Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit inszenierten Dialogen in Jugendkulturen, exemplarisch dargestellt an zwei ausgewählten Filmen. Es geht um eine Bestimmung des Grades der Inszeniertheit und Schlussfolgerungen auf die Wirkung, der der Rezipient bei Betrachtung ausgesetzt ist.
Die beiden ausgesuchten Filme habe ich bewusst gewählt, da sie beide interpretatorisch und thematisch viele Überschneidungen bieten, allerdings auf ganz unterschiedliche Weisen umgesetzt wurden und bei der Analyse im Hinblick auf die hier besprochenen Aspekte bemerkenswert aufschlussreich sind.
Die Schwierigkeit bei der Recherche bestand darin, Literatur zu finden, die sich tatsächlich mit dem eigentlichen Dialog befasst und nicht nach Martin Buber oder David Bohm damit eine selbstreflexive Gesprächshaltung meint, wozu man wesentlich mehr Informationen findet. Die hierfür brauchbaren Aspekte habe ich herausgegriffen, doch der größte Teil findet keine Verwendung, da der Fragestellung damit keine Rechnung getragen würde.
Dennoch hat sich in Verbindung mit eigenen Erkenntnissen und solchen aus dem Seminar genug Material sammeln lassen um ein vollständiges Bild zeichnen zu können und der Fragestellung auf den Grund zu gehen. Dabei ist es unerlässlich die Begriffe „Dialog“ und „Jugendsprache“ genauer zu erörtern, bevor anhand von konkreten Beispielen eine Schlussfolgerung erhoben werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Dialog und Jugendsprache
- Dialog
- Jugendsprache
- Informationen zu Kids
- Dialog aus Kids
- Informationen zu Twelve
- Dialog aus Twelve
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert inszenierte Dialoge in Jugendkulturen am Beispiel der Filme „Kids“ und „Twelve“. Ziel ist es, den Grad der Inszenierung zu bestimmen und die Auswirkungen auf den Rezipienten zu untersuchen. Die Filme wurden bewusst ausgewählt, da sie thematisch und interpretatorisch Überschneidungen aufweisen, aber unterschiedliche Umsetzungsstile nutzen. Diese Analyse erforscht die Bedeutung von inszenierten Dialogen in Jugendkulturen.
- Inszenierte Dialoge in Jugendkulturen
- Analyse des Grades der Inszeniertheit
- Auswirkungen auf den Rezipienten
- Vergleich der Filmumsetzungen
- Bedeutung von Dialogen in Jugendkulturen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt die Zielsetzung der Hausarbeit. Das Kapitel „Dialog und Jugendsprache“ analysiert die Begriffe Dialog und Jugendsprache im Kontext von inszenierten Dialogen. Die Kapitel „Informationen zu Kids“ und „Informationen zu Twelve“ untersuchen die Dialoge in den jeweiligen Filmen.
Schlüsselwörter
Inszenierter Dialog, Jugendsprache, Dialogizität, Film, Jugendkultur, Rezeption, „Kids“, „Twelve“.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht diese Hausarbeit am Beispiel der Filme „Kids“ und „Twelve“?
Die Arbeit analysiert inszenierte Dialoge in Jugendkulturen, bestimmt deren Grad der Inszeniertheit und untersucht die Wirkung auf die Zuschauer.
Warum wurden gerade diese beiden Filme ausgewählt?
Die Filme weisen thematische Überschneidungen auf, nutzen jedoch sehr unterschiedliche Umsetzungsstile, was sie für einen Vergleich der Dialogführung besonders interessant macht.
Was ist der Unterschied zwischen „Dialog“ und „Jugendsprache“ in diesem Kontext?
Die Arbeit grenzt den Begriff des Dialogs (als Gesprächsform) von der Jugendsprache (als spezifisches sprachliches Varietät) ab, um zu zeigen, wie beide zur Authentizität oder Inszenierung beitragen.
Wie wirkt sich die Inszenierung der Dialoge auf den Rezipienten aus?
Die Analyse geht der Frage nach, ob stark inszenierte Dialoge die Realität verzerren oder gerade dadurch eine spezifische künstlerische oder emotionale Wirkung beim Publikum erzielen.
Welche Rolle spielt die Dialogizität in Jugendkulturen?
Dialogizität dient als Mittel der Identitätsstiftung und Abgrenzung innerhalb von Jugendkulturen und wird im Film genutzt, um soziale Milieus darzustellen.
- Quote paper
- Tilman Kahleyss (Author), 2012, Dialogizität am Beispiel von „Kids“ und „Twelve“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200672