Um auf dem Weltmarkt profitabel agieren zu können, sind Unternehmen gezwungen ihre Effizienz zu steigern. Gemäß der Formel Effizienz = Output/Input bieten sich zur Verbesserung dieses simplen Zusammenhangs lediglich zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Entweder die Kostenstrukturen werden optimiert oder der Umsatz wird – positive Marge vorausgesetzt – gesteigert. Dies kann mit der Durchführung eines Effizienzsteigerungsprogramms erreicht werden.
Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Beschreibung einer Methode, die es Organisationen ermöglichen soll, die Auswahl der „richtigen“ Projekte für ein Effizienzsteigerungsprogramm auszuwählen, um so einen maximalen Programmerfolg zu erreichen. Anders als bei Einzelprojekten gilt es in einem Effizienzsteigerungsprogramm erst einmal potenzielle Projekte für eine Effizienzsteigerung zu identifizieren, um dann, entsprechend deren Auswirkungen auf die Effizienz des Unternehmens, die vorteilhaftesten auszuwählen. Hier stehen nun, anders als in einem Gesamtprojektportfolio, welches alle Projekte eines Unternehmens beinhaltet, monetäre Bewertungsmethoden im Vordergrund, da die Effizienz nun einmal durch Kostensenkung oder Ertragssteigerung zu erreichen ist.
Inhaltlich ist diese Arbeit somit abzugrenzen vom strategischen Projektportfoliomanagement, das die Zielsetzung hat, alle Projekte eines Unternehmens auf dessen strategische Ziele auszurichten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung und Abgrenzung
- Datenbasis zur Auswahl der „richtigen“ Projekte
- Ausgangssituation
- Vom Globalziel zum Potenzial
- Zielvorstellung entwickeln
- Potenzialanalyse
- Programmumfeldanalyse
- Auswahl der „richtigen“ Projekte
- Business Case Analyse
- Return on Investment oder Gesamtkapitalrentabilität
- Kapitalwert- oder Discounted Cash-Flow-Methode
- Weitere relevante Themen bei der Projektpriorisierung
- Ressourcenengpass
- Vergleichbarkeit der Projekte gewährleisten
- Inhaltliche Überschneidungen identifizieren
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine Methode zu beschreiben, die es Organisationen ermöglicht, die Auswahl der „richtigen“ Projekte für ein Effizienzsteigerungsprogramm zu treffen, um so einen maximalen Programmerfolg zu erreichen. Die Arbeit beginnt mit der Programmzieldefinition, gefolgt von einer Potenzialanalyse und schließt mit der Priorisierung der Programmprojekte ab.
- Identifizierung von Potenzialen für Effizienzsteigerung
- Monetäre Bewertung von Projekten im Rahmen eines Effizienzsteigerungsprogramms
- Engpassbetrachtung bei der Projektauswahl
- Priorisierung von Projekten basierend auf ROI und Kapitalwert
- Bewertung der Liquiditätsentwicklung im Rahmen des Programms
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Problemstellung von Effizienzsteigerungsprogrammen in Unternehmen vor und erläutert das Ziel und die Abgrenzung der Arbeit.
- Datenbasis zur Auswahl der „richtigen“ Projekte: Dieses Kapitel beschreibt die Ausgangssituation und die notwendigen Schritte zur Entwicklung einer Zielvorstellung und Potenzialanalyse. Es werden Methoden zur Analyse von Wettbewerbern und zur Identifizierung von Einsparpotenzialen vorgestellt.
- Auswahl der „richtigen“ Projekte: Dieses Kapitel behandelt die quantitative Bewertung von Programmprojekten mithilfe der Business Case Analyse. Es werden die Methoden Return on Investment (ROI) und Kapitalwert vorgestellt und deren Anwendung im Kontext von Effizienzsteigerungsprogrammen erläutert. Außerdem werden weitere relevante Themen wie Ressourcenengpässe und die Vermeidung inhaltlicher Überschneidungen zwischen Projekten behandelt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Effizienzsteigerungsprogramme, Projektmanagement, Programmmanagement, Projektportfolio-Management, Investitionsrechnung, ROI, Kapitalwert, Potenzialanalyse, Business Case Analyse und Engpassbetrachtung.
Häufig gestellte Fragen
Wie wählt man die „richtigen“ Projekte für ein Effizienzsteigerungsprogramm aus?
Die Auswahl erfolgt primär durch monetäre Bewertungsmethoden wie ROI und Kapitalwert (NPV), um Projekte mit dem größten Potenzial zur Kostensenkung oder Ertragssteigerung zu priorisieren.
Was ist der Unterschied zum strategischen Projektportfoliomanagement?
Während das strategische Management alle Projekte an den Unternehmenszielen ausrichtet, fokussiert sich diese Methode rein auf die Steigerung der betrieblichen Effizienz (Output/Input).
Was beinhaltet eine Potenzialanalyse?
Sie dient dazu, Einsparpotenziale zu identifizieren und das Programmumfeld sowie Wettbewerber zu analysieren, um realistische Zielvorgaben zu entwickeln.
Welche Rolle spielt die Business Case Analyse?
Sie liefert die quantitative Basis für die Entscheidung, indem sie Kennzahlen wie die Gesamtkapitalrentabilität oder den Discounted Cash-Flow berechnet.
Wie werden Ressourcenengpässe bei der Projektauswahl berücksichtigt?
Die Methode sieht eine Engpassbetrachtung vor, um sicherzustellen, dass die ausgewählten Projekte trotz begrenzter Ressourcen (Personal, Budget) erfolgreich umgesetzt werden können.
- Quote paper
- Dominic Dentz (Author), 2012, Effizienzsteigerungsprogramme – Methoden zur Auswahl der „richtigen“ Projekte für ein optimales Programmportfolio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203895