In der Ausarbeitung erfolgt eine Interpretation des Gedichtes „Wer bin ich?“.
Da die Interpretation vor dem Hintergrund der Einordnung in die zeitgeschichtliche Ära des kirchlichen Widerstands im Nationalsozialismus erfolgen muss, wird diesbezüglich zunächst kurz das Handeln der evangelischen und katholischen Kirche im Nationalsozialismus erläutert werden, um anschließend näher auf die Person Dietrich Bonhoeffer eingehen zu können.
Inhaltsverzeichnis
Einleitende Bemerkungen
Inhaltsangabe des Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer
Die Kirche im Nationalsozialismus
Die Person Dietrich Bonhoeffer
Interpretation der Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer
Überschrift
1. Strophe
2. Strophe
3. Strophe
4. Strophe
5. Strophe
6. Strophe
Abschließende Zusammenfassung
Begründung Auswahl Gedicht
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Ausarbeitung analysiert das Gedicht „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer vor dem Hintergrund seiner Haftzeit während des Nationalsozialismus, um die Identitätsproblematik und den persönlichen Glaubenshalt des Autors unter extremen Bedingungen zu untersuchen.
- Wirkung und Wahrnehmung von Dietrich Bonhoeffer während seiner Gefangenschaft
- Differenz zwischen Fremd- und Eigenwahrnehmung des lyrischen Ichs
- Rolle der christlichen Kirchen und Widerstandshaltung im NS-Regime
- Bedeutung des Glaubens als einziger Halt in existentieller Not
Auszug aus dem Buch
1. Strophe
In der ersten Strophe charakterisieren diese Leute sein Auftreten als „gelassen und heiter und fest“ (V.3). Sie vergleichen seinen Schritt aus der Zelle mit dem eines Gutsherrn aus seinem Schloss. Es entsteht ein Kontrast zwischen der Freiheit, die letzterer genießt, und seiner eigenen Lage als Inhaftierter (vgl.V.2ff.). Bonhoeffer wird dementsprechend ein sehr souveränes und sicheres Auftreten zugeordnet. Dieses hat seinen Ursprung in seiner großbürgerlichen Familie, in der es stets darum ging Haltung zu bewahren und nichts nach außen dringen zu lassen. Bonhoeffer trägt infolgedessen seine Ängste und Zweifel nicht vor sich her, sondern bewahrt diese im Verborgenen, was in der vierten Strophe sichtbar wird.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitende Bemerkungen: Einführung in das Thema der Gedichtinterpretation und den historischen Kontext des kirchlichen Widerstands.
Inhaltsangabe des Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer: Zusammenfassung der Thematik des Gedichtes, das 1944 in der Haft entstand und die Identitätssuche des Autors beschreibt.
Die Kirche im Nationalsozialismus: Überblick über die Reaktionen der evangelischen und katholischen Kirche sowie die Rolle der Bekennenden Kirche.
Die Person Dietrich Bonhoeffer: Biographischer Abriss des Lebensweges vom Theologiestudium bis zur Inhaftierung und Hinrichtung.
Interpretation der Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer: Detaillierte Analyse des Gedichtes Strophe für Strophe, inklusive der Untersuchung von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
Begründung Auswahl Gedicht: Erläuterung der persönlichen Motivation des Autors zur Wahl des Themas und des Gedichtes.
Schlüsselwörter
Dietrich Bonhoeffer, Nationalsozialismus, Kirchenwiderstand, Wer bin ich, Identitätssuche, Gefangenschaft, Fremdwahrnehmung, Eigenwahrnehmung, Theologie, Glaube, Zweiter Weltkrieg, Widerstand, Berlin-Tegel, Haftbedingungen, Gottesglaube
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer im historischen Kontext seiner Gefangenschaft im Nationalsozialismus.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Identitätssuche unter extremem psychischen Druck, der Gegensatz zwischen Fremd- und Eigenwahrnehmung sowie die Rolle des Glaubens als Halt.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, durch die Interpretation des Gedichtes zu verstehen, wie Bonhoeffer seine Situation als Widerstandskämpfer und Inhaftierter reflektierte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Gedichtes durchgeführt, ergänzt durch biographische und zeithistorische Einordnungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Kontext über die Kirche im NS-Staat, eine Biografie Bonhoeffers und die schrittweise Interpretation der sechs Strophen des Gedichtes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Bonhoeffer, Identität, Widerstand, Glauben und Nationalsozialismus.
Wie unterscheidet sich die Außenwahrnehmung von Bonhoeffers Selbstwahrnehmung?
Außenstehende nehmen ihn als gelassen und stark wahr, während er sich selbst in der Zelle als verletzlich, krank und von Zweifeln geplagt erlebt.
Welchen Stellenwert nimmt der Glaube in diesem Gedicht ein?
Der Glaube an Gott bildet den abschließenden und zentralen Ankerpunkt des Gedichtes, der Bonhoeffer trotz der totalen Ausweglosigkeit und Angst Halt gibt.
- Arbeit zitieren
- Manuel Pohlmann (Autor:in), 2011, Interpretation des Gedichtes „Wer bin ich?“ von Dietrich Bonhoeffer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198380