Gegenstand dieser Ausarbeitung ist die Themenzentrierte Interaktion nach RUTH CHARLOTTE COHN. Vorab wird in Abschnitt 2 der Begriff der Themenzentrierten Interaktion definiert sowie das Wesen des Systems erläutert.
Im nachstehenden Abschnitt 3 wird auf die Begründerin und deren Lebenslauf eingegangen. Dies soll die Entstehung und Entwicklung der Themenzentrierten Interaktion hervorheben.
Um die Begrifflichkeiten zu komplettieren und zur Verdeutlichung der Grundlagen, werden ferner in Abschnitt 4 die unterschiedlichen Faktoren differenziert, die das Grundgerüst der Themenzentrierten Interaktion bilden.
Der darauffolgende Abschnitt 5 beschäftigt sich mit der Themenformulierung, die im Zentrum der Themenzentrierten Interaktion steht. Dabei wird insbesondere auf die einzelnen Schritte sowie Kriterien zur Themenformulierung eingegangen.
Darauf aufbauend werden in Abschnitt 6 die Grundsätze und Forderungen der Themenzentrierten Interaktion thematisiert. Diese werden zunächst jeweils definiert und im Anschluss daran erklärt.
Abschnitt 7 beschäftigt sich vorwiegend mit dem Zusammenhang zwischen Balance und Eisberg unter Einbeziehung der Faktoren in ihrer Ganzheitlichkeit.
Abschließend finden in Abschnitt 8 die Interventionsregeln ihre Zuwendung. Im Mittelpunkt stehen dabei die jeweilige Definition und deren Erläuterung.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Zum Begriff der Themenzentrierten Interaktion
3 Die Schöpferin der TZI: Ruth Charlotte Cohn
4 Das Vier-Faktoren-Modell
4.1 Das Ich
4.2 Das Wir
4.3 Das Es
4.4 Der Globe
5 Die Themenformulierung
6 Die Grundsätze und Forderungen der TZI
6.1 Axiome
6.2 Postulate
7 Der Zusammenhang zwischen Balance und Eisberg
8 Die Interventionsregeln
9 Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Themenzentrierten Interaktion (TZI)?
TZI ist ein Konzept zur Arbeit in Gruppen, das darauf abzielt, soziales Lernen und persönliche Entwicklung mit der Bearbeitung einer Sachebene (Thema) zu verbinden.
Wer war Ruth Charlotte Cohn?
Ruth Cohn war eine Psychoanalytikerin und die Begründerin der TZI, die das System entwickelte, um lebendiges Lernen in Gruppen zu fördern.
Was beinhaltet das Vier-Faktoren-Modell?
Das Modell besteht aus den Faktoren „Ich“ (Einzelperson), „Wir“ (Gruppe), „Es“ (Thema/Aufgabe) und dem „Globe“ (Umfeld/Kontext).
Was sind die Postulate der TZI?
Die zwei wichtigsten Postulate lauten: „Sei dein eigener Chairman“ (Selbstverantwortung) und „Störungen haben Vorrang“ (Beachtung von Hindernissen im Prozess).
Was versteht man unter dem Zusammenhang zwischen Balance und Eisberg?
Es beschreibt das Gleichgewicht zwischen sichtbaren Sachthemen (Eisbergspitze) und den darunterliegenden emotionalen Prozessen und Faktoren der TZI.
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- Jutta Otterbein (Author), Lisa Jungkurth (Author), 2011, Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Charlotte Cohn, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199315