Unterrichtsentwurf für einen Oberstufenkurs zu Anna Gavaldas Kurzgeschichten (Einstieg mit Bildimpuls, Erstellen innerer Monolog mit anschließender Evaluation)
Inhaltsverzeichnis
1. Thematischer Zusammenhang
1.1. Thema der Unterrichtsreihe:
1.2. Thema der Unterrichtsstunde:
1.3. Stellung der Stunde in der Unterrichtsreihe:
1.4. Hausaufgaben zur heutigen Stunde:
2. Lernziele der Unterrichtsstunde:
2.1. Hauptlernziel:
2.2. Wesentliche Teillernziele der Stunde:
2.2.1. Sprache
2.2.2. Interkulturelles Lernen, soziokulturelle Themen und Inhalte
2.2.3. Umgang mit Texten und Medien
2.2.4. Methoden und Formen des selbstständigen Arbeitens
3. Geplanter Unterrichtsverlauf
3.1. Geplanter Unterrichtsverlauf
4. Literatur
4.1. Curriculare Vorgaben:
4.2. Primärliteratur
4.3. Verwendete fachdidaktische Artikel zum Thema
5. Anhang
5.1. Folie mit rendez-vous-Szene als Einstieg
5.2./5.3. AB/Folie: Evaluationsbogen für die präsentierten inneren Monologe
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist die Vertiefung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit der Lernenden durch die produktionsorientierte Auseinandersetzung mit literarischen Texten. Im Zentrum steht die Verfassung und Analyse eines inneren Monologs zur Kurzgeschichte "Petites pratiques germanopratines", um ein tieferes Verständnis für die Gedankenwelt der Charaktere zu entwickeln.
- Vertiefung der schriftlichen Ausdruckskompetenz
- Anwendung themenspezifischen Vokabulars (amour et sentiments)
- Perspektivwechsel durch die Erstellung eines inneren Monologs
- Analyse und Vergleich der subjektiven Textwahrnehmung
Auszug aus dem Buch
3.1. Geplanter Unterrichtsverlauf
Das Verfassen des inneren Monologs fördert die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler, da sie sich in die literarischen Figuren hineinversetzen müssen. Ebenso entfalten sie dabei affektive und imaginative Fähigkeiten (vgl. Krechel: 84). Des Weiteren dient diese Aufgabe der Analyse des gelesenen Textabschnittes, da sie die Gefühle der zu beschreibenden Person darstellen müssen „die diese niemandem mitteilen kann oder will“ (vgl. HeLP 1999:94), das Geschehene rekapitulieren und passend im Monolog umsetzen müssen, um die Person zu charakterisieren.
Somit verfolgt das „erstellte Produkt eine intensivere, subjektive Auseinandersetzung mit dem literarischen Text (vgl. Vogeler: 175), bei der sie „ein individuelles Textverstehen wie auch Phantasie offenbaren“ (vgl. Nieweler: 211).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thematischer Zusammenhang: Umreißt die Einbettung der Unterrichtsreihe in die Novellensammlung von Anna Gavalda und definiert das spezifische Thema der Unterrichtsstunde.
2. Lernziele der Unterrichtsstunde: Legt die angestrebten Kompetenzen fest, unterteilt in sprachliche, interkulturelle und methodische Lernziele.
3. Geplanter Unterrichtsverlauf: Detaillierte tabellarische Darstellung der Unterrichtsphasen mit Angabe von Sozialformen, Medien und didaktisch-methodischen Kommentaren.
4. Literatur: Auflistung der verwendeten curricularen Vorgaben, der Primärliteratur sowie der fachdidaktischen Sekundärquellen.
5. Anhang: Enthält ergänzendes Anschauungsmaterial wie das Bild für den Einstieg sowie den Evaluationsbogen für die studentischen Arbeitsergebnisse.
Schlüsselwörter
Französischunterricht, Anna Gavalda, innerer Monolog, schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Literaturdidaktik, Kurzgeschichte, Petites pratiques germanopratines, Perspektivwechsel, Textproduktion, Fremdsprachenunterricht, Unterrichtsplanung, Kompetenzorientierung, Rendez-vous, Sprachkenntnisse, Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen schriftlichen Unterrichtsentwurf für einen Französisch-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 dar, der auf eine produktive Textarbeit fokussiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtsstunde?
Die Stunde widmet sich der Vertiefung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit durch die Analyse und Gestaltung von Gedankenwelten in Form eines inneren Monologs zu einer Kurzgeschichte von Anna Gavalda.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Hauptlernziel besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler ihre schriftlichen Kompetenzen erweitern, indem sie einen inneren Monolog über das Rendez-vous in der Novelle verfassen und diesen im Kurs präsentieren und reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?
Es wird ein produktionsorientierter Ansatz verfolgt, bei dem durch den Perspektivwechsel in die Rolle einer literarischen Figur ein tieferes Textverständnis und eine Stärkung der Empathie angestrebt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine methodisch abwechslungsreiche Abfolge aus Einstieg, Hinführung, aktiver Erarbeitung von Monologen, Präsentation sowie einer abschließenden Sicherung durch Evaluation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?
Die Arbeit ist geprägt durch Schlagworte wie Textproduktion, Perspektivwechsel, Schülerorientierung, literarisches Lernen und die Arbeit mit modernen Kurzgeschichten.
Wie werden die Leistungen der Schüler während der Präsentation bewertet?
Die Leistungen werden anhand eines speziellen Evaluationsbogens bewertet, der Kriterien wie die Einhaltung des Sprachniveaus, die Reflexion des Charakterwesens und die authentische Wiedergabe von Gedanken und Wahrnehmungen umfasst.
Warum wird im Unterrichtsverlauf ein Bild als Einstieg verwendet?
Das Bild dient als motivierender Impuls, um durch den Aufforderungscharakter der Szenerie einen affektiven Zugang zum Thema "Rendez-vous" zu schaffen und spontane Äußerungen der Lernenden zu provozieren.
- Arbeit zitieren
- Christina Müller (Autor:in), 2011, Le rendez-vous parfait? Vertiefung des schriftlichen Ausdrucks im 3. Unterrichtsbesuch Französisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199008