In der folgenden Arbeit wird aus der weitreichenden Thematik der Ethik, aus dem Teilbereich Ethik – Eugenik – Kastration – Sterilisation herauslösend der Artikel von Otto Speck „Leben ohne Behinderung? Eugenik und Biotechnik als Phantasmen oder künftige Realitäten?“ zusammenfassend beschrieben. Dabei verschiebt sich die persönliche Werthaltung von einer anfänglichen Neugierde gegenüber der Eugenik als Thema hinzu einem Gefühl der Kenntnispflicht für die heilpädagogische Tätigkeit im Allgemeinen. Als Zusammenfassung werden auf der Grundlage der Diskussion des oben genannten Textes in der SOL-Gruppe die zentralen Punkte zusammengefasst.
Im zweiten Teil der Arbeit wird die Ethik-Woche als Gesamte und den besuchten Workshop „Partizipation – ein Kinderspiel? Demokratie-Lernen, soziales und moralisches Lernen am Beispiel der Just-Community-Schule in einem allgemeinen wie spezifischen Teil reflektiert.
Im allgemeinen Teil werden die beeindruckendsten Punkte auf die persönliche Praxis übertragen. Im spezifischen Reflexionsteil werden für den Berufalltag als Schulische Heilpädagogin wichtige Begriffe aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
Abstract
1. Zusammenfassung eines Artikels des Ethik Readers: Bereich Ethik - Eugenik - Kastration - Sterilisation
2. Ergebnisse aus der Diskussion der SOL-Gruppe
2.1 Zentrale besprochene Punkte aus der Diskussion:
3. Studienwoche Ethik
3.1 Allgemeine Rückmeldung
3.1.1 Konsequenzen für meine persönliche Berufspraxis
3.2. Workshop: Partizipation - ein Kinderspiel? Demokratie-Lernen, soziales und moralisches Lernen am Beispiel der Just-Community-Schule
3.2.1 Persönliche Schlüsse für meinen Berufsalltag
3.3. Spezifische Rückmeldungen - Spezifische Begriffe mit Bedeutung für den heilpädagogischen Alltag
3.3.1 Dilemmata in meiner Arbeit als Schulische Heilpädgogin
3.3.2 Selbstbestimmung
3.3.3 Normen
3.3.4 Werte
3.3.5 Kooperation
4. Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was ist das zentrale Thema der Arbeit zu Ethik und Eugenik?
Die Arbeit setzt sich kritisch mit den Themen Eugenik, Biotechnik und der Frage nach einem „Leben ohne Behinderung“ im Kontext der Heilpädagogik auseinander.
Was ist eine „Just-Community-Schule“?
Es handelt sich um ein Schulmodell, das demokratisches Lernen, Partizipation sowie soziales und moralisches Lernen durch aktive Mitbestimmung der Schüler fördert.
Welche Rolle spielt Selbstbestimmung in der Heilpädagogik?
Selbstbestimmung ist ein zentraler Wert, der Menschen mit Behinderung ermöglichen soll, eigene Entscheidungen zu treffen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Welche ethischen Dilemmata treten im heilpädagogischen Alltag auf?
Dilemmata entstehen oft im Spannungsfeld zwischen Fürsorgepflicht, Schutz des Individuums und dem Recht auf Selbstbestimmung und Risiko.
Wie hängen Normen und Werte in der pädagogischen Praxis zusammen?
Werte bilden die moralische Basis, während Normen die konkreten Handlungsregeln im Umgang miteinander und in der Kooperation innerhalb der Schule definieren.
- Quote paper
- MA in Special Needs of Education Nicole Hofstetter (Author), 2010, Ethik – Eugenik – Kastration – Sterilisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201164