Der Merkantilismus war ein ökonomische Entwicklung, in dem Kapitalien hauptsächlich in der Zirkulationssphäre eines Staates angesammelt wurden. Die Zielsetzung war für den jeweiligen Herrscher die Schädigung eines konkurrierenden Staates und die Förderung der eigenen 'nationalen' Wirtschaft.
Friedrich II. war geprägt durch die calvinistische Lebensführung der Hohenzollernfamilie. Die dadurch resultierende Überzeugung preußischer Wirtschaftspolitik erfuhr unter Friedrich II. eine neue Entwicklungsstufe, die in der heutigen Forschung nach wie vor sehr umstritten ist.
Die machtpolitisch-dynastischen Ziele Preußens unter Friedrich II. wurden durch die Akzeptanz und Nutzung von grundlegenden sozialökonomischen Strukturen verwirklicht, welche in dieser Arbeit, am Beispiel der Manufakturförderung in Preußen, dargestellt und aus ökonomischen Gesichtspunkten beurteilt wird.
Inhalt
1. Einleitung
2. Die Volkswirtschaft Preußens
2.1 Aufbau und Struktur
2.2 Die Wirtschaftsphilosophie Friedrich II
2.3 Der „preußische Merkantilismus“
3. Finanzwirtschaft und Wirtschaftsförderung
3.1 Das Manufakturwesen Preußens
3.2 Zeitgenössische Betrachtungen durch das Ausland
4. Ergebnisse und Fazit der Untersuchung
5. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was war das Ziel des Merkantilismus?
Ziel war die Förderung der eigenen nationalen Wirtschaft und die Ansammlung von Kapital im Inland, oft zu Lasten konkurrierender Staaten.
Wie förderte Friedrich II. die Wirtschaft in Preußen?
Friedrich II. setzte auf den Aufbau des Manufakturwesens und eine gezielte Wirtschaftsphilosophie, die oft als „preußischer Merkantilismus“ bezeichnet wird.
Welchen Einfluss hatte die calvinistische Lebensführung auf Preußen?
Die calvinistische Prägung der Hohenzollernfamilie führte zu einer disziplinierten und sparsamen Staats- und Wirtschaftspolitik unter Friedrich II.
Warum sind die Manufakturen in Preußen bedeutend?
Manufakturen waren der Kern der preußischen Wirtschaftsförderung, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern und machtpolitische Ziele zu verwirklichen.
Wie wurde die preußische Wirtschaftspolitik im Ausland wahrgenommen?
Zeitgenössische Beobachter aus dem Ausland betrachteten das preußische System oft mit einer Mischung aus Bewunderung für die Effizienz und Kritik an der strengen Reglementierung.
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- Frank Hainke (Author), 2009, Förderung der Wirtschaft und Manufakturen in Preußen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199246