeste war und die Lehrer deshalb von mir ähnliche Leistungen erwarteten. Im Laufe von acht Gymnasialjahren sahen sie aber doch ein, dass sie mit dieser Erwartung einem großen Irrtum unterlegen waren.
Zusammenfassung der Kapitel
ANGABEN ZUM AUTOR: Ein biografischer Abriss über das Leben und den Werdegang von Christine Nöstlinger, ergänzt durch einen persönlichen Auszug aus ihrem Werk.
DIE FEUERROTE FRIEDERIKE: Eine Inhaltsangabe des Werks, die Friederikes Kampf gegen Hänseleien und ihre Suche nach einem glücklicheren Leben thematisiert.
PERSÖNLICHE STELLUNGNAHME: Eine Reflexion über Nöstlingers schriftstellerische Kunst, die darauf abzielt, die kindliche Wahrnehmung für soziale Widersprüche zu schärfen.
LESBARKEIT: Eine Analyse der Eignung des Buches für die vierte Grundschulklasse unter Berücksichtigung von Schriftgröße, Illustrationen und inhaltlichem Anspruch.
DIDAKTISCHE AUFARBEITUNG: Ein Leitfaden für Lehrkräfte mit praktischen Einstiegsszenarien, Gesprächsanlässen und Arbeitsaufgaben zu verschiedenen Buchkapiteln.
Schlüsselwörter
Christine Nöstlinger, Die feuerrote Friederike, Kinderliteratur, Grundschule, Leseförderung, Ausgrenzung, Konfliktbewältigung, Didaktik, Soziale Kompetenz, Kinderbuch, Unterrichtsmaterial, Phantasie, Identitätsfindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte didaktische Aufbereitung des Kinderbuchs "Die feuerrote Friederike", um den Einsatz des Werkes im Grundschulunterricht zu erleichtern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie den Umgang mit Anderssein, die Folgen von Ausgrenzung und Möglichkeiten der Konfliktlösung im schulischen Alltag.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Lehrkräften methodische Hilfestellungen zu geben, um Kinder für das Lesen zu begeistern und sie gleichzeitig bei der Verarbeitung schwieriger sozialer Themen zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine literaturwissenschaftliche Analyse des Buches mit pädagogisch-didaktischen Ansätzen zur praktischen Umsetzung in der Volksschule.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die didaktische Aufarbeitung, gegliedert in konkrete Kapitelanalysen, Arbeitsblatt-Vorschläge und kreative Aufgaben für den Unterricht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Leseförderung, soziale Kompetenz, Konfliktbewältigung, Identitätsfindung und Christine Nöstlinger.
Wie wird das Thema "Anderssein" konkret aufgearbeitet?
Das Thema wird durch methodische Einstiege, wie etwa Bildimpulse zum Abschneiden der Haare, und anschließende Gesprächskreise, die den Schülern Raum für eigene Erlebnisse geben, vertieft.
Welche kreative Methode wird für die "Geheimsprachen" vorgeschlagen?
Schüler werden dazu ermutigt, selbst Geheimsprachen zu entwickeln und diese in Form von Briefen an Mitschüler anzuwenden, um das Interesse an Sprache und Kommunikation zu fördern.
- Quote paper
- Berta Wieländer (Author), 2002, Zu: Christine Nöstlinger - Die feuerrote Friederike, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20667