Die Erfindung nach betrifft eine Faltungs-Struktur-Bauweise für technische Scheiben, Schalen und Membranen, die dem Konstrukteur als voll parametrisierbares Gestaltungselement verfügbar gemacht werden kann.
Die Faltungs-Struktur-Bauweise ist verzerrungsneutral, d.h. das Halbzeugmaterial wird bei der Herstellung nicht in der Fläche plastifiziert (gedehnt, gestreckt, gerafft), sondern lediglich an der Knickkontur (den Faltlinien) verformt. Vorbild für die (technische) Faltungs-Struktur-Bauweise sind die Blattnarben an Palmen, Kaktusgewächsen und anderen Pflanzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an der Membranfaltstruktur?
Die Struktur ist verzerrungsneutral, das heißt, das Material wird bei der Herstellung nicht gedehnt oder gestreckt, sondern nur an den Faltlinien verformt.
Was dient als biologisches Vorbild für diese Bionik-Erfindung?
Vorbilder sind die Blattnarben an Palmen, Kaktusgewächsen und anderen Pflanzen in der Natur.
Welche technischen Vorteile bieten diese Strukturen?
Sie erhöhen die mechanische Festigkeit und Bauteilsteifigkeit bei geringem Gewicht und verbessern die Wärmeübergangseigenschaften.
In welchen Industrien finden solche Strukturen Anwendung?
Vor allem im Karosseriebau und in der Luftfahrtindustrie sind strukturierte Bleche und Membranen von großer Bedeutung.
Was sind die "Transactions in Bionic Patents"?
Es ist eine Schriftenreihe der Bionic Research Unit (HTW Berlin), die Patente und Gebrauchsmuster im Bereich Bionik wissenschaftlich aufarbeitet und zur Nutzung verfügbar macht.
- Quote paper
- Dipl.-Ing. Michael Dienst (Author), 2012, Transactions in Bionic Patents - Membranfaltstruktur als Konstruktionselement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204926