Hat Josef Stalin die Kommunistische Partei Deutschlands nur als willkommenes außenpolitisches Machtinstrument gesehen mit dem er im Deutschen Reich Einfluss nehmen konnte?
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die KPD und die Kommunistische Internationale
- Der Weg in die Stalinisierung der Partei
- Die Gleichschaltung der Kommunistischen Partei Deutschlands
- Der Weg zum Ende der Stalinisierung
- Abschlussanalyse
- Literaturnachweise
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Ausarbeitung untersucht, ob Josef Stalin die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) lediglich als außenpolitisches Machtinstrument betrachtete, um Einfluss im Deutschen Reich zu gewinnen. Die Arbeit analysiert die Entwicklung der KPD im Kontext der Kommunistischen Internationale, die Rolle Lenins in der Etablierung eines russischen Einflusses sowie die Stalinisierung der Partei.
- Die KPD als linksradikale Massenpartei im Deutschen Reich
- Der Einfluss der Kommunistischen Internationale auf die KPD
- Die Stalinisierung der KPD und ihre Folgen
- Die Gleichschaltung der KPD als Instrument der sowjetischen Politik
- Die Rolle Lenins in der Etablierung eines russischen Einflusses
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach Stalins Einfluss auf die KPD und skizziert den historischen Kontext der KPD im Deutschen Reich.
- Das Kapitel "Die KPD und die Kommunistische Internationale" behandelt die Gründung der III. Internationale und den Einfluss der russischen Bolschewiki auf die KPD. Es wird beleuchtet, wie die KPD anfänglich von einer Gleichberechtigung innerhalb der Internationale ausging, die jedoch durch Lenins Machtpolitik zunehmend eingeschränkt wurde.
- Das Kapitel "Der Weg in die Stalinisierung der Partei" analysiert die Entwicklung der KPD unter dem Einfluss Stalins, beginnend mit den ersten Anzeichen für einen russischen Einfluss unter Lenin.
- Das Kapitel "Die Gleichschaltung der Kommunistischen Partei Deutschlands" beschreibt die vollständige Kontrolle Stalins über die KPD und die Umwandlung der Partei in ein Instrument der sowjetischen Politik.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselwörter: Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Kommunistische Internationale, Josef Stalin, Lenin, Stalinisierung, Gleichschaltung, außenpolitisches Machtinstrument, Einflussnahme, Deutsches Reich.
Häufig gestellte Fragen
War die KPD ein Instrument Stalins?
Die Arbeit analysiert, wie Stalin die KPD zunehmend gleichschaltete, um sie als außenpolitisches Machtinstrument für sowjetische Interessen zu nutzen.
Was versteht man unter der "Stalinisierung" der KPD?
Es beschreibt den Prozess der vollständigen Unterordnung der Partei unter die Vorgaben Moskaus und die Beseitigung innerparteilicher Demokratie.
Welchen Einfluss hatte die Kommunistische Internationale (Komintern)?
Die Komintern diente als zentrales Steuerungsorgan, über das die russischen Bolschewiki ihren Einfluss auf nationale Parteien wie die KPD ausübten.
Welche Rolle spielte Lenin bei der KPD-Entwicklung?
Lenin legte den Grundstein für den russischen Einfluss, indem er die Machtpolitik innerhalb der Internationale etablierte.
Was war die Folge der Gleichschaltung?
Die KPD verlor ihre Eigenständigkeit und wurde zu einem verlängerten Arm der sowjetischen Außenpolitik im Deutschen Reich.
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- Bachelor of Arts Lisa Nohl (Author), 2008, Die KPD als außenpolitisches Machtinstrument Josef Stalins?!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199540