Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Repräsentation indigener Völker im Film El Violín. Im Mittelpunkt steht eine Filmanalyse, die sich auf verschiedene Analysekategorien stützt um der Intention des Filmes näher zu kommen. Die zentrale Fragestellung lautet, auf welche Art und Weise die Indígenas präsentiert werden und welche Eindrücke er beim Zuseher und der Zuseherin hinterlässt.
Bevor die Analyse beginnt sollen grundlegende Informationen über Themen gegeben werden, auf die der Film aufbaut. Ein wichtiges Stichwort ist hierbei Identität. In alles Bereichen der Analyse wird dieses Stichwort wieder aufgegriffen, vor allem gegen Ende, wenn es um die Analyse der indigenen Symbole geht.
Hierzu beschäftigt sich die Analyse im ersten Teil mit dem allgemeinen Aufbau der Handlungen. Darauf folgt eine Analyse der Figuren, die eine wichtige Rolle in Bezug auf die Darstellung einnimmt. Die Figuren stehen nicht nur für die Menschen, sondern in der Regel für ganze Gemeinschaften. So gibt es zum Beispiel eine Figur, die das mexikanische Militär repräsentiert, eine andere steht für die Rebellen. Auf die Analyse der Figuren folgt die Analyse der Bauformen. Hier dreht sich alles darum, wie die Personen, die Orte und die Handlungen dargestellt werden und es soll eruiert werden, ob verschiedene Personen auch unterschiedlich dargestellt werden und so dem Zuseher/ der Zuseherin vielleicht unbemerkt gewisse Bilder und Stereotypen zu vermitteln versucht. Der letzte Teil der Analyse bezieht sich auf die Normen und Werte des Filmes. Der wichtigste Inhalt dieser Analysekategorie sind die indigenen Symbole, die im Film einen Platz gefunden haben. Diese Symbole werden genauer beleuchtet und in Bezug auf den Film interpretiert.
1 Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Inhaltliche Zusammenfassung
3 Hintergrundinformationen
3.1 Indigene im mexikanischen Film – ein kurzer Überblick
3.2 Kampf ums Land
3.3 Identität
4 Filmanalyse
4.1 Bestimmung des Genre
4.2 Handlungs- und Erzählanalyse
4.2.1 Szenen und Sequenzen
4.2.2 Einführung in die Handlung
4.2.3 Handlungsphasen
4.2.4 Perspektiven und Darbietungen des Erzählens
4.2.5 Zeitgestaltung
4.3 Figurenanalyse
4.3.1 Figurenkonstellationen
4.3.2 Der Großvater Don Plutarco Hidalgo
4.3.3 Der Vater Genaro Hidalgo
4.3.4 Der Sohn Lucio Genaro
4.3.5 Der Capitán
4.3.6 Der Patrón
4.4 Analyse der Bauformen
4.4.1 Zusammenfassung des Einstellungsprotokolls
4.4.2 Bildinhalt und Inhalt in Bildern
4.4.3 Kamera und Einstellungen
4.4.4 Montage und Schnitt
4.4.5 Der Ton
4.4.6 Farbe
4.5 Analyse der Normen und Werte oder indigene Symbolik
4.5.1 Mythen
4.5.2 Mais
4.5.3 Esel
4.5.4 Violine
4.5.5 Corrido
4.5.6 Natur
4.5.7 Sprache
5 Schlusswort
6 Filmographie
7 Bibliographie
8 Internetquellen
9 Anhang
9.1 Szenen- und Sequenzprotokoll
9.2 Einstellungsprotokoll
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Film „El Violín“?
Der Film thematisiert den Kampf indigener Völker in Mexiko gegen das Militär und die Unterdrückung, wobei Musik (die Violine) eine zentrale Rolle im Widerstand spielt.
Welche Symbole stehen für die indigene Identität im Film?
Die Arbeit analysiert Symbole wie Mais, den Esel, die Violine, den Corrido (Gesang), die Natur und die indigene Sprache.
Wie werden die Figuren im Film repräsentiert?
Die Figuren stehen oft stellvertretend für ganze Gruppen: Don Plutarco repräsentiert die Weisheit und den Widerstand, der Capitán das Militär und Genaro die Rebellen.
Welche filmischen Mittel werden zur Darstellung genutzt?
Die Analyse untersucht Montage, Schnitt, Ton und die bewusste Verwendung von Schwarz-Weiß-Farbe, um Stereotypen und Bilder zu vermitteln.
Welche Rolle spielt die Musik im Widerstand?
Die Violine ist nicht nur ein Instrument, sondern ein Symbol für kulturelle Identität und wird als Tarnung genutzt, um den Rebellen im „Kampf ums Land“ zu helfen.
- Quote paper
- BA Silvia Dietrich (Author), 2012, Die Darstellung der Indígenas in "El Violín", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202886