Zahlreiche theoretische Ansätze und Theorien beschäftigen sich mit der Unternehmung und deren einzelnen Funktionsbereichen als Untersuchungsgegenstand. In der Literatur werden jene zumeist in drei Basiskonzepte unterteilt: das ökonomische, das sozialwissenschaftliche und in das, welches die Betriebswirtschaftslehre als Führungslehre versteht.
In vorliegender Arbeit sollen zwei Theorien des letztgenannten Konzepts vorgestellt und auf ihre Bedeutung für das praktische Personalmanagement untersucht werden. Hierbei handelt es sich zum einen um den systemtheoretischen Ansatz, wie er federführend von Hans Ulrich an der Hochschule St. Gallen formuliert worden ist, und um den Kontingenzansatz, auch bekannt als situativer Ansatz. Beide Theorien nehmen für sich in Anspruch konkrete Hilfestellungen für die praktische Unternehmensführung zu bieten. Doch können sie diesem auch gerecht werden? Und wie kann man deren Aussagekraft hinsichtlich des Personalmanagements bewertet?
Diese Fragen sollen auf den folgenden Seiten beantwortet werden. Zu diesem Zweck erfolgt eine getrennte Betrachtung der beiden Ansätze. Zuvorderst werden deren Grundzüge vorgestellt, bevor eine kritische Würdigung ihrer Aussagekraft und eine Einschätzung über deren Bedeutung für das praktische Personalmanagement erfolgen. Abschließend werden die wichtigsten Aussagen der Arbeit zusammengefasst und in kurzer Form dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der systemtheoretische Ansatz
2.1 Allgemeine Systemtheorie und Kybernetik als Grundlage des systemtheoretischen Ansatzes
2.2 Grundzüge des systemtheoretischen Ansatzes
2.2.1 Die Unternehmung als System
2.2.2 Der Mensch im System Unternehmung
2.3 Bedeutung des systemtheoretischen Ansatzes für das praktische Personalmanagement
3. Der Kontingenzansatz
3.1 Grundzüge des Kontingenzansatzes
3.2 Bedeutung des Kontingenzansatzes für das praktische Personalmanagement
4. Zusammenfassung
5. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welche zwei Management-Ansätze werden in der Arbeit verglichen?
Die Arbeit vergleicht den systemtheoretischen Ansatz (nach Hans Ulrich) und den Kontingenzansatz (auch situativer Ansatz genannt).
Was ist die theoretische Grundlage des systemtheoretischen Ansatzes?
Grundlagen sind die allgemeine Systemtheorie und die Kybernetik, wobei die Unternehmung als komplexes System verstanden wird.
Worauf fokussiert sich der Kontingenzansatz?
Der Kontingenzansatz geht davon aus, dass es keine allgemeingültige beste Organisationsform gibt, sondern dass die optimale Führung von der jeweiligen Situation (Kontingenz) abhängt.
Welche Relevanz haben diese Ansätze für das Personalmanagement?
Beide Theorien werden auf ihre praktische Bedeutung und ihre konkreten Hilfestellungen für das Personalmanagement in Unternehmen untersucht.
Wer prägte den systemtheoretischen Ansatz an der Hochschule St. Gallen?
Hans Ulrich war federführend bei der Formulierung dieses Ansatzes an der Hochschule St. Gallen.
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- Torsten Kopf (Autor), 2012, Der systemtheoretische Ansatz und der Kontingenzansatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201084