In der vorliegenden Arbeit hat sich der Autor mit dem Thema „Gruppe“, im speziellen mit der Fragestellung „Wie formieren sich Gruppen und wie kann Teambildung gefördert werden?“ beschäftigt und dazu passende Literatur und Theorien recherchiert.
Die Aktualität und Präsenz des in dieser Seminararbeit behandelten Themas, ist in Zeiten wie der aktuellen Wirtschaftslage, wo es gilt MitarbeiterInnen zu motivieren und Teamgeist und somit Zusammengehörigkeit zu demonstrieren, von wesentlicher Bedeutung. Frei nach dem Titel einer der Quellen dieser Arbeit – „Ich bin gut, wir sind besser“ (Stahl, 2007) – ist ein Wir-Gefühl besonders wichtig, um ein Ziel gemeinsam zu verfolgen und das Arbeiten in der Gruppe effizienter zu erledigen.
Der erste große Punkt beschäftigt sich mit der Definition der Gruppe und ihren Unterkategorien. Im zweiten Punkt wird auf die Phasen der Gruppenbildung (Forming, Storming, Norming, Performing, Re-Forming) näher eingegangen um das Entstehen einer Gruppe zu verdeutlichen. Abschleißend befasst sich diese Arbeit mit einem dritten großen Aspekt, der Förderung von Teambildung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Notwendigkeit des Zusammengehörigkeitsgefühls um effizientes Arbeiten zu erreichen. Weiters befasst sich dieser Teil mit einem Exkurs in die Motivation jedes einzelnen und die daraus resultierenden positiven Effekte auf die Gruppe als Gesamtbild.
Der Autor stützt sich in seinen Ausführungen auf Primärquellen, die durch Bezüge auf einschlägige Sekundärliteratur ergänzt werden. Fachzeitschriften und Journale unterstützen die Untersuchung dieses Themengebietes auf einer praxisnahen Ebene, die durch empirische Forschung nicht nur Anregungen, sondern auch Erfahrungsberichte liefern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1. Gruppe
2.1.1. „natürliche“ Gruppe
2.1.2. Ad-hoc Gruppe
2.2. Teams
3. Wie formieren sich Gruppen
3.1. Phasen der Gruppenbildung
3.1.1. Gründungsphase: Forming
3.1.2. Streitphase: Storming
3.1.3. Vertragsphase: Norming
3.1.4. Arbeitsphase: Performing
3.1.5. Orientierungsphase: Re-Forming
4. Förderung der Teambildung
4.1. Offizielle und persönliche Ziele
4.2. Intrinsiche und extrinsische Motivation
4.3. Motivierende Arbeitsgestaltung
4.3.1. Arbeitsanreicherung – Teilautonome Arbeitsgruppen
4.4. Kreative Konkurrenz und gemeinsame Ziele
4.5. Informelle Gruppenbeziehungen – Bedürfnisbefriedigung
4.6. Gruppengröße und Homogenität
5. Zusammenfassung
6. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welche Phasen durchläuft eine Gruppe bei ihrer Bildung?
Die Arbeit beschreibt fünf Phasen: Forming (Gründung), Storming (Streit), Norming (Vertrag), Performing (Arbeit) und Re-Forming (Orientierung).
Was ist der Unterschied zwischen einer „natürlichen“ Gruppe und einer Ad-hoc-Gruppe?
Die Arbeit definiert verschiedene Unterkategorien von Gruppen, wobei natürliche Gruppen meist längerfristig bestehen, während Ad-hoc-Gruppen für spezifische, kurzfristige Anlässe entstehen.
Wie kann das „Wir-Gefühl“ in einem Team gefördert werden?
Durch gemeinsame Ziele, motivierende Arbeitsgestaltung (z. B. Teilautonome Arbeitsgruppen) und die Berücksichtigung informeller Gruppenbeziehungen.
Welche Rolle spielt Motivation bei der Teambildung?
Es wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden, wobei beide Faktoren entscheidend sind, um die Effizienz und den Teamgeist der Mitarbeiter zu steigern.
Welchen Einfluss haben Gruppengröße und Homogenität?
Die Zusammensetzung und Größe einer Gruppe sind wesentliche Faktoren für die Dynamik und den Erfolg der Zusammenarbeit.
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- Markus Huber (Author), 2012, Wie formieren sich Gruppen und wie kann Teambildung gefördert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205222