Die Mithräen in Nida-Heddernheim und Riegel bilden wichtige Zeugnisse der Mithras-Religion auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Sie sind Bestandteile der römischen Präsenz im Rheinland, das damals ein Grenzgebiet an der Peripherie des römischen Weltreiches war. An der Karte von Südwestdeutschland (Abb.1) mit den damaligen römischen Militärstandorten, wird dieser Grenzcharakter des rechtsrheinischen Gebietes besonders deutlich.
Die römische Präsenz im rechtsrheinischen Gebiet, beginnt im 1.Jh.n.Chr. mit der militärischen Eroberung und findet größtenteils ihr Ende in kriegerischen Auseinandersetzungen mit germanischen Gruppen um die Mitte des 3.Jh.n.Chr.
Aus Nida-Heddernheim sind bisher vier Mithräen bekannt, sowie eines aus Riegel, die im Folgenden beschrieben werden sollen.
Inhalt
1. Einleitung
2.1 Die römische Siedlung in Riegel
2.2 Das Mithräum in Riegel
3.1 Die römische Siedlung Nida
3.2 Das Mithräum 1
3.3 Das Mithräum II
3.4 Das Mithräum III
3.5 Das Mithräum IV
4. Zusammenfassung
Abbildungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was war die Bedeutung des Mithras-Kultes im Rheinland?
Mithräen sind wichtige Zeugnisse der römischen Präsenz und Religion in den Grenzgebieten des römischen Reiches im heutigen Südwestdeutschland.
Wo befanden sich bedeutende Mithräen in dieser Region?
Besonders bekannt sind die Funde aus Nida-Heddernheim (bei Frankfurt) und aus Riegel am Kaiserstuhl.
Wie viele Mithräen wurden in Nida-Heddernheim entdeckt?
In der römischen Siedlung Nida wurden bisher insgesamt vier verschiedene Mithräen archäologisch nachgewiesen.
Wann endete die römische Präsenz im rechtsrheinischen Gebiet?
Die römische Herrschaft in diesem Gebiet endete größtenteils Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. durch kriegerische Auseinandersetzungen mit germanischen Gruppen.
Was zeichnet die Siedlung Riegel aus?
Riegel war ein wichtiger römischer Standort am Oberrhein, dessen Mithräum heute als bedeutendes archäologisches Denkmal gilt.
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- Felix Hahn (Author), 2010, Mithras im Rheinland – Nida-Heddernheim und Riegel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200206