Kinder sind eine stark gefragte und umworbene Zielgruppe. Doch woran liegt das? Kinder sind die Konsumenten von morgen und damit ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Kinder und Jugendliche im Alter von 6-19 Jahren geben etwa 1800 Euro im Jahr aus. (Bundeszentrale für politische Bildung, 2011)
Die etwa 6 Millionen Kinder (6- 13 jährige) in Deutschland verfügen schon über etwa 3 Milliarden Euro jährlich. (KidsVerbraucherAnalyse (KVA), 2010)
Welches Ziel sich daraus für Werbetreibende ergibt, werde ich im Folgenden schildern. Außerdem wirft dies die Frage auf, wie die Werbeindustrie spezielle Beeinflussungsstrategien anwendet um bei den kleinen Konsumenten zu landen. Was macht die Faszination der Werbung aus, die sie scheinbar auf Kinder hat? Anschließend werde ich darauf eingehen welche Wirkungen und Gefahren sich daraus für die jungen Konsumenten ergeben und welche Einstellung Kinder zur Werbung haben. Wie gehen Kinder mit der Werbung um? Und wie stark ist die Beeinflussung der Werbung?
Für die meisten Kinder gehört Werbung zum Freizeitbereich. Doch wissen Kinder überhaupt was Werbung ist? Welche Auswirkung hat sie auf deren Kaufverhalten? Nach Klärung dieser Fragen werde ich noch einen kurzen Auszug der gesetzlichen Richtlinien aufführen und Möglichkeiten zum richtigen Umgang mit Werbung aufzeigen. Wie können Kinder am besten an einen guten Umgang mit Werbung herangeführt werden? Was ist sinnvoller: Bewahrung und Fernhalten von Werbung oder Werbekompetenz? Mit diesen Fragen werde ich meine Arbeit zum Thema Kinder und die Welt der Werbung abschließen.
Für die meisten Kinder steht Werbung für Fernsehwerbung und daher gehe ich im Folgenden auch von Fernsehwerbung aus, wenn ich von Werbung spreche.
Um Kinder altersgemäß von der Bevölkerung abzugrenzen, bezeichne ich im Folgenden mit Kindern, wenn nicht anders bezeichnet, alle unter 14-jährigen, laut deutschem Jugendschutzgesetz.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
1. Wie viel Werbung schauen Kinder?
1.1 Was will Werbung bei Kindern erreichen?
1.2 Mit welchen Mittel arbeitet Werbung?
2. Sind Kinder fähig mit der Werbung sinnvoll umzugehen?
2.1 Welche Gefahren birgt der Werbekonsum für Kinder?
2.2 Wirkung der Werbung auf Reaktionen und Einstellungen der Kinder
3. Kinder als Konsumenten und Kaufbeeinflusser
4. Wie können Kinder vor dem Werbedruck geschützt werden?
4.1 Werberichtlinien
4.2 Bewahrung oder Medienkompetenz?
4.3 Was können Eltern tun?
Schlussworte
Häufig gestellte Fragen
Warum sind Kinder eine so wichtige Zielgruppe für die Werbung?
Kinder verfügen über eine enorme Kaufkraft (Milliarden Euro jährlich) und fungieren zudem als einflussreiche Kaufbeeinflusser innerhalb ihrer Familien.
Ab wann verstehen Kinder, was Werbung eigentlich ist?
Die Arbeit untersucht die kognitiven Fähigkeiten von Kindern und ab welchem Alter sie die manipulative Absicht hinter Werbespots erkennen können.
Welche Strategien nutzt die Werbeindustrie bei Kindern?
Werbung arbeitet oft mit Faszination, bunten Welten und Identifikationsfiguren, um Emotionen zu wecken und Markenloyalität schon im frühen Alter aufzubauen.
Was ist sinnvoller: Werbeverbot oder Medienkompetenz?
Die Arbeit diskutiert, ob das bloße Fernhalten von Werbung ausreicht oder ob die Förderung von Werbekompetenz der nachhaltigere Weg zum Schutz der Kinder ist.
Welche gesetzlichen Richtlinien schützen Kinder vor Werbung?
Es gibt spezifische Werberichtlinien und Bestimmungen im Jugendschutzgesetz, die beispielsweise die Trennung von Programm und Werbung vorschreiben.
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- Alexandra Pfleiderer (Author), 2011, Kinder und die Welt der Werbung - zwischen Beeinflussung und Faszination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202594